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	<title>Armut &#8211; Bildungswege</title>
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	<description>Fünf Blogger, fünf Länder, ein Dialog. In diesem Blog diskutieren fünf junge Leute aus Irak, Deutschland, Argentinien, Russland und Kenia über Bildungschancen in ihren Heimatländern und über ihre eigenen Bildungswege.</description>
	<lastBuildDate>Fri, 20 Jul 2012 11:55:22 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Visionäre Bildungskonzepte sind gut und schön, aber&#8230;</title>
		<link>https://blogs.dw.com/bildungswege/?p=2883</link>
		<pubDate>Fri, 29 Jun 2012 10:00:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[dahmannk]]></dc:creator>
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				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2879" aria-labelledby="figcaption_attachment_2879" class="wp-caption alignleft" style="width: 300px"><a href="http://blogs.dw.com/bildungswege/files/Some-of-the-topics-discussed.jpg" rel="lightbox[2883]"><img class="size-medium wp-image-2879" src="http://blogs.dw.com/bildungswege/files/Some-of-the-topics-discussed-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://blogs.dw.com/bildungswege/files/Some-of-the-topics-discussed-300x200.jpg 300w, https://blogs.dw.com/bildungswege/files/Some-of-the-topics-discussed-1024x682.jpg 1024w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p class="wp-caption-text">Viele reden über neue Technologien, verlieren aber die eigentlichen Probleme aus dem Blick...</p></div>
<p>Am Mittwoch habe ich das das dritte Plenum des Deutsche Welle Global Media Forums besucht. Da ging es um Bildung als Meilenstein für nachhaltige Entwicklung. Denis Goldberg, ein Gesellschaftsaktivist aus Kapstadt in Südafrika meinte: &#8222;Bildung sollte sich stärker am Ziel der Nachhaltigkeit orientieren, schließlich sind wir darauf angewiesen.&#8220; Das heißt zum Beispiel, dass man Projekte in Angriff nehmen sollte, die das Problem der Überbevölkerung in den Blick rücken. Einer seiner Vorschläge ist darüber aufzuklären, dass man soziale Sicherungsnetze wie Rentenversicherungen ausbauen muss. Denn nur so kann man die Menschen davon abbringen zu glauben, dass das Kinderkriegen der alleinige Weg ist die eigene Zukunft abzusichern.</p>
<p>Damit hat er schon recht. Aber ich finde trotzdem, dass in der ganzen Debatte etwas fehlt. <span id="more-2883"></span></p>
<p>Die anderen Diskussionsteilnehmer haben sich dann mehr mit der Frage beschäftigt, wie man junge Leute &#8211; Kinder und Teenager &#8211; dazu bringen kann, dass sie mehr Interesse für Bildung entwickeln. Also angefangen bei Lesegewohnheiten bis zu den neuen Medien und neuen Technologien, die man im Bildungssektor nutzt. Auch das alles ist gut und schön.</p>
<p>Aber das geht schon über die eigentlichen Probleme hinaus. Ich finde, wir dürfen nicht die Grundlagen der Persönlichkeitsentwicklung aus den Augen verlieren: Wenn in Regionen, in denen Armut herrscht, ein Kind nicht zur Schule geht und auch nicht anderswo Bildung erfährt, dann ist das aller Wahrscheinlichkeit deshalb so, weil das Kind hungert.</p>
<p>Neben diesen grundlegenden Problemen müssen wir uns mit der Frage beschäftigen, welche Möglichkeiten und Chancen wir den Menschen bieten. Professor Barbara Ischinger vom Bildungsdirektorat der OECD hat da drei Stufen vorgestellt, wie man den Nutzen von vermittelten Fähigkeiten maximieren kann: Kurzfristig geht es einfach darum einzelne Fähigkeiten in der Praxis anzuwenden; mittelfristig unterschiedliche Fähigkeiten zu trainieren; und langfristig ist dann das Ziel, Fähigkeiten zu erarbeiten, die ganz genau auf die jeweilige landesspezifische Wirtschaftssituation zugeschnitten sind.</p>
