Neuseeland – Abenteuer Sport https://blogs.dw.com/abenteuersport Blog über Expeditionen und Grenzerfahrungen Wed, 06 Mar 2019 10:38:57 +0000 de-DE hourly 1 Höhlensause https://blogs.dw.com/abenteuersport/hohlensause/ Wed, 27 Apr 2011 09:05:02 +0000 http://blogs.dw.com/abenteuersport2/2011/04/27/hohlensause/ Ich bin abgetaucht, 65 Meter unter die Erde. Black Water Rafting nennt sich das dreistündige Abenteuer, das ich heute mit neun Taiwanesen und zwei Neuseeländern geteilt habe. Seit 23 Jahren bietet ein Veranstalter in Waitomo ein Höhlenerlebnis der besonderen Art an.


Höhlen-Abenteurer

Pünktlich finde ich mich im Büro ein und muss zunächst einmal einen Handzettel ausfüllen, auf dem ich ein Restrisiko akzeptiere und verneine, dass ich unter Klaustrophobie (umgangssprachlich Platzangst, obwohl diese eigentlich die Angst vor großen Räumen ist) oder schweren Krankheiten leide. „Du musst relativ fit, agil und mindestens zwölf Jahre alt sein“, heißt es im Prospekt. Das sollte passen. Viermal so viele Lenze zähle ich, und mit dem Zusatz „relativ“ hat mir der Anbieter sämtliche Türen offen gehalten.

Hundehöhle

Zunächst werden wir angekleidet. Neoprenhose, -jacke und -strümpfe, Gummischuhe und Helm mit Dioden-Lampe. „Vorher geht ihr aber bitte noch einmal aufs Klo. Dass mir keiner in den Anzug pieselt!“, schärft uns Cam ein, einer der drei Führer. Mit einem Kleinbus werden wir zu einer Höhle namens Ruakuri chauffiert, zur „Hundehöhle“. Als Maori, die neuseeländischen Ureinwohner, die Höhle vor 400 bis 500 Jahren entdeckten, wurden sie dort von wilden Hunden angegriffen.


Der Hintern muss hineinpassen

Heute sind wir die „wilden Hunde“. Am Sammelplatz muss sich jeder einen Gummireifen schnappen, in den der Allerwerteste gut hineinpasst. Cam zeigt uns, wie wir in der Höhle einen zwei Meter tiefe Wasserfall hinunterspringen sollen. „Stellt euch mit dem Rücken zum Wasser und zieht den Reifen über den Po. Ich zähle an, bei drei stoßt ihr euch kräftig ab. Das ist nötig, damit ihr nicht unten auf einem Fels landet.“ Damit wir ein Gefühl dafür entwickeln, springen wir von einem etwa gleich hohen Holzsteg in den Bach, der aus der Höhle fließt. Keiner drängelt sich vor. Ich bin der Zweite in der Reihe. Rückwärts ins Unbekannte springen gehört nicht unbedingt zu meinen Hobbys. Egal, Sekundenbruchteile nach dem Absprung lande ich tief im Bach und tauche prustend wie ein Walross wieder auf. Zwei Taiwanesinnen streiken. „Kein Problem“, sagt Cam, „neben dem Wasserfall gibt es eine Holztreppe, die ihr nehmen könnt.“


Kalt und nass erwischt

Nichts für Leute mit Platzangst

Über einen kleinen Waldpfad gelangen wir zum Eingang der Höhle, der in der Höhe vielleicht einen Meter misst. „Wegen des starken Regens gestern ist der Wasserstand ziemlich hoch“, warnt Führerin Elza. „Also schön den Kopf einziehen!“ Wir kriechen in die Höhle. Ich erwische mich bei dem Gedanken, was wäre, wenn jetzt ein Unwetter losbräche. Die Devise kann nur lauten: Gehirn ausschalten! Außerdem war der Himmel, als ich ihn eben das letzte Mal sah, ziemlich blau.
Nachdem wir die ersten Meter gebückt laufend hinter uns gebracht haben, setzen wir uns das erste Mal in die Gummireifen und paddeln los. Das Wasser fühlt sich verdammt kalt an, trotz des Neoprenanzugs. An einer Stelle muss ich mich sehr flach legen, um nicht an die geschätzt 30 Zentimeter hohe Höhlendecke zu stoßen. Leute mit Platzangst haben hier wirklich nichts zu suchen.

