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	<title>Kommentare zu: Können Gesetzesänderungen Vorurteile aufheben?</title>
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	<description>Fünf Blogger, fünf Länder, ein Dialog. In diesem Blog diskutieren fünf junge Leute aus Irak, Deutschland, Argentinien, Russland und Kenia über Bildungschancen in ihren Heimatländern und über ihre eigenen Bildungswege.</description>
	<lastBuildDate>Tue, 03 Jul 2012 18:43:16 +0000</lastBuildDate>
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	<item>
		<title>Von: María</title>
		<link>https://blogs.dw.com/bildungswege/?p=1145#comment-23</link>
		<dc:creator><![CDATA[María]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Jun 2012 22:14:54 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Hi Kathrin!
Thank you for the comment (sorry for not answering in German... I&#039;m working on that ;-))
There are nurseries in Argentina, the problem is that they cost a lot of money. 
Women can take up to a three months leave in Argentina, according to working legislation. Some private companies allow women to take more time, but the extra months are considered &quot;unpaid leave&quot;. So the partner should have a very good job in order to be able to support woman and child. 
We do have something like childcare allowance in Argentina. It is called &quot;Asignación universal por hijo&quot; (Universal Allowance per Offspring). It is a small amount of money - AR (Argentine Peso) 270 a month, AR 1080 if the kid is disabled - given to unemployed, unregistered workers (whose wage is less than minimun wage) or people working in domestic service. It is very little money, in order for you to get an idea, a nursery costs about AR 500 to AR 700, so it is considered to be for the rich people. This AR 270 are aimed at keeping poor kids off the streets, where they spend a large part of the day begging for money.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hi Kathrin!<br />
Thank you for the comment (sorry for not answering in German&#8230; I&#8217;m working on that ;-))<br />
There are nurseries in Argentina, the problem is that they cost a lot of money.<br />
Women can take up to a three months leave in Argentina, according to working legislation. Some private companies allow women to take more time, but the extra months are considered &#8222;unpaid leave&#8220;. So the partner should have a very good job in order to be able to support woman and child.<br />
We do have something like childcare allowance in Argentina. It is called &#8222;Asignación universal por hijo&#8220; (Universal Allowance per Offspring). It is a small amount of money &#8211; AR (Argentine Peso) 270 a month, AR 1080 if the kid is disabled &#8211; given to unemployed, unregistered workers (whose wage is less than minimun wage) or people working in domestic service. It is very little money, in order for you to get an idea, a nursery costs about AR 500 to AR 700, so it is considered to be for the rich people. This AR 270 are aimed at keeping poor kids off the streets, where they spend a large part of the day begging for money.</p>
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	<item>
		<title>Von: Kathrin</title>
		<link>https://blogs.dw.com/bildungswege/?p=1145#comment-15</link>
		<dc:creator><![CDATA[Kathrin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 May 2012 11:15:52 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blogs.dw.com/bildungswege/?p=1145#comment-15</guid>
		<description><![CDATA[Hallo María,

ich finde deinen Blog-Eintrag wieder sehr interessant! Vor allem dein Beispiel mit der Damentoilette verdeutlicht, an welchen einfachen Dingen es hapern kann. In meinem nächsten Eintrag am Donnerstag werde ich noch ein wenig mehr auf die Situation in Deutschland eingehen, z.B. auch darauf, dass Mütter UND Väter hier in Elternzeit gehen können.

Eines möchte ich aber an dieser Stelle zu dem Thema &quot;Gesetze&quot; noch sagen: In Deutschland ermöglichen Gesetze zwar zum Teil eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie und geben den gesetzlichen Rahmen für einen Wiedereinstieg in die Karriere vor. Auf der anderen Seite gibt es aber Pläne ein Betreuungsgeld einzuführen, das Eltern finanziell unterstützt, wenn sie sich zu Hause um ihre Kinder kümmern anstatt ihr Kind in einen Kindergarten zu geben (siehe Beitrag: http://mediacenter.dw.com/german/video/item/467013/Koalition_streitet_%C3%BCber_Betreuungsgeld/). 

Hierzu gibt es heftige Diskussionen. Schließlich lohnt es sich dann für Frauen, die in schlechtbezahlten Berufen sind, finanziell noch weniger, arbeiten zu gehen. Gleichzeitig besteht die Gefahr, dass Menschen, denen es finanziell schlecht geht und deren Kinder besonders von einer professionellen Betreuung und dem Zusammensein mit anderen Kindern profitieren könnten, ihre Kinder nicht mehr in einen Kindergarten  geben; und zwar nicht deshalb, weil sich die Eltern aus eigener Überzeugung freiwillig dazu entscheiden, sondern weil sie auf das ihnen angebotene Geld nicht verzichten können. Ich denke, dieses Beispiel zeigt sehr deutlich, dass ein Staat Möglichkeiten hat Impulse sowohl in die eine als auch in die andere Richtung zu geben.

Wie sieht es denn in Argentinien mit der Betreuung von Kleinkindern aus? Gibt es ausreichend Kindergartenplätze? Und kosten diese Geld?]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo María,</p>
<p>ich finde deinen Blog-Eintrag wieder sehr interessant! Vor allem dein Beispiel mit der Damentoilette verdeutlicht, an welchen einfachen Dingen es hapern kann. In meinem nächsten Eintrag am Donnerstag werde ich noch ein wenig mehr auf die Situation in Deutschland eingehen, z.B. auch darauf, dass Mütter UND Väter hier in Elternzeit gehen können.</p>
<p>Eines möchte ich aber an dieser Stelle zu dem Thema &#8222;Gesetze&#8220; noch sagen: In Deutschland ermöglichen Gesetze zwar zum Teil eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie und geben den gesetzlichen Rahmen für einen Wiedereinstieg in die Karriere vor. Auf der anderen Seite gibt es aber Pläne ein Betreuungsgeld einzuführen, das Eltern finanziell unterstützt, wenn sie sich zu Hause um ihre Kinder kümmern anstatt ihr Kind in einen Kindergarten zu geben (siehe Beitrag: <a href="http://mediacenter.dw.com/german/video/item/467013/Koalition_streitet_%C3%BCber_Betreuungsgeld/" >http://mediacenter.dw.com/german/video/item/467013/Koalition_streitet_%C3%BCber_Betreuungsgeld/</a>). </p>
<p>Hierzu gibt es heftige Diskussionen. Schließlich lohnt es sich dann für Frauen, die in schlechtbezahlten Berufen sind, finanziell noch weniger, arbeiten zu gehen. Gleichzeitig besteht die Gefahr, dass Menschen, denen es finanziell schlecht geht und deren Kinder besonders von einer professionellen Betreuung und dem Zusammensein mit anderen Kindern profitieren könnten, ihre Kinder nicht mehr in einen Kindergarten  geben; und zwar nicht deshalb, weil sich die Eltern aus eigener Überzeugung freiwillig dazu entscheiden, sondern weil sie auf das ihnen angebotene Geld nicht verzichten können. Ich denke, dieses Beispiel zeigt sehr deutlich, dass ein Staat Möglichkeiten hat Impulse sowohl in die eine als auch in die andere Richtung zu geben.</p>
<p>Wie sieht es denn in Argentinien mit der Betreuung von Kleinkindern aus? Gibt es ausreichend Kindergartenplätze? Und kosten diese Geld?</p>
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