<p>Mir kam sofort der Gedanke, dass ich diese Ideen gut auf die Nichtregierungsorganisation anwenden kann, für die ich arbeite. Wir entwickeln nämlich eine neue Online-Plattform, bei der es um berufliche Ausbildung geht. Unser Ziel ist Informationen über verschiedene Karrierewege zu liefern, mit den Schwerpunkten Wissenschaft und Energiewirtschaft. Eine der Fragen, über die wir gerade diskutieren, ist, ob wir Trainingsprogramme für bestimmte berufliche Fähigkeiten anbieten sollen oder nicht. Schließlich wollen wir ja Teenager ermutigen, eine akademische Laufbahn einzuschlagen.</p>
<div id="attachment_2881" aria-labelledby="figcaption_attachment_2881" class="wp-caption alignright" style="width: 300px"><a href="http://blogs.dw.com/bildungswege/files/Traditional-educational-outlets-seem-to-lose-protagonism-in-presence-of-new-technologies.-Nonetheless-what-happens-to-those-who-cant-have-access-to-these_.jpg" rel="lightbox[2883]"><img class="size-medium wp-image-2881" src="http://blogs.dw.com/bildungswege/files/Traditional-educational-outlets-seem-to-lose-protagonism-in-presence-of-new-technologies.-Nonetheless-what-happens-to-those-who-cant-have-access-to-these_-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://blogs.dw.com/bildungswege/files/Traditional-educational-outlets-seem-to-lose-protagonism-in-presence-of-new-technologies.-Nonetheless-what-happens-to-those-who-cant-have-access-to-these_-300x200.jpg 300w, https://blogs.dw.com/bildungswege/files/Traditional-educational-outlets-seem-to-lose-protagonism-in-presence-of-new-technologies.-Nonetheless-what-happens-to-those-who-cant-have-access-to-these_-1024x682.jpg 1024w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p class="wp-caption-text">Traditionelle Bildungseinrichtungen wie Bibliotheken scheinen in der heutigen Bildungsdiskussion keine Rolle mehr zu spielen</p></div>
<p>In der Tat müssen aber junge Leute heute auch oft viel früher anfangen zu arbeiten, weil sie in finanziell instabilen Verhältnissen aufwachsen (wenn sie denn überhaupt die Möglichkeit haben, diesen Verhältnissen zu entfliehen). Und das sprach ein anderer Diskussionsteilnehmer an: Im Bildungssystem muss Durchlässigkeit herrschen, also dass jeder ein berufliches Trainingsprogramm absolviert und dann damit die Chance bekommt, sich in diesem Fach an der Uni einzuschreiben. Menschen eine Berufsausbildung zu bieten, ihnen Arbeit zu geben &#8211; das ist die Grundlage für wirtschaftliche Absicherung. Es muss solche Perspektiven geben, auch bei höherer Bildung und bei der Arbeit.</p>
<p>Wir übersehen oft und gerne einige elementare Probleme, wenn wir über Bildungsstrategien nachdenken. Verashni Pillay, die Online-Chefin von Mail &amp; Guardian in Südafrika, hat das bei der Konferenz mit klaren Worten ausgedrückt: &#8222;Lasst uns erst die grundlegenden Probleme lösen, bevor wir noch und noch mehr futuristische Sichtweisen auf das Thema Bildung in die Diskussion werfen.&#8220;</p>
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		<title>Der Aufbau einer Lerngemeinschaft</title>
		<link>https://blogs.dw.com/bildungswege/?p=1699</link>
		<pubDate>Sat, 02 Jun 2012 18:00:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hodalid]]></dc:creator>