Blauer Fleck als Andenken

Im Licht der Helmlampe öffnet sich eine faszinierende Welt. Stalaktiten hängen von der Decke herab. Wir treiben durch enge Gänge und geräumige Felshallen. Die gemütliche Gummiboot-Fahrt hat ein Ende, als wir die erste Stromschnelle erreichen. „Ziehe die Knie dicht an den Oberkörper!“, schärft mir Elza ein. „Solltest du aus dem Reifen rutschen, lasse dich einfach treiben! Versuche bloß nicht, dich aufzurichten! Das ist gefährlich.“ Brav folge ich den Anweisungen. So brav, dass mein Allerwertester Bekanntschaft mit einem spitzen Stein am Grund macht. Ein blauer Fleck als Andenken ist sicher. Wir erreichen den ersten von zwei kleinen Wasserfällen. Der Sprung rückwärts hinunter ist nach der Generalprobe vor Beginn der Tour ein Kinderspiel.

Leuchtender Fliegenfänger

Spektakulärer ist die anschließende Fahrt im Dunkeln. Wir bilden eine lange Reihe, indem der Hintere seine Füße auf den Reifen des Vorderen legt, der wiederum die Gummiquanten des Hinteren festhält. Das Kommando „Helmlampen ausschalten!“ ertönt. Der Blick wandert unwillkürlich nach oben, denn dort schimmert es grünlich.


Glühende Verspeiser

Abertausende von Glühwürmchen-Larven (für alle, die es interessiert: die Art heißt Arachnocampa luminosa) sorgen für eine grellgrüne Lichterkette. Die ist eigentlich nichts anderes als jede Menge natürlicher Klebestreifen-Fliegenfänger, die ihr sicher schon einmal zu Hause verwendet habt. Das von den Larven chemisch erzeugte Licht lockt Insekten an, die an den herunter hängenden Fäden kleben bleiben und anschließend verspeist werden. Die Höhlen von Waitomo sind berühmt wegen ihrer Massen an Glühwürmchen. Ein unvergesslicher Anblick.

Anfänger!

Nach gut einer Stunde in der Tiefe werde ich von grellem Licht geblendet. Erst denke ich, wir führen in einen künstlich beleuchteten Höhlensaal ein. Dann erkenne ich, dass es sich um Tageslicht handelt. Der Ausgang der Höhle. Nass, durchgefroren, aber glücklich stapfen wir zum Kleinbus zurück. Kurz vor dem Parkplatz durchdringen grelle Schreie die Stille des Waldes: Die nächste Gruppe probt den Sprung rückwärts. Neun Taiwanesen, zwei Neuseeländer und ich halten die Nase ein kleines Stück höher. Diese Anfänger!

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Ins Wasser gefallen https://blogs.dw.com/abenteuersport/ins-wasser-gefallen/ https://blogs.dw.com/abenteuersport/ins-wasser-gefallen/#comments Tue, 26 Apr 2011 09:07:01 +0000 http://blogs.dw.com/abenteuersport2/2011/04/26/ins-wasser-gefallen/ Die Frau hatte Recht. Wie mir die Dame des Informationsbüros in Turangi gestern vorhergesagt hatte, regnete und stürmte es die ganze Nacht über. Um mein Wohnmobil herum bildete sich eine große Pfütze, der Kleinbus wurde durchgeschüttelt. Sekunden, nachdem ich mir morgens im Ortszentrum am Automat Geld gezogen hatte, fiel überall der Strom aus. Glück gehabt, nichts wie weg hier!


My home is my castle – mit Wassergraben

Der Nachrichtensprecher im Radio sagte, dass die Straße zum Taupo-See, die ich noch am Vortag befahren hatte, wegen umgestürzter Bäume unpassierbar sei. Die Böen hätten Geschwindigkeiten von knapp hundert Stundenkilometern erreicht. Oberhalb des Taupo-Sees steuerte ich noch eine Aussichtsplattform an. Auf dem kleinen Metallturm hätte es mich fast weggeweht, ungelogen. Definitiv kein Wetter für eine Trekkingtour.

