<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Hochschule &#8211; Bildungswege</title>
	<atom:link href="https://blogs.dw.com/bildungswege/?feed=rss2&#038;tag=hochschule" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://blogs.dw.com/bildungswege</link>
	<description>Fünf Blogger, fünf Länder, ein Dialog. In diesem Blog diskutieren fünf junge Leute aus Irak, Deutschland, Argentinien, Russland und Kenia über Bildungschancen in ihren Heimatländern und über ihre eigenen Bildungswege.</description>
	<lastBuildDate>Fri, 20 Jul 2012 11:55:22 +0000</lastBuildDate>
	<language>de-DE</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	
	<item>
		<title>Das richtige Lern-und Arbeitsumfeld zählt!</title>
		<link>https://blogs.dw.com/bildungswege/?p=2445</link>
		<pubDate>Tue, 19 Jun 2012 18:00:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hodalid]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Pavel | Russland]]></category>
		<category><![CDATA[Abschluss]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Förderung]]></category>
		<category><![CDATA[Hochschule]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrer]]></category>
		<category><![CDATA[Lernumfeld]]></category>
		<category><![CDATA[Noten]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Uni]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blogs.dw.com/bildungswege/?p=2445</guid>
		<description><![CDATA[ [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2447" aria-labelledby="figcaption_attachment_2447" class="wp-caption alignleft" style="width: 200px"><a href="http://blogs.dw.com/bildungswege/files/Human-friendly-environment-matters-a-lot.jpg" rel="lightbox[2445]"><img class="size-medium wp-image-2447" src="http://blogs.dw.com/bildungswege/files/Human-friendly-environment-matters-a-lot-200x300.jpg" alt="Pavel" width="200" height="300" srcset="https://blogs.dw.com/bildungswege/files/Human-friendly-environment-matters-a-lot-200x300.jpg 200w, https://blogs.dw.com/bildungswege/files/Human-friendly-environment-matters-a-lot-682x1024.jpg 682w, https://blogs.dw.com/bildungswege/files/Human-friendly-environment-matters-a-lot.jpg 1000w" sizes="(max-width: 200px) 100vw, 200px" /></a><p class="wp-caption-text">Eine freundliche Umgebung ist wichtig für das Lernen und Arbeiten</p></div>
<p>Emmys <a href="http://blogs.dw.com/educationblog/?p=1321">Eintrag </a>hat meine Aufmerksamkeit erregt. Sie schreibt über etwas, das ich selber schon erlebt habe: Zu wenig Lehrer für zu große Klassen. Und für gewöhnlich endet es damit, dass diejenigen, die eh schon lernwillig sind, auch etwas Lernen. Aber diejenigen, die zurückhaltender sind und mehr Förderung brauchen, aus dem System herausfallen und werden zusätzlich noch zur Bürde für den Lehrer. Für gewöhnlich reicht diesen Schülern dann auch ein „befriedigend“. Wie einer meiner Lehrer zu sagen pflegte: Dieses „befriedigend“ sagt gar nichts aus – weder über deine Fähigkeiten noch über dein Interesse. Aber immerhin reicht diese Note, um die nötigen Prüfungen zu bestehen, und somit gilst du automatisch als gebildeter Mensch. Meiner Meinung nach können diese durchschnittlichen Noten aber auch Probleme mit sich bringen: Einerseits sind einige Absolventen natürlich qualifiziert genug, um in ihrem Bereich zu arbeiten. Andererseits gibt es aber auch einige, die es nicht sind.</p>
<p>Ich erinnere mich daran, dass ich mich mal mit einem Schüler darüber unterhalten habe. Er war erstaunt zu hören, dass ich noch einen weiteren Hochschulabschluss plane. Er erzählte mir von einer Bekannten, die bereits zwei Abschlüsse habe, aber dennoch als Verkäuferin arbeite. Natürlich gibt es Fälle wie diese. Aber es gibt ein großes Problem bei dem Thema Bildung und warum es so wichtig ist. Darüber möchte ich euch mehr erzählen.</p>
<p><span id="more-2445"></span></p>
<p>Es gibt Fachbereiche an den Universitäten, die die Fähigkeiten, die von einer modernen Gesellschaft verlangt werden, abdecken. Der IT-Bereich ist ein gutes Beispiel dafür. Aber hier kommt das Thema Abwanderung wieder ins Spiel, über das ich in meinem letzten Eintrag geschrieben habe. Höhere Gehälter bekommt man hier nur bei Großprojekten in den Großstädten. De Facto verlassen also viele ihre Geburtstorte, um ihren Horizont zu erweitern und mehr zu verdienen.</p>