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<div id="attachment_1711" aria-labelledby="figcaption_attachment_1711" class="wp-caption alignleft" style="width: 300px"><a href="http://blogs.dw.com/bildungswege/files/Valeria-at-Integration-center-with-a-group-of-small-kids.jpg" rel="lightbox[1699]"><img class="size-medium wp-image-1711" src="http://blogs.dw.com/bildungswege/files/Valeria-at-Integration-center-with-a-group-of-small-kids-300x225.jpg" alt="Maria Cruz" width="300" height="225" srcset="https://blogs.dw.com/bildungswege/files/Valeria-at-Integration-center-with-a-group-of-small-kids-300x225.jpg 300w, https://blogs.dw.com/bildungswege/files/Valeria-at-Integration-center-with-a-group-of-small-kids.jpg 720w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p class="wp-caption-text">Valeria mit Kleinkindern im Integrationszentrum El Dique</p></div>
<p>Nachdem der Zirkus-Workshop in Barrio Mosconi war, ist er nach El Dique gezogen. El Dique ist ein weiterer armer Stadtteil im Bezirk Ensenada. Jetzt, da ich in beiden Stadtteilen gewesen bin, kann ich sagen, dass die Lebensbedingungen in El Dique noch dramatischer sind: illegal gebaut Häuser und überall verdreckte Straßen. Die Direktorin der Grundschule in Barrio Mosconi hatte uns schon davon erzählt und sie sagte auch, dass in El Dique viel mehr Menschen leben. Daher gibt es dort auch ein „Community Integration Center“ – ein Integrationszentrum, das die Regierung aufgebaut hat. Dort kümmert man sich um Gesundheitsfragen, soziale Entwicklung, Kunstprojekte, Bildung und Sport. Und dort haben dann auch unsere Zirkuskurse stattgefunden.</p>
<p>Ich denke, dass es wichtig ist über diese Orte zu sprechen. Ich denke oft, dass ich so leidenschaftlich gerne lerne, weil ich das Glück hatte, immer Anregungen zu bekommen und auch herausgefordert zu werden. Bei uns zu Hause hat es mir an Nichts gefehlt. Ich habe immer Unterstützung gefunden. Als ich mich das erste Mal mit den Mitarbeitern vom Integrationszentrum in El Dique unterhalten habe, haben sie mir davon berichtet, was ihre Aufgaben sind: Sie unterstützen die Kinder emotional, versuchen sie herauszufordern und dazu zu motivieren eine Ausbildung zu beginnen.</p>
<p><span id="more-1699"></span></p>
<p>Den Kinder und Teenager, die aus sozial schwachen Familien stammen, fehlt es nicht nur an Interesse an der Schule, sondern sie wollen gar nicht lernen, um irgendwas an ihren Lebensumständen zu verbessern. Meistens sind ihre Eltern bildungsfern und arbeitslos. Eine Situation, die sich dann wie in einem Teufelskreis wiederholt. Und die wirtschaftliche Lage macht es nicht gerade besser. Sie fragen sich dann natürlich, warum sie überhaupt lernen sollen, wenn sie danach eh keine Jobs finden. Und warum sollte es bei ihnen besser funktionieren, als bei ihren Eltern? Es ist wirklich schwer, jemanden, der so ein schweres Schicksal hat, davon zu überzeugen, dass sich die Dinge auch ändern können.</p>
<p>Genau aus diesem Grund, schätze ich die Arbeit des Integrationszentrums sehr. Ich hatte einmal die Möglichkeit mich</p>
<div id="attachment_1709" aria-labelledby="figcaption_attachment_1709" class="wp-caption alignright" style="width: 300px"><a href="http://blogs.dw.com/bildungswege/files/El-Dique-neighbouhood-1.jpg" rel="lightbox[1699]"><img class="size-medium wp-image-1709" src="http://blogs.dw.com/bildungswege/files/El-Dique-neighbouhood-1-300x225.jpg" alt="Maria Cruz" width="300" height="225" srcset="https://blogs.dw.com/bildungswege/files/El-Dique-neighbouhood-1-300x225.jpg 300w, https://blogs.dw.com/bildungswege/files/El-Dique-neighbouhood-1.jpg 720w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p class="wp-caption-text">El Dique ist ein trostloser Ort</p></div>