Vielleicht nächsten Sommer!

Das Unwetter durchkreuzte nicht nur meine ursprüngliche Absicht, den „Tongariro Crossing“ zu wandern, sondern machte auch Plan B zunichte. Eigentlich wollte ich mir in Waitomo ein „Black Water Rafting“ gönnen, ein Höhlenerlebnis der besonderen Art. Als ich dort eintraf, erfuhr ich jedoch, dass die starken Regenfälle so viel Wasser in die Höhlen gespült hätten, dass an Abseilen und Schlauchreifen-Rutschen heute nicht zu denken sei. Vielleicht morgen, vielleicht auch nicht. „Kommen Sie doch nächsten Sommer wieder, dann geht es sicher!“, meinte die Frau im Büro der Veranstalter lächelnd. Guter Witz.


Mount Ruapehu (siehe Pfeil)in Wolken

Versöhnliches Ende

Genug geklagt. Nachmittags zeigte sich die Sonne. In der Ferne konnte ich sehen, dass ich am 2797 Meter hohen Mount Ruapehu nichts gesehen hätte. Die Vulkane des Massivs hingen nach wie vor in dichten Wolken. Am Ende des Tages profitiere ich dann doch noch von den massiven Regenfällen der vergangenen 36 Stunden. Der Marokopa-Wasserfall bot ein Riesenspektakel, weil der kleine Fluss angeschwollen war und die Wassermassen gut 50 Meter tiefer in einer riesigen Gischtwolke aufschlugen. Regenbogen inklusive. Dieser Anblick versöhnte mich – fast.


Irgendwo muss das Wasser ja hin!

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Das Tor zur Hölle https://blogs.dw.com/abenteuersport/das-tor-zur-holle/ Mon, 25 Apr 2011 09:28:03 +0000 http://blogs.dw.com/abenteuersport2/2011/04/25/das-tor-zur-holle/ Eigentlich sollte das Wetter in Neuseeland im April stabil sein. Ist es auch. Stabil schlecht. Die Prognose für die nächsten Tage verspricht jedenfalls, das, was der heutige Ostermontag geboten hat: Regen, Regen und noch einmal Regen. Und das, wo ich mich doch zur Stunde im alpinen Herzen der Nordinsel befinde, im Tongariro Nationalpark. Ich wollte den legendären „Tongariro Crossing“ wandern, vorbei an den Vulkanen Mount Tongariro (1987 Meter), Mount Ngauruhoe (2291 Meter) und Mount Ruapehu (2797 Meter). „Da musst du wohl ein andermal wiederkommen“, sagte die freundliche Dame im Informationszentrum in Turangi. „Für die nächsten Tage ist Dauerregen, Schneefall und Sturm vorhergesagt. Du würdest dein Leben riskieren und von den Vulkanen doch nichts sehen.“ Na toll! Das war es dann wohl.


Ein Vulkänchen

Kleiner Vulkan

Das schlechte Wetter aussitzen kann ich leider nicht. Am Freitag bin ich auf einen Flug über Los Angeles nach Frankfurt gebucht. Dann mache ich meine Weltumrundung komplett. Immerhin, ein paar kleine Vulkane habe ich ja gesehen. In den letzten beiden Tagen besuchte ich die Thermalgebiete rund um die Stadt Rotorua. Meine Schwefelration für die nächsten sechs Monate habe ich dort innerhalb von Stunden geschnüffelt. Der Teufel lässt grüßen. Nicht umsonst heißt eine der spektakulärsten Stellen „Hell`s Gate“, das Tor zur Hölle. So getauft hat es der britische Schriftsteller George Bernhard Shaw (1856-1950), als er einst das Areal besuchte und schwer beeindruckt war. Die Erdkruste ist hier extrem dünn, gerade einmal 1,5 bis zwei Kilometer stark. An einer Stelle ist in den letzten Jahren sogar ein kleiner Matsch-Vulkan entstanden, der munter vor sich hin raucht. Zweieinhalb Meter misst er bereits und wächst weiter.

