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	<title>Kathrin | Deutschland &#8211; Bildungswege</title>
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	<description>Fünf Blogger, fünf Länder, ein Dialog. In diesem Blog diskutieren fünf junge Leute aus Irak, Deutschland, Argentinien, Russland und Kenia über Bildungschancen in ihren Heimatländern und über ihre eigenen Bildungswege.</description>
	<lastBuildDate>Fri, 20 Jul 2012 11:55:22 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Wir müssen offen für Reformen sein</title>
		<link>https://blogs.dw.com/bildungswege/?p=3063</link>
		<pubDate>Mon, 09 Jul 2012 13:12:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Claudia Unseld]]></dc:creator>
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				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_3045" aria-labelledby="figcaption_attachment_3045" class="wp-caption alignleft" style="width: 225px"><a href="http://blogs.dw.com/bildungswege/files/Kathrin-003.jpg" rel="lightbox[3063]"><img class="size-medium wp-image-3045" src="http://blogs.dw.com/bildungswege/files/Kathrin-003-225x300.jpg" alt="Wahlplakat der FDP in Nordrhein-Westfalen (Foto: Kathrin Biegner)" width="225" height="300" srcset="https://blogs.dw.com/bildungswege/files/Kathrin-003-225x300.jpg 225w, https://blogs.dw.com/bildungswege/files/Kathrin-003.jpg 675w" sizes="(max-width: 225px) 100vw, 225px" /></a><p class="wp-caption-text">FDP-Wahlplakat im nordrhein-westfälischen Wahlkampf</p></div>
<p>Das ist der letzte Blogeintrag für mich. In den zwei Monaten, in denen wir fünf unseren Blog geführt haben, habe ich viel über Bildung in anderen Staaten erfahren &#8211; und mich auch mit dem deutschen System intensiver auseinandergesetzt.</p>
<p>Was mir auffällt bei allen Diskussionen über Bildungssysteme ist: Oft wird die Leistung des Systems nur darin gesehen und bewertet, ob Schüler, Schülerinnen und Studierende höhere Abschlüsse und bessere Noten erhalten und sie so (scheinbar) besser auf das Berufsleben vorbereitet sind. Aber es gibt eine andere Sache, die das Bildungssystem unglaublich wertvoll für eine Gesellschaft macht. Und die hat mit dem <a href="http://blogs.dw.com/bildungswege/?p=2985">Gespräch</a> zu tun, das ich mit meiner Freundin Katharina geführt habe: Insbesondere Kindergärten und Schulen bieten die wahnsinnig wichtige Chance, eine Gesellschaft näher zusammenzubringen. Diese Chance wird in Deutschland nicht ausreichend genutzt. Im Gegenteil: Unser &#8211; in vielen Bundesländern noch dreigliedriges &#8211; Schulsystem spaltet die Gesellschaft.<span id="more-3063"></span></p>
<p>In meiner Grundschulzeit in einem Dorf hatte ich noch Kontakt zu allen Gleichaltrigen. Der ging dann in meiner Gymnasialzeit verloren. Erst mit 17 kam ich wieder mit denjenigen zusammen, die ich auf dem Gymnasium aus den Augen verloren hatte und die mittlerweile ihren Hauptschul- oder Realschulabschluss hatten. Denn in unserem Dorf wird das Kerbefest (ein traditionelles Volksfest) immer von den 18-Jährigen organisiert. So trafen wir uns dann also alle wieder. In vielen Städten gibt es solche Feste nicht, die Menschen unterschiedlicher Schichten zusammenführen, denn auch Wohngebiete und Vereine sind oft nach sozialen Schichten unterteilt. Die Schule wäre also der einzige Ort, der diesem sozialen Auseinanderbrechen unserer Gesellschaft entgegenwirken könnte.</p>
