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	<title>Heimat &#8211; Bildungswege</title>
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	<description>Fünf Blogger, fünf Länder, ein Dialog. In diesem Blog diskutieren fünf junge Leute aus Irak, Deutschland, Argentinien, Russland und Kenia über Bildungschancen in ihren Heimatländern und über ihre eigenen Bildungswege.</description>
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	<language>de-DE</language>
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		<title>Mit Sprache Ideen transportieren</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Jul 2012 14:12:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[reucherg]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[María | Argentinien]]></category>
		<category><![CDATA[Dialog]]></category>
		<category><![CDATA[Fremdsprache]]></category>
		<category><![CDATA[Heimat]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Lateinamerika]]></category>
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		<category><![CDATA[Studienabschluss]]></category>

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		<description><![CDATA[ [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_3041" aria-labelledby="figcaption_attachment_3041" class="wp-caption alignleft" style="width: 300px"><a href="http://blogs.dw.com/bildungswege/files/Four-of-us-bloggers-with-Gaby-Reucher-whose-project-brought-us-together-in-the-blog.jpg" rel="lightbox[3089]"><img class="size-medium wp-image-3041" src="http://blogs.dw.com/bildungswege/files/Four-of-us-bloggers-with-Gaby-Reucher-whose-project-brought-us-together-in-the-blog-300x225.jpg" alt="Vier der fünf Blogger mit Gaby Reucher von der Deutschen Welle" width="300" height="225" srcset="https://blogs.dw.com/bildungswege/files/Four-of-us-bloggers-with-Gaby-Reucher-whose-project-brought-us-together-in-the-blog-300x225.jpg 300w, https://blogs.dw.com/bildungswege/files/Four-of-us-bloggers-with-Gaby-Reucher-whose-project-brought-us-together-in-the-blog.jpg 960w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p class="wp-caption-text">Hellgurd, Emmy, Kathrin und ich mit Gaby, deren Projekt uns zusammengebracht hat</p></div>
<p>Als ich Pavels <a href="../?p=2905">letzten Eintrag</a> gelesen habe und auch den, wo er den <a href="../?p=2445">Wert von Abschlüssen</a> diskutiert, habe ich auch darüber nachgedacht, was es bringt, eine andere Sprache zu lernen. Es geht nicht nur um die Grammatik und Vokabeln oder um die Fähigkeit von einer Sprache in die andere zu übersetzen. Ich finde, der Wert liegt darin, dass man lernt, seine Ideen innerhalb einer anderen Kultur auszudrücken. die andere Kultur jeweils mit anderen Augen zu sehen und gemeinsam die Sichtweisen zu erweitern. Beim <a href="http://www.dw.com/dw/0,,30937,00.html">Global Media Forum</a> habe ich viele Leute getroffen, die ein gutes Beispiel für das sind, was ich meine.<span id="more-3089"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Simon war so jemand. Wir trafen uns zufällig an einem Tisch und haben uns gegenseitig vorgestellt. Als ich ihm erzählt habe, dass ich aus Buenos Aires komme, sagte er, dass er schon dort gewesen sei und die Stadt sehr schön fände und dass er auch Spanisch sprechen könne. Als ich ihn nach seinem beruflichen Hintergrund fragte, erzählte er mir von einer Initiative die sich &#8222;Vensenya&#8220; nennt, ein Name der aus zwei spanischen Wörtern zusammengesetzt ist: &#8222;vencer&#8220;, was so viel heißt wie erobern, besiegen oder &#8222;mit etwas brechen&#8220;, und &#8222;ensenar&#8220;, was &#8222;lehren&#8220; bedeutet. Das Wort &#8222;vencer&#8220; ist sehr bedeutungsvoll für spanische Muttersprachler, besonders in Lateinamerika, bezogen auf die Geschichte mit all den politischen Kämpfen und Schlachten.</p>
<p>Die Initiative Vensenya durchbricht die Schranken in unseren Köpfen in der Annäherung zur Bildung. Das Konzept, das die Macher entwickelt haben, ist sofort ersichtlich: Man soll eine Idee schnell erfassen. Das ist mehr als nur eine andere Sprache zu sprechen. Es zeigt, wie man das Verständnis für eine andere Kultur in Sprache ausdrücken kann und auch sich selbst sinnvoll in eine andere Kultur einbringt.</p>
<div id="attachment_3039" aria-labelledby="figcaption_attachment_3039" class="wp-caption alignright" style="width: 300px"><a href="http://blogs.dw.com/bildungswege/files/Three-of-the-bloggers-at-DW-Headquarters.jpg" rel="lightbox[3089]"><img class="size-medium wp-image-3039" src="http://blogs.dw.com/bildungswege/files/Three-of-the-bloggers-at-DW-Headquarters-300x225.jpg" alt="Drei der fünf Blogger im Foyer der Deutschen Welle" width="300" height="225" srcset="https://blogs.dw.com/bildungswege/files/Three-of-the-bloggers-at-DW-Headquarters-300x225.jpg 300w, https://blogs.dw.com/bildungswege/files/Three-of-the-bloggers-at-DW-Headquarters.jpg 960w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p class="wp-caption-text">Drei von uns im Foyer der Deutschen Welle</p></div>
<p>Im internationalen Dialog merkt man, dass die Sorgen der Menschen oft die gleichen sind. Bildung ist ein Thema in allen Ländern. Was unterschiedlich ist, ist der soziale Kontext und der historische Weg, den jede Nation hinter sich hat.</p>
<p>Mit diesem Eintrag habe ich glaube ich schon all die Gründe genannt, warum ich so gerne bei diesem Blog mitgemacht habe. Einerseits war es oft ein hartes Ringen, den sozialen Kontext und die kulturellen Besonderheiten meiner Heimat richtig darzustellen. Andererseits war aber genau das eine Genugtuung für mich.</p>
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