Roeske – Abenteuer Sport https://blogs.dw.com/abenteuersport Blog über Expeditionen und Grenzerfahrungen Wed, 06 Mar 2019 10:38:57 +0000 de-DE hourly 1 Gipfelerfolge am Manaslu, Cho Oyu und Everest https://blogs.dw.com/abenteuersport/gipfelerfolge-am-manaslu-und-cho-oyu/ Wed, 11 May 2016 09:02:36 +0000 http://blogs.dw.com/abenteuersport/?p=32611 Manaslu

Manaslu

It’s showtime im Himalaya. Nachdem alle Bergsteiger ihre Akklimatisierung an den Achttausendern abgeschlossen haben dürften, werden die ersten Gipfelerfolge vermeldet. Der Rumäne Horia Colibasanu und der Slowake Peter Hamor erreichten gestern über die Normalroute auf der Nordostseite den 8163 Meter hohen Gipfel des Manaslu – ohne Flaschensauerstoff und ohne Sherpa-Unterstützung. Dieser Aufstieg diente eigentlich nur der Akklimatisierung. Die beiden planen, den Berg ein zweites Mal zu besteigen, auf einer neuen „langen und schweren Route“ (Colibasanu) auf der Nordseite des Bergs.

Ohne Atemmaske

Nepalesische Südseite des Cho Oyu

Nepalesische Südseite des Cho Oyu

Auch vom Cho Oyu in Tibet werden die ersten Gipfelerfolge der Saison vermeldet. Laut dem Expeditionsveranstalter Summit Climb erreichten Lakpa Gelbu Sherpa und der US-Amerikaner David Roeske bereits am Sonntag ohne Flaschensauerstoff den 8188 Meter hohen Gipfel.

Erster Versuch abgebrochen

An der Shishapangma haben der Schweizer Ueli Steck und der Deutschen David Göttler ihren ersten Versuch, auf einer neuen Route durch die Südwand zu klettern, abgebrochen. „Wir sind zurück im Basislager. Das Wetter war nicht so, wie wir es erwartet hatten“, schreibt Ueli auf Facebook. „Die Saison ist noch nicht beendet. Wir sind immer noch motiviert und werden es weiterhin versuchen!“

Slowaken am Everest gerettet

Am Mount Everest zeichnen sich zwei kleine Wetterfenster für Gipfelversuche ab: zwischen dem 14. und 16. Mai sowie am 19. und 20. Mai. Mehrere Teams auf der Südseite wollen gleich die erste Chance nutzen. Derweil befinden sich die beiden slowakischen Bergsteiger Zoltan Pál und Vladimir Štrba wieder in Sicherheit. Das Duo war – wie berichtet – bei seinem Versuch, durch die schwierige Südwestwand zu klettern, von einer Lawine getroffen worden. Pál hatte sich dabei am Auge verletzt. Dem Rettungsteam gelang es, die beiden zurück nach Lager 2 zu bringen, von wo aus sie mit dem Hubschrauber nach Kathmandu ausgeflogen wurden.

Update 16 Uhr: Nach Angaben von Ang Tshering Sherpa, Präsident des nepalesischen Bergsteiger-Verbands NMA, erreichten heute neun Sherpas den Gipfel des Mount Everest. Sie gehörten zum Sherpa-Team verschiedener Veranstalter, das auf der nepalesischen Seite des Bergs bis zum höchsten Punkt Fixseile legte.

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