<p>Das wird auch von Politikern oft nicht bedacht. In Rheinland-Pfalz haben sie die Hauptschule, in der Schüler mit einem schlechten Notendurchschnitt landeten, abgeschafft. Das lief mit wenig Widerstand. Das Gymnasium, das zur Hochschulreife führt, ließen sie unangetastet. Schließlich empfinden Gymnasiasten und deren Eltern ihre Schule nicht als Makel, sondern als Auszeichnung oder gar als Statussymbol. Dabei verlieren auch Gymnasiasten viel an sozialen Lernmöglichkeiten in ihren ausgesiebten Klassen. Der Bezug zu anderen Lebenswirklichkeiten in ihrem Land kann schnell verloren gehen. Doch, verständlicherweise, stört es Eltern nicht, so lange ihre Kinder hier die Voraussetzungen für bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt bekommen. Sie denken, in diesem geschützten Umfeld fiele ihren Kindern das Lernen leichter. Ergebnisse von Untersuchungen, die das Gegenteil zeigen, haben hier weniger Argumentationskraft als Gefühle. Deshalb organisierten in Hamburg auch viele Eltern Proteste, als das Gymnasium dort abgeschafft werden sollte. Und FDP-Politiker plakatierten im NRW-Wahlkampf stolz: &#8222;Gymnasium erhalten!&#8220;</p>
<div id="attachment_3043" aria-labelledby="figcaption_attachment_3043" class="wp-caption alignright" style="width: 300px"><a href="http://blogs.dw.com/bildungswege/files/Gymnasium3.jpg" rel="lightbox[3063]"><img class="size-medium wp-image-3043" src="http://blogs.dw.com/bildungswege/files/Gymnasium3-300x225.jpg" alt="Mein Gymnasium, ein katholisches Mädchengymnasium (Foto: Kathrin Biegner)" width="300" height="225" srcset="https://blogs.dw.com/bildungswege/files/Gymnasium3-300x225.jpg 300w, https://blogs.dw.com/bildungswege/files/Gymnasium3-1024x768.jpg 1024w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p class="wp-caption-text">Mein Gymnasium bot ein sehr behütetes Umfeld: Es war ein katholisches Mädchengymnasium.</p></div>
<p>Ist es also Wahltaktik, dass Politiker das Gymnasium oft unangetastet lassen? An Gymnasien sind schließlich die Kinder der politisch aktivsten Menschen. In den sozial benachteiligten Schichten, deren Kinder es oft nicht an das Gymnasium schaffen, gibt es sehr wenige, die Demonstrationen oder Unterschriftenaktionen organisieren oder vor einer Kamera ihren Standpunkt überzeugend argumentieren würden. Diese Menschen gehen auch viel seltener wählen als Bessergebildete und Besserverdienende.</p>
<p>Ich wünsche mir, dass trotzdem überzeugte Politiker in Zukunft das Gymnasium nicht mehr als unantastbar ansehen. Dass sie sich für eine Reform einsetzen, die tatsächlich für mehr Chancengerechtigkeit und einen besseren Zusammenhalt in der Gesellschaft steht. Schließlich haben wir in Deutschland im Vergleich zu anderen Ländern sehr viele finanzielle Ressourcen. Sollte es da nicht möglich sein, meinem Traum näher zu kommen?</p>
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		<title>Interview: Die Bedürfnisse von Schülern mit Behinderung</title>
		<link>https://blogs.dw.com/bildungswege/?p=2985</link>
		<pubDate>Wed, 04 Jul 2012 12:56:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[reucherg]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kathrin | Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Behinderte]]></category>
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		<description><![CDATA[ [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2965" aria-labelledby="figcaption_attachment_2965" class="wp-caption alignleft" style="width: 300px"><a href="http://blogs.dw.com/bildungswege/files/Katharina-vorneweg.jpg" rel="lightbox[2985]"><img class="size-medium wp-image-2965" src="http://blogs.dw.com/bildungswege/files/Katharina-vorneweg-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://blogs.dw.com/bildungswege/files/Katharina-vorneweg-300x225.jpg 300w, https://blogs.dw.com/bildungswege/files/Katharina-vorneweg-1024x768.jpg 1024w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p class="wp-caption-text">Meine Freundin Katharina vorneweg</p></div>