<p>mit Valeria vor Ort zu unterhalten. Sie ist die Koordinatorin eines Programms mit dem Namen „El Envion“. Dort will man den Kindern einen kleinen Anstoß geben, etwas zu verändern. Valeria sagt, dass sie sich bemühen, interessante Aktivitäten anzubieten: Fotografieren sei sehr beliebt. Die Zirkuskurse seien der Renner. Aber auch die Malerei werde gut angenommen. „Wir unterstützen sie auch in ihren Schulfächern, so wie Mathe oder Sprachen“, erzählt Valeria. Manche der Kids wollen für die Kurse sogar die Schule schwänzen, aber Valeria erklärt ihnen dann, dass die Schule sehr wichtig ist. „Wir sind einfach für die Kinder da und versuchen sie zu motivieren. Aber am Wichtigsten ist, dass die Kinder nicht die Schule sausen lassen. Wenn sie mit der Schule fertig sind, holen wir einen Ausbildungsberater dazu und sprechen über ihre Zukunftswünsche.“ Valeria ist wirklich sehr engagiert.</p>
<p>Auch ich kann sagen: Wenn die Kinder motiviert werden, dann lernen sie auch. Wenn sie Unterstützung finden, dann gehen sie auch den nächsten Schritt. Aber was, wenn die Kinder völlig alleine sind? Wenn sie keine zu Hause haben? Wenn sie keine Familie haben? Wie sieht die Situation in euren Ländern aus?</p>
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		<title>Erst in die Schule &#8211; und was dann?</title>
		<link>https://blogs.dw.com/bildungswege/?p=1593</link>
		<pubDate>Wed, 30 May 2012 18:00:26 +0000</pubDate>
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				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1587" aria-labelledby="figcaption_attachment_1587" class="wp-caption alignleft" style="width: 300px"><a href="http://blogs.dw.com/bildungswege/files/Circus-show-in-Barrio-Mosconi-Public-school.jpg" rel="lightbox[1593]"><img class="size-medium wp-image-1587" src="http://blogs.dw.com/bildungswege/files/Circus-show-in-Barrio-Mosconi-Public-school-300x200.jpg" alt="Maria Cruz" width="300" height="200" srcset="https://blogs.dw.com/bildungswege/files/Circus-show-in-Barrio-Mosconi-Public-school-300x200.jpg 300w, https://blogs.dw.com/bildungswege/files/Circus-show-in-Barrio-Mosconi-Public-school-1024x682.jpg 1024w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p class="wp-caption-text">Eine Zirkusshow in Barrio Mosconi an der staatlichen Schule</p></div>
<p>Ich habe <a title="Russische Jugendclubs: Mitmachen oder selbst gründen " href="http://blogs.dw.com/bildungswege/?p=1481" target="_blank">Pavels Eintrag </a>gelesen und mir darüber Gedanken gemacht, wie die außerschulische Lernsituation bei uns in Argentinien ist. Wir haben natürlich Vereine und Clubs, aber nur die wohlhabenden Familien können sich die leisten. Pavel sagt, dass die Menschen sich mehr und mehr nach Alternativen umschauen, weil das Bildungssystem mit der weltlichen Entwicklung nicht mehr Schritt halten kann. In armen Gegenden in meinem Land ist das eher umgekehrt. Die Kinder fallen aus dem Bildungssystem heraus, weil sie mit den Anforderungen nicht mithalten können. Und das liegt daran, dass sich keiner um ihre Bedürfnisse kümmert.</p>
<p>Es gibt schon Vieles, das dagegen getan wird. Was die Institutionen angeht, so bieten mittlerweile alle staatlichen Schulen und auch die privaten katholischen Schulen den Kindern ein warmes Mittagessen an. Für die Meisten von ihnen ist das der einzige Ort an dem sie überhaupt etwas zu essen bekommen. Schulen sind daher nicht mehr nur für die Bildung da, sondern sie ernähren diese Kinder auch.</p>
<p><span id="more-1593"></span></p>
