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	<title>Engagement &#8211; Bildungswege</title>
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	<description>Fünf Blogger, fünf Länder, ein Dialog. In diesem Blog diskutieren fünf junge Leute aus Irak, Deutschland, Argentinien, Russland und Kenia über Bildungschancen in ihren Heimatländern und über ihre eigenen Bildungswege.</description>
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		<title>Wie man engagierte Menschen an einen Tisch bringt</title>
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		<pubDate>Sat, 16 Jun 2012 08:00:23 +0000</pubDate>
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<p>Neben meiner Arbeit für die NGO arbeite ich hin und wieder als freie Journalistin. Vergangene Woche habe ich Silvio interviewt, den Vorstandsvorsitzenden der Stiftung Los Grobos. Wir haben uns über die gesellschaftliche Bedeutung von NGOs unterhalten, über die unterschiedlichen Akteure in einer Gemeinde und wie sie sich einbringen können, um der sozialen Entwicklung dort nützlich zu sein. Ich denke, dass es sich lohnt, einige Überlegungen und Konzepte vorzustellen, die dahinterstehen!<span id="more-2317"></span></p>
<p>Vorab sollte ich ein paar Infos geben: In Argentinien sind in den letzten zehn bis 15 Jahren unzählige NGOs entstanden, die sich unterschiedlichen Schwerpunkten widmen (Wohnen, Bildung, Inklusion von Menschen mit Behinderungen, Umwelt, und weitere). Der Impuls zur Gründung einer NGO kommt oft von engagierten Menschen oder von privaten Firmen.</p>
<div id="attachment_2305" aria-labelledby="figcaption_attachment_2305" class="wp-caption alignright" style="width: 300px"><a href="http://blogs.dw.com/bildungswege/files/Most-programs-point-at-developing-skills-that-are-core-to-local-economies.jpg" rel="lightbox[2317]"><img class="size-medium wp-image-2305" src="http://blogs.dw.com/bildungswege/files/Most-programs-point-at-developing-skills-that-are-core-to-local-economies-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://blogs.dw.com/bildungswege/files/Most-programs-point-at-developing-skills-that-are-core-to-local-economies-300x225.jpg 300w, https://blogs.dw.com/bildungswege/files/Most-programs-point-at-developing-skills-that-are-core-to-local-economies.jpg 604w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p class="wp-caption-text">Lokale Anliegen werden zu Herzensangelegenheiten lokaler Akteure</p></div>
<p>Im ersten Fall werden besonders die Menschen aktiv, die eine Ausbildung abgeschlossen haben und gleichzeitig unternehmerisches Talent besitzen (so, wie Kathrin in ihrer Stadt). NGOs, die so entstanden sind, stecken viel Energie in das Fundraising und die Suche nach Spendern. Die meisten dieser Organisationen schaffen es, ihre Arbeit und ihre Aktionen mit recht knappen Mitteln zu finanzieren. Im zweiten Fall wird eine NGO von einer Firma ins Leben gerufen, die sich für soziale Belange engagieren will. Das trifft auf die Stiftung Los Grobo zu. Los Grobo Agropecuaria ist ein Privatunternehmen (eines der erfolgreichsten in der Stadt), das seine Stiftung  über einen festgelegten Prozentsatz des Firmengewinns finanziert.</p>
<p>Ein Projekt der Los Grobo Stiftung heißt Potenciar Comunidades (Stärkung der Kommunen). Ich schätze dieses Projekt sehr und möchte es gerne vorstellen, weil es einen besonderen Ansatz hat, soziale Inklusion zu erreichen. Die Stiftungsmitarbeiter schauen sich Projekte unterschiedlicher Kommunen an  und suchen dann nach Privatfirmen, die bereit sind, diese Projekte zu unterstützen: Mit Geld und unternehmerischem Erfahrungsschatz. Silvio erzählte mir, wie es Los Grobo schafft, zum gelingen eines Projekts die unterschiedlichsten Akteure an einen Tisch zu bringen – engagierte Bürger, Frauen und Männer aus Firmen, NGOs und manchmal sogar Regierungsvertreter.</p>