<p>Auf dem Global Media Forum (GMF) habe ich <a href="http://blogs.dw.com/bildungswege/?p=2855">Isabelle und Hendrik</a> getroffen, die auf eine Schule für Kinder mit körperlichen und motorischen Schwierigkeiten gehen und an einem Austauschprogramm ihrer Bonner Schule mit einer tunesischen Schule teilgenommen haben. Momentan wird in Deutschland sehr viel über das Thema Bildung für Menschen mit Behinderungen diskutiert. Denn seit zwei Jahren gilt die UN-Behindertenrechtskonvention – auch in Deutschland. Sie sieht vor, dass auch Kinder mit Behinderung auf die sogenannten Regelschulen gehen. Behinderte sollen so nicht länger aufgrund ihrer Handicaps ausgeschlossen werden. Das Fachwort dafür ist „Inklusion“. Momentan haben Nicht-Behinderte aber noch wenige Berührungspunkte mit Behinderten. Auch ich meist nur durch meinen Onkel, der selbst vor Jahrzehnten auf eine Regelschule ging, heute aber in einem Wohnheim für Behinderte lebt und in einer Behindertenwerkstatt arbeitet. <span id="more-2985"></span>Auch meine Freundin Katharina gibt mir ab und zu Einblicke in den Alltag von Menschen mit Behinderung. Sie macht gerade einen Vorbereitungsdienst, um Förderschullehrerin zu werden, also als Lehrerin mit Schülern zu arbeiten, die eine Behinderung haben. Die richtige, um sich über das Thema Bildung mit Behinderung in Deutschland zu unterhalten.</p>
<p><strong>Katharina, auf dem GMF meinte eine tunesische Lehrerin, dass Schüler mit geistiger Behinderung auf einer Regelschule Nachteile haben im Vergleich zu einer Förderschule. Was sagst du dazu? </strong></p>
<p>Ich denke, sie hat recht. In meiner Klasse habe ich zwei Kinder mit Trisomie 21, also Down-Syndrom, gehabt. Sie kamen nach der vierten Klasse von einer Regelschule zu uns auf die Förderschule. Beide haben z.B. die Technik des Lesens gelernt. Aber sie verstehen nicht was sie lesen; also nicht den Sinn des Textes. Sie sind zu sehr mit dem Prozess selbst beschäftigt. Auch beim Rechnen ist das so: Es sind keine Grundlagen da.</p>
<p><strong>Wäre das denn anders, wenn sie schon früher auf eine Förderschule gegangen wären?</strong></p>
<p>Wahrscheinlich schon. Denn hier machen wir sehr individuellen Unterricht. Die ganze Klasse arbeitet an einem Thema, jeder aber nach seinen Kompetenzen. Wenn man merkt, dass z.B. bei einem Schüler keine Grundlagen in Mathe da sind, wird ihm kein Rechnen beigebracht, denn das ist dann noch gar nicht relevant in seiner Entwicklung. An Regelschulen werden aber bestimmte Grundlagen und Entwicklungsstadien vorausgesetzt. Die Lehrer haben dort gar keine Zeit, sich auf die Kinder mit Behinderung einzustellen und ihnen diese Grundlagen beizubringen.</p>
<p><strong>Welche Grundlagen bringt ihr denn den Kindern bei, bevor sie rechnen lernen können?</strong></p>
<p>Wichtig ist das Erkennen von Regeln. Wir arbeiten sehr spielerisch. Z.B. fädeln unsere Schüler Perlen nach einer vorgegebenen Reihenfolge auf, um mathematische Grundfähigkeiten zu erlernen. Ziel ist es dann erst einmal, dass sie erkennen, dass die Perlenfarbe einem Schema folgt: Immer wieder folgt auf die gelbe Perle die rote, dann die blaue usw. Später dann können die Schüler auch Zahlenreihenfolgen erkennen.</p>
<div id="attachment_2967" aria-labelledby="figcaption_attachment_2967" class="wp-caption alignright" style="width: 300px"><a href="http://blogs.dw.com/bildungswege/files/Wanderung.jpg" rel="lightbox[2985]"><img class="size-medium wp-image-2967" src="http://blogs.dw.com/bildungswege/files/Wanderung-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://blogs.dw.com/bildungswege/files/Wanderung-300x225.jpg 300w, https://blogs.dw.com/bildungswege/files/Wanderung-1024x768.jpg 1024w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p class="wp-caption-text">Auf einer Wanderung</p></div>
