<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Chancengleichheit &#8211; Bildungswege</title>
	<atom:link href="https://blogs.dw.com/bildungswege/?feed=rss2&#038;tag=chancengleichheit" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://blogs.dw.com/bildungswege</link>
	<description>Fünf Blogger, fünf Länder, ein Dialog. In diesem Blog diskutieren fünf junge Leute aus Irak, Deutschland, Argentinien, Russland und Kenia über Bildungschancen in ihren Heimatländern und über ihre eigenen Bildungswege.</description>
	<lastBuildDate>Fri, 20 Jul 2012 11:55:22 +0000</lastBuildDate>
	<language>de-DE</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	
	<item>
		<title>Last but not least</title>
		<link>https://blogs.dw.com/bildungswege/?p=3119</link>
		<pubDate>Wed, 11 Jul 2012 09:04:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[reucherg]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Emmy | Kenia]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Chancengleichheit]]></category>
		<category><![CDATA[Gender]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blogs.dw.com/bildungswege/?p=3119</guid>
		<description><![CDATA[ [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_3051" aria-labelledby="figcaption_attachment_3051" class="wp-caption alignleft" style="width: 300px"><a href="http://blogs.dw.com/bildungswege/files/DSC_8062.jpg" rel="lightbox[3119]"><img class="size-medium wp-image-3051" src="http://blogs.dw.com/bildungswege/files/DSC_8062-300x198.jpg" alt="Ein Junge liest in einem Schulbuch (Foto: Emmy Chirchir)" width="300" height="198" srcset="https://blogs.dw.com/bildungswege/files/DSC_8062-300x198.jpg 300w, https://blogs.dw.com/bildungswege/files/DSC_8062-1024x678.jpg 1024w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p class="wp-caption-text">Noch immer viel zu lernen ...</p></div>
<p>Der Blog ist vielleicht abgeschlossen, aber das gilt definitiv nicht für das Thema, über das wir gesprochen haben. Dass sich beim <a href="http://www.dw.com/dw/0,,30937,00.html">Deutsche Welle Global Media Forum</a> an die 2000 Teilnehmer aus über 100 Ländern zusammengefunden haben, um über Bildung und Kultur zu diskutieren, zeigt mir, dass die Diskussionen auf einer anderen Ebene gerade erst begonnen haben. Für mich, die ich auch beruflich mit Medien und Bildung zu tun habe, war es interessant, auf welche Weise die 500 Fachleute (darunter auch Blogger) sowie Geschäftsleute, Akademiker und ganz einfache Bürger, ihre Ideen und Erfahrungen ausgetauscht haben.</p>
<p><span id="more-3119"></span>Über Bildung zu schreiben hat mir die Gelegenheit gegeben, über meine eigene Bildung und die anderer nachzudenken. Bildung ist ein sehr wichtiges Thema, das auch in Bezug auf Gesundheit, Klimawandel, Sicherheit oder Ökonomie eine große Rolle spielt. Das haben wir im Blog viel diskutiert und besonders auch das Gender-Thema. Das wird wohl immer ein heikles Thema bleiben. Auch die Rolle von Regierungen, Organisationen oder Privatpersonen im Kampf um Chancengleichheit beim Zugang zu Bildung haben wir angesprochen. Ich habe es genossen, dazu etwas von anderen zu lesen, mit ihnen in den Dialog zu treten und dabei auch noch etwas zu lernen.</p>
<p>Ich glaube daran, dass man für die ganze Bildungsproblematik Lösungen finden wird, die dann auch Bestand haben, und dass nicht alles nur Gerede ist, wo sich Leute beklagen oder etwas vorschlagen, das am Ende dann nicht verwirklicht wird. Ich interessiere mich für Informations- und Kommunikationstechnologien und wie man sie zu diesem Zweck einsetzen kann. Ich habe das Gefühl, dass mich Bildungsthemen jetzt regelrecht anspringen, sei es in der Zeitung, bei Diskussionen mit Freunden oder in den Fernsehnachrichten. Alles scheint &#8211; dank dieses Blogs &#8211; etwas mit Bildung zu tun zu haben.</p>