<p>Hier könnt ihr hören, was Silvio sagt: <a href="http://youtu.be/QUG4iAltIO8">http://youtu.be/QUG4iAltIO8</a></p>
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		<title>Mit Engagement gegen soziale Probleme (Teil 1)</title>
		<link>https://blogs.dw.com/bildungswege/?p=1943</link>
		<pubDate>Fri, 08 Jun 2012 13:36:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[beuthnerb]]></dc:creator>
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<p>Bereits in früheren Einträgen habe ich beschrieben, wie sich Menschen auf unterschiedlichste Weise für andere Menschen in Notsituationen einsetzen &#8211; und der Bildungsstand in den ärmlichen Gegenden Argentiniens stellt definitiv eine Notsituation dar.</p>
<p>Wenn ich in diesem Zusammenhang über ziviles Engagement nachdenke, fallen mir besonders zwei Personen ein: Mein Kollege Juan und meine langjährige Freundin Victoria. <span id="more-1943"></span>Ich widme ihnen jeweils einen separaten Eintrag. Die beiden könnten kaum unterschiedlicher sein, obwohl  sich beide für soziale Inklusion einsetzen. Juan gehört La Cámpora an, einer politischen Gruppe, die die Regierungspartei unter Präsident Kirchner repräsentiert. Es ist keine politische Partei, sondern eine zivilgesellschaftliche Organisation, die sich politisch engagiert. Mein Kollege hat mir erzählt, dass die Mitglieder seiner Organisation Schulen in verarmten Gegenden unterstützen und zwar regelmäßig jeden Samstagmorgen in einer Kantine in Villa 20 im Umkreis von Lugano.</p>
<div id="attachment_1827" aria-labelledby="figcaption_attachment_1827" class="wp-caption alignright" style="width: 300px"><a href="http://blogs.dw.com/bildungswege/files/01-Juan-and-friends-giving-school-support-in-Villa-20.jpg" rel="lightbox[1943]"><img class="size-medium wp-image-1827" src="http://blogs.dw.com/bildungswege/files/01-Juan-and-friends-giving-school-support-in-Villa-20-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://blogs.dw.com/bildungswege/files/01-Juan-and-friends-giving-school-support-in-Villa-20-300x225.jpg 300w, https://blogs.dw.com/bildungswege/files/01-Juan-and-friends-giving-school-support-in-Villa-20.jpg 960w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p class="wp-caption-text">Juan und seine Freunde unterstützen Schulkinder in Villa 20</p></div>
<p>Juan hat gerade seinen Bachelor in Politikwissenschaften gemacht und ist während seiner Zeit an der Uni zum ersten Mal überhaupt politisch aktiv geworden. Ich denke viel über politisches Engagement nach und deshalb unterhalten wir uns oft über unsere Ideen und Vorstellungen. „Ich glaube, Kampfgeist ist die Kombination eines Gefühls und der Überzeugung, dass man bestehende Zustände durch sozialen Einsatz verändern kann“, hat Juan mir erzählt.</p>
<p>Er glaubt fest daran, dass jede Person in eine soziale Struktur eingebettet ist, die jedem Einzelnen Entwicklung ermöglicht. Durch politisches Handeln können diese Strukturen  ausgebaut werden. Das schafft die Voraussetzung dafür, dass mehr Menschen mit Zivilrechten ausgestattet werden und ihre Lebensbedingungen verbessern können.</p>
<p>Juan sagte mir dazu: „In Villa 20 haben wir Kontakt zu Kindern aus armen Familien, die – aus unterschiedlichsten Gründen – nicht dazu in der Lage sind, ihren Kinder beim Lernen zu helfen. Bei uns bekommen sie auch Frühstück, so können sie sich besser am Unterricht beteiligen. Für mich ist das ein konkretes Beispiel dafür, wie man Lebenswirklichkeit verändern kann.“</p>
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