<p><strong>Ihr arbeitet ja nur mit Kindern mit Behinderungen. Nach der UN-Behindertenrechtskonvention sollen aber zukünftig behinderte und nicht-behinderte Kinder zusammen unterrichtet werden. Denkst du, das ist eine richtige Entscheidung?</strong></p>
<p>Grundsätzlich ist diese gesellschaftliche Entscheidung überfällig. In Deutschland hat man als Nicht-Behinderter keinen wirklichen Bezug zu Behinderten. Aber diese Menschen sind Teil unserer Gesellschaft! Unser Staat hat sie über mehrere Jahrhunderte sehr ausgegrenzt. Auch durch bestimmte Institutionen: Förderkindergarten, Förderschule, Behindertenwerkstatt, etc. So dass man bloß nicht mit ihnen in Berührung kommt. Das finde ich nicht richtig.</p>
<p><strong>Findest du, dass die Politik jetzt auch in der Umsetzung die richtigen Wege geht?</strong></p>
<p>Es ist gut, dass der Handlungsbedarf erkannt wurde. Doch dadurch, dass kein zusätzliches Geld investiert wird in den Bildungszweig, kann nicht jedes Kind so gefördert werden, so dass es einen Schulabschluss bekommt. Die Schulen besitzen oft nicht genügend Mittel, um alle Kinder anzusprechen &#8212; auch an Regelschulen. Ich sehe bei allen Reformen noch kein durchdachtes Konzept.</p>
<p><strong>Was bräuchte es, um Kinder mit Behinderungen auch an Regelschulen richtig zu fördern?</strong></p>
<p>Viel kleinere Klassen! 15 Schüler wäre ideal. Es ist wissenschaftlich belegt, dass davon alle Kinder profitieren. Außerdem ist gerade bei Kindern mit Behinderung mehr Personal nötig. Neben dem Regelschullehrer, sollte es einen Sonderschullehrer und am besten noch eine pädagogische Fachkraft geben. Wäre das möglich, dann wäre Inklusion keine Frage, sondern ganz normal. Es sollte erreicht werden, dass jeder nach seinen Möglichkeiten lernen kann. Integration ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. In der Schule wird das Problem jetzt angegangen. Aber wir müssen Behinderte auch außerhalb des Klassenzimmers in unserer Gesellschaft voll akzeptieren.</p>
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		<title>Viele neue Ideen, viel &#8222;Gedankenfutter&#8220;&#8230;</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Jun 2012 16:00:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[dahmannk]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[ [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2865" aria-labelledby="figcaption_attachment_2865" class="wp-caption alignleft" style="width: 300px"><a href="http://blogs.dw.com/bildungswege/files/GMF_Bootsfahrt1.jpg" rel="lightbox[2855]"><img class="size-medium wp-image-2865" src="http://blogs.dw.com/bildungswege/files/GMF_Bootsfahrt1-300x156.jpg" alt="" width="300" height="156" srcset="https://blogs.dw.com/bildungswege/files/GMF_Bootsfahrt1-300x156.jpg 300w, https://blogs.dw.com/bildungswege/files/GMF_Bootsfahrt1-1024x534.jpg 1024w, https://blogs.dw.com/bildungswege/files/GMF_Bootsfahrt1.jpg 1176w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p class="wp-caption-text">Emmy, María, Hellgurd und ich auf Bootstour</p></div>
<p>Nach drei Tagen Global Media Forum erinnern mich meine Gefühle ein bisschen an die nach einer Klassenfahrt oder einem großen Fest: Ich bin sehr müde, aber gleichzeitig ziemlich aufgekratzt.</p>
<p>Emmy, María und ich haben ja schon ein bisschen erzählt, bei welchen Workshops wir waren. Manche Themen waren zu komplex, um sie in 90 Minuten wirklich tiefgehend zu beleuchten. Gleichzeitig habe ich aber aus allen Veranstaltungen &#8222;Gedankenfutter&#8220; mitgenommen, habe neue Organisationen, Lösungsansätze und Menschen entdeckt. Wie zum Beispiel die beiden Schüler Isabelle van der Valk und Hendrik Rösler von der Christophorusschule in Bonn, einer Schule für Kinder mit körperlichen und motorischen Schwierigkeiten. <span id="more-2855"></span></p>