<div id="attachment_2449" aria-labelledby="figcaption_attachment_2449" class="wp-caption alignright" style="width: 300px"><a href="http://blogs.dw.com/bildungswege/files/Being-successful-through-a-hobby-hand-made-dolls.jpg" rel="lightbox[2445]"><img src="http://blogs.dw.com/bildungswege/files/Being-successful-through-a-hobby-hand-made-dolls-300x225.jpg" alt="Pavel" width="300" height="225" class="size-medium wp-image-2449" srcset="https://blogs.dw.com/bildungswege/files/Being-successful-through-a-hobby-hand-made-dolls-300x225.jpg 300w, https://blogs.dw.com/bildungswege/files/Being-successful-through-a-hobby-hand-made-dolls.jpg 1024w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p class="wp-caption-text">Ein Hobby kann einen Menschen auch zum Erfolg führen - so wie selbstgemachte Puppen</p></div>
<p>Einige Fachbereiche bieten auch Studienfächer an, die in Europa und den USA gefragt sind, aber bei uns völlig unterbezahlt sind. Medizin zum Beispiel: Ein Arzt verdient in meiner Region ungefähr 550 Dollar, aber er sollte eigentlich viel mehr für seine Fähigkeiten bekommen. Daher wundert es wohl kaum, wenn viele Mediziner das Land verlassen, um ihr Gehalt zu verbessern.</p>
<p>Es gibt einfach Berufsfelder, die jede Gesellschaft dringend für ihre nachhaltige Entwicklung braucht. Aber auch das scheint Modesache zu sein: Als ich fertig war mit Schule und studieren wollte, waren Jura und BWL total beliebt. Angeblich konnte man mit einem Abschluss in diesen Fächern gutes Geld verdienen. Und wenn ich mich jetzt umschaue, dann frage ich mich: Wo sind all diese qualifizierten Juristen und Wirtschaftswissenschaftler hin?</p>
<p>Was ich eigentlich sagen will ist, dass Erfolg nicht gleich Geld ist. Wir brauchen in unserer Gesellschaft ein freundliches Umfeld, damit Arbeiten möglich ist. Eine freundliche Atmosphäre in Schulen stärkt die Gesellschaft und führt dazu, dass keiner aus dem System fällt.</p>
]]></content:encoded>
			</item>
		<item>
		<title>Lernen, lernen, lernen &#8211; überqualifiziert und arbeitslos?!</title>
		<link>https://blogs.dw.com/bildungswege/?p=1629</link>
		<pubDate>Thu, 31 May 2012 12:00:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hodalid]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Emmy | Kenia]]></category>
		<category><![CDATA[Abschluss]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Bachelor]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Brain Drain]]></category>
		<category><![CDATA[DW]]></category>
		<category><![CDATA[Hochschule]]></category>
		<category><![CDATA[Job]]></category>
		<category><![CDATA[Kenia]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Master]]></category>
		<category><![CDATA[überqualifiziert]]></category>
		<category><![CDATA[Uni]]></category>
		<category><![CDATA[Universität]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blogs.dw.com/bildungswege/?p=1629</guid>
		<description><![CDATA[ [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1625" aria-labelledby="figcaption_attachment_1625" class="wp-caption alignleft" style="width: 225px"><a href="http://blogs.dw.com/bildungswege/files/more-investments-to-mainstream-educational-institutions.jpg" rel="lightbox[1629]"><img class="size-medium wp-image-1625" src="http://blogs.dw.com/bildungswege/files/more-investments-to-mainstream-educational-institutions-225x300.jpg" alt="Emmy Chirchir" width="225" height="300" srcset="https://blogs.dw.com/bildungswege/files/more-investments-to-mainstream-educational-institutions-225x300.jpg 225w, https://blogs.dw.com/bildungswege/files/more-investments-to-mainstream-educational-institutions-768x1024.jpg 768w, https://blogs.dw.com/bildungswege/files/more-investments-to-mainstream-educational-institutions.jpg 1200w" sizes="(max-width: 225px) 100vw, 225px" /></a><p class="wp-caption-text">Immer mehr Menschen haben Zugang zu Bildung - Und was dann?</p></div>
<p>Vor einem Jahr, als ich meine Diplomarbeit fertig geschrieben hatte, begann meine gefürchtete Reise: Ich musste auf Jobsuche gehen. Optimistisch, voller Energie, habe ich das Internet durchstöbert, mein altes Netzwerk zum Leben erweckt und verschiedene Job-Webseiten abonniert. Eigentlich sah alles vielversprechend aus! Mehr als 200 Bewerbungsschreiben später weiß ich jetzt, dass ich nur zu zwei Bewerbungsgesprächen eingeladen wurde und kein einziges Jobangebot bekommen habe! Ganz schön traurig.</p>