Schwein in zwei Stunden gar

Überall steigt aus Kratern Dampf auf, im Wasser und Matsch blubbert und zischt es. Die Wassertemperatur beträgt bis zu 110 Grad Celsius. Die Maori, die Ureinwohner Neuseelands, kochten früher in diesen Tümpeln. Angeblich wäre ein ausgewachsenes Schwein in zwei Stunden gar.


Kochen im Vulkan-Wasser

Im Maori-Dorf Whakarewarewa (nein, kein neuer Song von Shakira) wird diese traditionelle Art des Kochens noch gepflegt. Ich kostete ein so zubereitetes Gericht namens „Hangi“. Es schmeckte ausgezeichnet, zu meiner Erleichterung überhaupt nicht nach verfaulten Eiern.

Schampus mit Arsen

Den Edelschampus aus dem „Champagner-Pool“ in Waiotapu würde ich allerdings nicht probieren. Denn dieser rund 60 mal 60 Meter große vulkanische Teich, der an seinen Ufern in Orange- und Gelbtönen schimmert, enthält neben Schwefel, Gold und Silber auch Quecksilber und Arsen.


Champagner-Pool im Regen

Die Verbindung zum Champagner erschloss sich mir nicht. Vielleicht war ich auch einfach nicht in Sektlaune. Ich wurde nämlich von Minute zu Minute nasser und sah im Dauerregen die Chance schwinden, den Vulkanen Neuseelands aufs Dach zu steigen. Ich werde wohl noch einmal wiederkommen müssen.

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Zurück an Land, Neuseeland https://blogs.dw.com/abenteuersport/zuruck-an-land-neuseeland/ https://blogs.dw.com/abenteuersport/zuruck-an-land-neuseeland/#comments Sat, 23 Apr 2011 09:41:03 +0000 http://blogs.dw.com/abenteuersport2/2011/04/23/zuruck-an-land-neuseeland/ Das Abenteuer Forschungsschiff habe ich mehr oder weniger unbeschadet überstanden. Wenn ihr es nicht verfolgt haben solltet, könnt ihr es hier nachlesen. Ein Seebär ist aus mir Landratte nicht geworden, aber viele unvergessliche Erlebnisse habe ich doch auf dem Forschungsschiff ‚Sonne‘ sammeln können. Jetzt werde ich für ein paar Tage in Neuseeland Landluft schnuppern. Mehr ist leider nicht möglich. In Auckland verbrachte ich eine Nacht in einem Hotel direkt im Schatten des Sky Towers. Das Gebäude wiegt so viel wie 6000 Elefanten. Angeblich. Unbestritten misst der Fernsehturm 328 Meter und ist damit das höchste Gebäude der Südhalbkugel.


Kommt ein Mensch geflogen …

Zwölf Euro die Sekunde

Als ich mit Rucksack und Tasche vor dem Hotel stehe, schreckt mich der laute Schrei einer Frau auf. Er kommt eindeutig von oben. Ich blicke hinauf und sehe einen menschlichen Körper mit gespreizten Armen, der mir zwar nicht im freien Fall, aber doch ziemlich zügig entgegenrast. Die Frau hängt an einem Drahtseil und wird kurz vor dem Einschlag abgebremst. Skyjump nennen die Anbieter dieses Spektakel. 225 neuseeländische Dollar kassieren sie dafür, das sind umgerechnet gut 140 Euro. Das Ganze für elf Sekunden, macht gut zwölf Euro die Sekunde. Nicht ganz billig für einen abgesicherten Nervenkitzel. Keine zehn Pferde würden mich dazu bringen, dort hinunterzuhüpfen. Mein Magen hat an Bord des Forschungsschiffs ‚Sonne‘ ohnehin genug gelitten. Und Mutproben fand ich schon immer doof.


Das Braune sind meine Schuhspitzen.