<p>Diese Schule organisiert ein ganz tolles Austauschprogramm mit einer tunesischen Schule für Kinder mit Behinderungen. Es ermöglicht den deutschen Schülern, zumindest ein mal im Leben die salzige Mittelmeerluft zu schnuppern &#8211; und den Tunesiern, Deutschland zu sehen. Zum Global Media Forum waren der Bonner stellvertretende Schuldirektor, der Leiter der Organisation UTAIM el May, die die Partnerschule betreibt, und eine tunesische Lehrerin nach Bonn gekommen. Sie waren extra von der Insel Djerba angereist.</p>
<p>Den gleichen Weg sind übrigens auch Isabelle und Hendrik schon geflogen &#8211; nur in umgekehrter Richtung, nach Tunesien und zurück. Isabelle gefiel besonders die Medina, die arabischen Altstadt. Hendrik hatte viel Spaß auf den gemeinsamen Busfahrten: &#8222;Es war zwar eng, aber in dem kleinen Bus waren wir uns alle ganz nah.&#8220;</p>
<p>Lehrer Jürgen Hammerschlag-Mäsgen hat vom gegenseitigen Lernen geschwärmt: In Tunesien hätte er entdeckt, dass dort Baulösungen aus Deutschland umgesetzt werden. Ihm haben die tunesischen Kollegen gezeigt, wie man Schüler im regulären Arbeitsmarkt unterbringen kann. Ohne Behindertenwerkstätte sind die Tunesier darauf angewiesen, andere Arbeit für ihre Schulabgänger zu finden. &#8222;Wir haben weniger finanzielle Mittel, deshalb müssen wir uns neue Wege überlegen, kreativ zu sein&#8220;, sagte Rabiaa Ouerimi, Lehrerin in El May. Es gibt einen wichtigen Unterschied zur deutschen Partnerschule: Die tunesische Einrichtung bekommt &#8211; außer dem Lehrergehalt &#8211; keine staatliche Förderung.</p>
<div id="attachment_2971" aria-labelledby="figcaption_attachment_2971" class="wp-caption alignright" style="width: 300px"><a href="http://blogs.dw.com/bildungswege/files/Panel1.jpg" rel="lightbox[2855]"><img class="size-medium wp-image-2971" src="http://blogs.dw.com/bildungswege/files/Panel1-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://blogs.dw.com/bildungswege/files/Panel1-300x225.jpg 300w, https://blogs.dw.com/bildungswege/files/Panel1-1024x768.jpg 1024w, https://blogs.dw.com/bildungswege/files/Panel1.jpg 1492w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p class="wp-caption-text">Jürgen Hammerschlag-Mäsgen von der Bonner Christophorus-Schule beim Workshop</p></div>
<p>Die deutschen Kinder nehmen viel aus dem Programm mit: Sie lernen eine neue Kultur kennen, üben Englisch und können ganz besondere Dinge machen &#8211; zum Beispiel Oliven im Rollstuhl ernten. Und natürlich kommen auch Medien wieder ins Spiel. Denn über Skype lernen sich die tunesischen und deutschen Kinder kennen, halten Kontakt. Per Mails werden Nachrichten und Bilder verschickt. Klar, dass die Teenager sich auch über Facebook verbinden.</p>
<p>Das Projekt hat mir wieder gezeigt, wie wichtig das Engagement einzelner Personen ist. Hätten die Lehrer nicht so viel Energie in ihren Traum eines deutsch-tunesischen Austauschprogramms gesteckt, wäre er wohl nie wahr geworden. Dazu gehört auch Spendensammeln und Förderanträge stellen, um das nötige Geld zusammenzubekommen. Und natürlich Überzeugungsarbeit. Denn viele Eltern waren zu Anfang skeptisch. Doch nach zehn Jahren Partnerschaft hat sich herumgesprochen, was für eine Chance der Austausch ist &#8212; und jetzt fragen die Eltern nach, ob auch ihre Kinder teilnehmen können. Auf deutscher Seite gibt es nun Unterstützung von ENSA, dem Schulaustauschprogramm des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.</p>
<p>Ouerimi meint, dass geistig behinderte Kinder an Regelschulen diskriminiert würden. Darüber und über das Programm insgesamt möchte ich unbedingt mit meiner Freundin Katharina sprechen, die Sonderschullehrerin wird. Ich bin gespannt, was sie sagt.</p>