<p>Ich erinnere mich oft an ein Lied, das wir als Kinder gesungen haben: „Someni Vijana, Kisha utapata Kazi Nzuri sana.“ Übersetzt bedeutet das: „Geht in die Schule, danach könnt ihr einen guten Job bekommen!“ Dieses Lied sollte die Menschen dazu ermutigen in die Schule zu gehen, damit sie gute Arbeit finden. Doch die Zeiten haben sich geändert!</p>
<p><span id="more-1629"></span></p>
<p>Eine Hochschulausbildung ist kein Garant mehr für einen Job. Studenten müssen sich auch nach dem Studium weiterbilden, damit sie eine Chance haben.</p>
<p>Ein Grund dafür ist, dass der Arbeitsmarkt diktiert, dass ein Bachelor-Abschluß nicht mehr ausreicht. Der Wettbewerb wird immer größer. Ich kann mich nicht erinnern, jemals in meinem Leben nicht zur Schule gegangen zu sein oder irgendetwas gelernt zu haben. An der Alliance Française habe ich während des Bachelor-Studiums Französisch gelernt. Ich lerne immer noch Deutsch am Goethe-Institut, und mittlerweile suche ich nach Möglichkeiten zur Promotion. Ein „Master“ scheint ein Muss zu sein. Meine Mutter, mein Bruder und ich haben unsere Master direkt nach dem 4-jährigen Bachelor-Studium gemacht.</p>
<p>Ich frage mich immer wieder, wie viele Qualifikationen man eigentlich noch haben muss? Mein älterer Bruder Fred zum Beispiel hat vier Jahre lang Jura studiert. Danach ging es ein Jahr weiter für ihn an der „Kenya School of Law“. Dieses Jahr ist obligatorisch für alle, die gerne als Anwalt in Kenia arbeiten möchten. Während dieser Zeit hat er parallel auch noch „Human Ressource Management“ an einem örtlichen College studiert. Das ist längst noch nicht alles. Er hat noch ein weiteres Studium abgeschlossen und gerade auch noch seinen Master in „Business Administration“ gemacht. Alles nicht genug für diesen Jobmarkt.</p>
<p>Aber werden wir nicht langsam auch zu alt, wenn wir uns immer weiter nur qualifizieren und fortbilden? Wann wenden wir all diese Fähigkeiten an, die wir uns so hart erarbeitet haben? Es scheint, als sei der aktuelle Arbeitsmarkt gnadenlos und brutal. Wie ein hungriges  „Tier“, das immer und mehr Futter haben möchte. Ich habe gedacht, dass mein Bruder Fred jetzt endlich genug hat von der Lernerei -aber nein: Er möchte wieder an die Uni, etwas Neues studieren.</p>
<div id="attachment_1627" aria-labelledby="figcaption_attachment_1627" class="wp-caption alignright" style="width: 300px"><a href="http://blogs.dw.com/bildungswege/files/Competition-on-the-job-market-has-become-very-stiff.jpg" rel="lightbox[1629]"><img class="size-medium wp-image-1627" src="http://blogs.dw.com/bildungswege/files/Competition-on-the-job-market-has-become-very-stiff-300x225.jpg" alt="Emmy Chirchir" width="300" height="225" srcset="https://blogs.dw.com/bildungswege/files/Competition-on-the-job-market-has-become-very-stiff-300x225.jpg 300w, https://blogs.dw.com/bildungswege/files/Competition-on-the-job-market-has-become-very-stiff-1024x768.jpg 1024w, https://blogs.dw.com/bildungswege/files/Competition-on-the-job-market-has-become-very-stiff.jpg 1600w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p class="wp-caption-text">Der Wettberwerb auf dem Jobmarkt wird immer größer</p></div>
<p>Ironischerweise kann man manchmal einen Job nicht bekommen, weil man als überqualifiziert gilt! Ich ärgere mich so oft über unser System hier in Kenia. Die Anforderungen sind hoch, aber es lohnt sich nicht immer, sie zu erfüllen. Auf der einen Seite hat man alle nötigen Qualifikationen. Auf der anderen Seite reicht dem Arbeitgeber die Erfahrung nicht aus. Oder man ist eben überqualifiziert. Was wollen die Arbeitgeben denn? Nur weil diese sich nicht entscheiden können, kommt es dann zur Abwanderung von Fachkräften – dem so genannten ‘Brain Drain.’</p>
<p>Aber die Menschen bilden sich auch noch aus einem anderen Grund weiter fort. Inzwischen gibt es viel mehr Möglichkeiten: Es gibt mehr Universitäten und Hochschulen, die zu ziemlich günstigen Preisen ein Bachelor-oder Master- Studium anbieten. Zudem haben diese Universitäten jetzt auch oft einen Campus außerhalb von Nairobi – also näher an den Menschen dran. Meine Mutter zum Beispiel musste weder ihre Arbeit noch ihre Familie verlassen, um zu studieren. Anstatt zur Universität in die Hauptstadt Nairobi zu gehen, kam die Universität zu ihr.</p>
<p>Die Frage bleibt allerdings, wie die Qualität an so einem Campus auf dem Land gesichert werden kann. Die Studenten dort sollten die gleichen Möglichkeiten geboten bekommen, wie die Studenten in den großen Städten&#8230;</p>
]]></content:encoded>
			</item>
	</channel>
</rss>