<p>Nun, für diesen Blog heißt es auf Wiedersehen sagen. Ich hoffe aber, dass die Diskussion online und offline weiter geht. Mit meinem Medientraining für Jugendliche in den Elendsvierteln werde ich auf jeden Fall weiter machen. Sie können Formate für eine Mischung aus Bildung und Unterhaltung entwickeln. Ich habe auch vor, im Bereich Medien und Entwicklung noch meinen Doktor zu machen. Vielleicht werde ich dann ja wieder über die Forschung, über Bildung und Medien bloggen.</p>
]]></content:encoded>
			</item>
		<item>
		<title>Mit Hilfe die Hürden des Uni-Einstiegs meistern</title>
		<link>https://blogs.dw.com/bildungswege/?p=2213</link>
		<comments>https://blogs.dw.com/bildungswege/?p=2213#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 13 Jun 2012 14:02:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[beuthnerb]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kathrin | Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Akademiker]]></category>
		<category><![CDATA[arbeiterkind.de]]></category>
		<category><![CDATA[BAföG]]></category>
		<category><![CDATA[Bildungssystem]]></category>
		<category><![CDATA[Chancengleichheit]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Fördergelder]]></category>
		<category><![CDATA[Nicht-Akademiker]]></category>
		<category><![CDATA[Stipendium]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blogs.dw.com/bildungswege/?p=2213</guid>
		<description><![CDATA[ [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2193" aria-labelledby="figcaption_attachment_2193" class="wp-caption alignleft" style="width: 300px"><a href="http://blogs.dw.com/bildungswege/files/Ersti-Begrüßung2011.jpg" rel="lightbox[2213]"><img class="size-medium wp-image-2193" src="http://blogs.dw.com/bildungswege/files/Ersti-Begrüßung2011-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://blogs.dw.com/bildungswege/files/Ersti-Begrüßung2011-300x225.jpg 300w, https://blogs.dw.com/bildungswege/files/Ersti-Begrüßung2011-1024x768.jpg 1024w, https://blogs.dw.com/bildungswege/files/Ersti-Begrüßung2011.jpg 1600w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p class="wp-caption-text">Zwei Mitstreiterinnen von ArbeiterKind.de und ich an unserem Stand an der Uni Mainz</p></div>
<p>Vor vier Jahren habe ich die Mainzer Gruppe von ArbeiterKind.de aufgebaut. Die gemeinnützige Organisation setzt sich dafür ein, dass mehr Kinder aus Familien, in denen noch niemand studiert hat, ein Studium beginnen und erfolgreich zu Ende führen. Nachdem ich einen Artikel über ArbeiterKind.de gelesen hatte, habe ich mich aus zwei Gründen entschlossen, mich unbedingt gerade für diese Organisation zu engagieren.<span id="more-2213"></span></p>
<p>Den ersten Grund lieferte Katja Urbatsch, die Gründerin von ArbeiterKind.de.  Sie hatte beschrieben, auf welche typischen Probleme Kinder aus nicht-akademischen Familien nach ihrem Abschluss stoßen. Viele Hürden kamen mir bekannt vor: Die Unsicherheit über den Wert eines (geisteswissenschaftlichen) Studiums. Ich habe mich gefragt: Wäre es nicht besser, doch etwas zu machen, mit dem ich sofort Geld verdiene? Dann kam mit den ersten Hausarbeiten ein großes Fragezeichen: Wie fange ich hier am besten an?</p>