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		<title>Der Meinungsaustausch beim GMF ist wirklich etwas Besonderes</title>
		<link>https://blogs.dw.com/bildungswege/?p=2697</link>
		<pubDate>Tue, 26 Jun 2012 18:00:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[dahmannk]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[ [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2725" aria-labelledby="figcaption_attachment_2725" class="wp-caption alignleft" style="width: 225px"><a href="http://blogs.dw.com/bildungswege/files/IMG_4082.jpg" rel="lightbox[2697]"><img class="size-medium wp-image-2725" src="http://blogs.dw.com/bildungswege/files/IMG_4082-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" srcset="https://blogs.dw.com/bildungswege/files/IMG_4082-225x300.jpg 225w, https://blogs.dw.com/bildungswege/files/IMG_4082-768x1024.jpg 768w" sizes="(max-width: 225px) 100vw, 225px" /></a><p class="wp-caption-text">Jede Podiumsdiskussion beim Global Media Forum wird mit Spannung erwartet</p></div>
<p>Wow! Das Global Media Forum begeistert mich total. Am Montag (25.6.) hat die internationale Medienkonferenz im Bonner World Conference Center begonnen. Das erste, was mir aufgefallen ist: Hier sind tatsächlich alle Nationen bunt gemischt. Menschen in Anzügen,  Jeans, Businesskostümen, bunten Kleidern, Frauen mit Kopftüchern, Männer in afrikanischen Gewändern &#8211; die Kleidung zeigt, wie vielseitig die Teilnehmer hier sind. Und mitten drin sind meine Mitblogger und ich.</p>
<p>Emmy, Hellgurd, María und ich haben uns hier das erste Mal getroffen. Irgendwie hatte ich aber das Gefühl sie schon länger zu kennen. Schließlich haben wir im Blog Einblicke in unser Leben und die Bildungssyteme unserer Heimatländer gegeben und uns so auch gegenseitig schon ein bisschen kennengelernt. Nur schade, dass Visa-Probleme dazu führten, dass der fünfte aus unserem Kreis nicht dabei ist: Pavel aus Russland konnte nicht ausreisen.<span id="more-2697"></span></p>
<p>Wie in <a href="http://blogs.dw.com/bildungswege/?p=2565">meinem letzten Eintrag </a>angekündigt, habe ich einen Workshop besucht, in dem darüber diskutiert wurde, wie Algorithmen unsere Bildung und unsere Wahrnehmung beeinflussen. Im Podium saßen die Journalisten Falk Lüke und Mercedes Bunz sowie Marc Jan Eumann aus dem nordrhein-westfälischen Ministerium für Medien.</p>
<p>Mir gefiel besonders Bunz&#8216; Redebeitrag: &#8222;Mit dem Internet ist ein zusätzlicher öffentlicher Raum geschaffen worden. Dieser wurde bisher vor allem wirtschaftlich gestaltet.&#8220; Ich glaube, hiermit trifft sie einen wichtigen Punkt. Natürlich sind auch öffentliche und private Anbieter im Internet unterwegs, aber sie spielen eine geringere Rolle. Vor allem bieten sie keine Suchmaschine, die eine Alternative zu Google darstellen könnte. Wäre eine öffentlich-rechtliche Suchmaschine also eine Möglichkeit? Schließlich haben wir in Deutschland auch einen öffentlich-rechtlichen Rundfunk neben dem privaten Angebot.</p>
<p>Statt dem Staat die Aufgabe zu geben, Algorithmen zu bauen, die uns Suchergebnisse liefern, ziehe ich dann doch Eumanns Standpunkt vor: Wachsamkeit und Kritikfähigkeit sind im Netz genau so wichtig wie in der &#8222;analogen&#8220; , also der realen Welt. Schulen können hier auch etwas zu beitragen, indem sie Kindern beibringen vorsichtig zu sein, indem sie ihnen Informationen geben, damit die junge Menschen Machtsysteme und Machtinteressen &#8211; z.B. die von Google und auch von traditionellen Zeitungsverlagen &#8211; besser verstehen.</p>