Basejump für Arme

Auf den Turm bin ich dann aber doch noch gefahren. Einfach, um die Aussicht zu genießen und weil ich neugierig war, wo die Himmelshüpfer abspringen. Auf einer Plattform in 192 Metern Höhe ist ein Steg angebracht. Zwischen zwei senkrecht nach unten laufenden Drähten wird der freie Fall simuliert, computergesteuert. Mehr als 75 Stundenkilometer erreichen die Hüpfer jedoch nicht. Basejump für Arme. Angeblich haben sich einige Leichtgewichte auch darüber beschwert, dass es viel zu gemächlich abwärts geht. Wer lieber oben seine Nerven kitzeln will, kann auf einem Drahtgitter den Turm umrunden und sich dabei, selbstverständlich gesichert, über den Abgrund hinauslehnen. Der „Skywalk“ kostet dann „nur“ umgerechnet 90 Euro. Wer es braucht…


Rechtzeitig abgebremst

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Große Fahrt https://blogs.dw.com/abenteuersport/grose-fahrt/ https://blogs.dw.com/abenteuersport/grose-fahrt/#comments Sat, 02 Apr 2011 07:30:03 +0000 http://blogs.dw.com/abenteuersport2/2011/04/02/grose-fahrt/ Ich gehe fremd. Nicht meiner Frau, sondern den Bergen. Zumindest vorübergehend. Für zweieinhalb Wochen werde ich nämlich ein Seemann. Wenn das mal gut geht! Eigentlich habe ich immer ein flaues Gefühl in der Magengrube, wenn ich mich an Bord eines Schiffes begebe. Ich fühle mich dann so ausgeliefert, fremdbestimmt. Mein erster Blick geht stets zum Rettungsboot, verbunden mit der bangen Frage, ob auch alle Passagiere hineinpassen oder wie einst auf der Titanic gesiebt werden muss: Frauen und Kinder zuerst.


Mein Zuhause für zweieinhalb Wochen

Windstärke acht, drei Meter Wellen?

In den Bergen kann ich das Risiko einschätzen. Ich weiß, was ich kann, was nicht und welche objektiven Gefahren drohen. Aber auf dem Meer? Dort bin ich nicht mehr als ein klitzekleiner Spielball der Naturgewalten. Aber ich muss meine Bedenken wohl oder übel über Bord werfen. Denn ich heuere am kommenden Dienstag in Wellington in Neuseeland als Reporter auf einem deutschen Forschungsschiff an, Es trägt einen wohlklingenden Namen, der Wärme und Wohlbehagen verspricht: „FS Sonne“. Doch der jüngste Wochenbericht macht nicht gerade Mut. Tagelang konnten die Wissenschaftler des Leibniz-Instituts für Meereswissenschaften an der Universität Kiel nicht arbeiten: Windstärke acht und drei Meter hohen Wellen. Das klingt nach Spucken.

Schnapszahl-schnell

Knapp 100 Meter ist die „Sonne“ lang, 14 Meter breit. Die Reisegeschwindigkeit beträgt zwölf Knoten, verrät das Handbuch. Das sind 22,22 Stundenkilometer. Eine Schnapszahl, wie beruhigend. Und dazu kann die „Sonne“ 50 Tage lang auf See sein, wenn der Kapitän nicht allzu sehr auf die Tube drückt. Der Einsatzbereich des Schiffes lautet „Große Fahrt“.
Und auf eine solche begebe ich mich heute. Ich reise um die halbe Welt: Köln-Frankfurt-Singapur-Christchurch-Wellington heißen die Stationen, ehe ich als bekennendes Landei an Bord gehen kann.
Diesmal schaue ich nicht Sportlern über die Schulter, sondern Wissenschaftlern, die Methanhydrat-Vorkommen am Meeresgrund erforschen. Meinen Blog von Bord findet ihr auf der Future-Now-Seite der Deutschen Welle. Hier ist der Link. Besucht mich doch auch mal dort!
Nach der Ausfahrt werde ich übrigens noch ein paar Tage mit einem Wohnmobil über die Nordinsel Neuseelands düsen. Dann haben mich die Berge zurück und ich werde mich wieder im Blog Abenteuer Sport melden. Spätestens.

P.S. Für den gestrigen Eintrag gilt natürlich: April, April!

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