<p>Es gibt aber auch politische Organisationen, die sich diesem Thema widmen. Sie bieten den Kindern Nachhilfeunterricht an oder organisieren verschiedene kulturelle Workshops. Aber auch die Nichtregierungsorganisationen (NGOs) versuchen den Menschen aus den sozial schwachen Gegenden wieder etwas Hoffnung zu schenken. Bei der NGO, bei der ich arbeite, gibt es ein Programm, das sich „Moving Circus“ – Wanderzirkus – nennt. Dort können die Kinder Zirkuskurse belegen.</p>
<p>Während eines Eröffnungstreffens des „Moving Circus“ in Barrio Mosconi, einem armen Stadtteil im Bezirk Ensenada, haben wir von vielen interessanten Projekten gehört. Wir konnten ein Meeting mit der Direktorin und einigen Lehrern der Grundschule vereinbaren, dem Koordinator einer Initiative mit dem Namen „Futuro Ensenadense“ und dem Leiter des Sportclubs in Mosconi. Sie alle waren sich einig, dass es die größte Herausforderung sei, eine sinnvolle Beschäftigung für die Kinder nach der Schule zu finden. In den Morgenstunden werden sie dort ja betreut, daher konzentrieren sich die meisten Projekte auf die außerschulischen Aktivitäten der Kinder. Die meisten von ihnen haben eben kein richtiges Elternhaus, in das sie nach der Schule zurückkehren können. Entweder die Eltern arbeiten, oder aber sie interessieren sich nicht für das was ihre Kinder tun. Und so verbringen viele von ihnen ihre Freizeit auf der Straße.</p>
<p>Luis, der Chef des Sporclubs, hat uns erzählt wie er versucht hat die Kinder durch den Sport von den Drogen fern zu halten. Er hat eine Fußballmannschaft zusammengestellt und die Jungs aus dem Ort haben mitgemacht. Liliana, die Schuldirektorin, hat davon berichtet wie Freiwillige einen Leseclub für Erst-und Zweitklässler ins Leben gerufen haben. Allerdings gab es den Club nicht lange, erzählt Liliana. „Die jungen Frauen wollten das unbedingt. Sie waren so enthusiastisch, aber sie waren eben keine ausgebildeten Tutoren.“</p>
<div id="attachment_1589" aria-labelledby="figcaption_attachment_1589" class="wp-caption alignright" style="width: 300px"><a href="http://blogs.dw.com/bildungswege/files/Circus-Show-at-the-public-school.jpg" rel="lightbox[1593]"><img class="size-medium wp-image-1589" src="http://blogs.dw.com/bildungswege/files/Circus-Show-at-the-public-school-300x200.jpg" alt="Maria Cruz" width="300" height="200" srcset="https://blogs.dw.com/bildungswege/files/Circus-Show-at-the-public-school-300x200.jpg 300w, https://blogs.dw.com/bildungswege/files/Circus-Show-at-the-public-school-1024x682.jpg 1024w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p class="wp-caption-text">Zirkus - ein Hobby für Kids</p></div>
<p>Es ist so wichtig, dass qualifiziertes Personal sich mit diesen Kindern beschäftigt. Anders geht das nicht. Besonders die ganz jungen Kids finden oft nicht die emotionale Unterstützung, die sie brauchen. Der „Moving Circus“ war daher <em>die</em> Lösung. Die Kinder konnten sich auf etwas freuen, was sie am Nachmittag machen werden. Ich habe mich natürlich oft gefragt: Reicht das? Oder ist das nur ein Tropfen auf dem heißen Stein?</p>
<p>Es hat sich zum Glück herausgestellt, dass das Projekt einen positiven Einfluss auf die Gemeinde hatte. Liliana hat uns erzählt, dass sie zum Ende des Schuljahres eine kleine Zirkusshow auf die Beine gestellt haben und die Kinder ihren Eltern und Lehrern mal zeigen konnten, was sie drauf haben. Ehrlich gesagt, das hat uns wirklich überrascht: Ein wahrer Beweis dafür, dass sich in Barrio Mosconi etwas geändert hat.</p>
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