<div id="attachment_2731" aria-labelledby="figcaption_attachment_2731" class="wp-caption alignright" style="width: 300px"><a href="http://blogs.dw.com/bildungswege/files/IMG_4096.jpg" rel="lightbox[2697]"><img class="size-medium wp-image-2731" src="http://blogs.dw.com/bildungswege/files/IMG_4096-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://blogs.dw.com/bildungswege/files/IMG_4096-300x225.jpg 300w, https://blogs.dw.com/bildungswege/files/IMG_4096-1024x768.jpg 1024w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p class="wp-caption-text">Es macht Spaß mit Menschen aus allen Teilen der Welt über Bildungsthemen zu diskutieren</p></div>
<p>Sich mit solchen Fragen auseinanderzusetzen, ist sehr wichtig, gerade mit den technischen Aspekten des Internets. Darauf hat auch Bunz hingewiesen: &#8222;Wir begreifen Technik immer noch als das &#8218;Andere&#8216;. Aber sie begleitet uns ständig.&#8220;</p>
<p>Dieser globale Austausch, der hier in Bonn stattfindet, ist wirklich etwas Besonderes. Bei einem Workshop, den ich besucht habe, waren Podiumsteilnehmer aus Indien, Malawi, Kolumbien und Nordamerika! Alle erzählten von ihren Erfahrungen mit freien Radioprogrammen, die Laien mitproduzieren und wichtige Infos verbreiten. Dadurch, dass viele Menschen an der Produktion beteiligt sind und in den Programmen zu Wort kommen, ist das Interesse an den Ergebnissen viel höher und die Hörer finden die Aussagen vertrauenswürdiger.</p>
<p>Besonders spannend fand ich, als Charles Simbi von &#8222;Story Workshop Educational Trust&#8220; eine &#8222;Message Matrix&#8220; vorstellte. Mit dieser systematischen Tabelle kann man z.B. in Dorfgemeinschaften erarbeiten, welche Themen ins Radio kommenund wie sie dort dargestellt werden sollen. Dabei geht es immer um Themen, die der Gemeinschaft einen Vorteil bringen, z.B. ärztliche Untersuchungen während der Schwangerschaft. Ich glaube, solche praktischen Tipps wie die &#8222;Message Matrix&#8220; sind sehr wertvoll, man kann daraus sehr viel lernen und sie versuchen in den eigenen Projekten anzuwenden.</p>
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		<title>Das Internet ist nicht für jeden da</title>
		<link>https://blogs.dw.com/bildungswege/?p=2565</link>
		<pubDate>Fri, 22 Jun 2012 08:00:36 +0000</pubDate>
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				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2569" aria-labelledby="figcaption_attachment_2569" class="wp-caption alignleft" style="width: 300px"><a href="http://blogs.dw.com/bildungswege/files/multimedia-learning-online.jpg" rel="lightbox[2565]"><img class="size-medium wp-image-2569 " src="http://blogs.dw.com/bildungswege/files/multimedia-learning-online-300x200.jpg" alt="Kathrin " width="300" height="200" srcset="https://blogs.dw.com/bildungswege/files/multimedia-learning-online-300x200.jpg 300w, https://blogs.dw.com/bildungswege/files/multimedia-learning-online-1024x682.jpg 1024w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p class="wp-caption-text">Das Internet macht Lernen bequem - wenn man verbunden ist</p></div>
<p>Bevor ich euch noch weiter davon erzähle, welche Wege andere Familienmitglieder meiner Generation im deutschen Bildungssystem gegangen sind, möchte ich heute noch mal auf das zurückkommen, was mein Cousin Thorsten im <a href="http://blogs.dw.com/bildungswege/?p=2481)" target="_blank">Interview</a> gesagt hat: „Die Zukunft der Bildung liegt im Web 2.0.“</p>
<p>Darüber haben einige andere Blogger in diesem Projekt und ich ja auch schon geschrieben: Egal ob in <a href="http://blogs.dw.com/bildungswege/?p=1433">Kenia </a>oder hier in <a href="http://blogs.dw.com/bildungswege/?p=1667">Deutschland</a>, überall bieten uns neue Technologien neue Wege zu Bildung. Doch ich denke, damit werden die alten Probleme ja nicht überwunden.</p>