<p>Den zweiten Grund für mein Engagement bei ArbeiterKind.de lieferten Zahlen: Statistiken zeigen, dass Kinder aus nicht-akademischen Familien in Deutschland eine vielfach geringere Chance haben, Abitur zu machen. Und selbst bei denen, die das Abi bestehen, entscheiden sich wesentlich weniger Kinder aus nicht-akademischen Familien für ein Studium, als Akademikerkinder das tun. Begabtenförderungswerke, die finanzielle und ideelle Unterstützung sowie ein starkes Netzwerk bieten, verschärfen diese Ungleichheit noch: Nur bei durchschnittlich 30 Prozent der Stipendiaten, die in einem der vom Bund mitfinanzierten Studienförderungsprogrammen sind, haben die Eltern kein Abitur. Dies sind Durchschnittswerte. Bei einigen Werken liegen die Zahlen bei gerade mal zehn bis 20 Prozent! Es kann doch nicht sein, dass Talent, Wissenshunger und Intelligenz in einem so viel höheren Maße bei Akademikerkindern vorhanden sind, als bei Kindern, deren Eltern nicht studiert oder kein Gymnasium besucht haben. Das hat mich wütend gemacht: Irgendetwas lief in unserem Bildungssystem falsch. Und ich sah bei ArbeiterKind.de die Möglichkeit, etwas dagegen zu tun.</p>
<div id="attachment_2187" aria-labelledby="figcaption_attachment_2187" class="wp-caption alignright" style="width: 300px"><a href="http://blogs.dw.com/bildungswege/files/Workshop_rechtsKatjaUrbatsch.jpg" rel="lightbox[2213]"><img class="size-medium wp-image-2187" src="http://blogs.dw.com/bildungswege/files/Workshop_rechtsKatjaUrbatsch-300x207.jpg" alt="" width="300" height="207" srcset="https://blogs.dw.com/bildungswege/files/Workshop_rechtsKatjaUrbatsch-300x207.jpg 300w, https://blogs.dw.com/bildungswege/files/Workshop_rechtsKatjaUrbatsch.jpg 505w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p class="wp-caption-text">Mitglieder von ArbeiterKind.de bei einem Workshop</p></div>
<p>Viele haben ihre ganz eigenen Gründe gefunden, sich bei unserer Organisation zu engagieren. So haben wir mittlerweile über 4.000 Mitglieder. Außerdem wurde letztes Jahr ArbeiterKind.at in Österreich gegründet. Um Schülerinnen und Schülern eine wirkliche Entscheidung für oder gegen ein Studium zu ermöglichen, setzen wir unter anderem auf Informationsarbeit. Denn für Kinder, die als erste in ihrer Familie den Schritt an die Uni wagen, ist das Studium keine Selbstverständlichkeit. Sie müssen − sich selbst, aber auch ihren Familien gegenüber − begründen, warum sie sich für ein Studium entscheiden, so wie Kinder aus akademischen Familien oft erklären müssen, warum sie nicht studieren wollen, wenn sie von dem Weg ihrer Familie abweichen.</p>
<p>Wir gehen an Schulen und halten dort Vorträge über die verschiedenen Möglichkeiten, zu studieren und ein Studium zu finanzieren. Auch poste ich täglich auf Facebook Tipps rund ums Studium. Außerdem nehmen wir an Messen und Veranstaltungen zum Thema Bildung teil. Und zu guter Letzt bieten wir ein Online-Netzwerk, über das wir Fragen beantworten und Infos bereitstellen.</p>
<p>Viele Menschen beruhigen sich damit, dass es in Deutschland keine (bzw. in Bayern und Niedersachsen geringe) Studiengebühren gibt und dass BAföG (Leistungen nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz) jedem, der es braucht, zur Verfügung steht. Allerdings greift das viel zu kurz. Vor allem kann BAföG nicht als Allheilmittel betrachtet werden. Diese staatliche finanzielle Förderung reicht bei weitem nicht, um gleiche Chancen zu schaffen. Mehr über BAföG und Unterstützung an anderen Stellen im Bildungssystem werde ich beim nächsten Mal schreiben.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://blogs.dw.com/bildungswege/?feed=rss2&#038;p=2213</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