<p><span id="more-2565"></span></p>
<p>Wie ich ja schon mal im Mai geschrieben habe, denke ich, dass man von den Möglichkeiten des Internets umso besser profitieren kann, je besser die Vorbildung ist. Wenn ich z.B. nur eine Sprache spreche, dann verstehe ich viel weniger von dem, was im Netz verbreitet wird. Daher, denke ich, sind Personen, die wirtschaftlich wichtige und weit verbreitete Sprachen sprechen &#8211; wie Englisch, Französisch und Deutsch &#8211; im Vorteil: In diesen Sprachen gibt es so viel mehr zu finden als in Sprachen kleinerer Sprachgruppen. Es gibt fast vier Milliarden englische Wikipedia-Artikel, aber andererseits nur 361 Artikel in Siswati (eine Bantusprache in Südafrika). Es gibt auch noch viele weitere Beispiele hierzu. Viele weitere Beispiele zeigen uns, dass  die Menschen, die kein Englisch verstehen, auch in der digitalen Welt im  Nachteil sind. Das heißt, Ungleichheiten im Bildungszugang können durch neue Technologien nicht vollkommen ausgeglichen werden. Nein, im Gegenteil, teils werden sie sogar verstärkt!</p>
<p>Um überhaupt eine Internetseite öffnen zu können, benötige ich die technischen Voraussetzungen. Damit meine ich nicht nur irgendein Gerät, mit dem ich ins Netz kann; sondern vor allem eine vorhandene Internetverbindung. Ländliche Gegenden oder Länder mit schlechter Infrastruktur werden so noch mehr abgeschnitten als bisher bereits. Hier lohnt es sich für die Internetanbieter nicht, Leitungen zu verlegen und Sendemasten aufzustellen. Es wäre zu teuer oder es gibt einfach zu wenige Menschen, die dafür zahlen würden.</p>
<div id="attachment_2571" aria-labelledby="figcaption_attachment_2571" class="wp-caption alignright" style="width: 200px"><a href="http://blogs.dw.com/bildungswege/files/books_vs_kindle.jpg" rel="lightbox[2565]"><img class="size-medium wp-image-2571 " src="http://blogs.dw.com/bildungswege/files/books_vs_kindle-200x300.jpg" alt="Kathrin " width="200" height="300" srcset="https://blogs.dw.com/bildungswege/files/books_vs_kindle-200x300.jpg 200w, https://blogs.dw.com/bildungswege/files/books_vs_kindle-682x1024.jpg 682w" sizes="(max-width: 200px) 100vw, 200px" /></a><p class="wp-caption-text">Ein E-Book: technische Möglichkeiten machen Massen an Informationen zugänglich</p></div>
<p>Wirtschaftliche Interessen bestimmen nicht nur über den Zugang zum Web. Sie beeinflussen auch das, was wir im Netz lesen. Verlassen wir uns darauf, uns Wissen zu „ergooglen“, ist die Gefahr hoch,  als erstes die Ergebnisse zu erhalten, die von bezahlten Spezialisten für Online-Marketing und Suchmaschinenoptimierung dort platziert wurden. Klar hat auch die Masse von „normalen“ Internetnutzern eine gewisse Macht im Netz. Doch reicht diese wirklich aus, um die wirtschaftlichen und auch staatlichen! Interessen im Netz zu beeinflussen oder zu verdrängen?</p>
<p>Diese Fragen finde ich sehr interessant, und ich denke, wir alle, Gesellschaft und Politik, müssen uns damit auseinandersetzen. Deshalb freue ich mich sehr auf das Global Media Forum, das am Montag, 25. Juni in Bonn startet. Auf diesem internationalen Medienkongress der Deutschen Welle werde ich mich mit den anderen vier Bloggern live und in Farbe austauschen können und auch Experten treffen. Dieses Jahr steht er unter dem Motto „Kultur, Bildung, Medien“. Ganz besonders gespannt bin ich auf die verschiedenen Workshops. Einige behandeln auch die Themen, über die ich heute geschrieben habe, z.B. der Workshop „An Algorithmic View of the World: How Google and Others Shape Awareness and Education“. Was ich dort erfahre, darüber schreibe ich nächste Woche.</p>
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