<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Slum &#8211; Bildungswege</title>
	<atom:link href="https://blogs.dw.com/bildungswege/?feed=rss2&#038;tag=slum" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://blogs.dw.com/bildungswege</link>
	<description>Fünf Blogger, fünf Länder, ein Dialog. In diesem Blog diskutieren fünf junge Leute aus Irak, Deutschland, Argentinien, Russland und Kenia über Bildungschancen in ihren Heimatländern und über ihre eigenen Bildungswege.</description>
	<lastBuildDate>Fri, 20 Jul 2012 11:55:22 +0000</lastBuildDate>
	<language>de-DE</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	
	<item>
		<title>Bildung &#8222;tötet&#8220; die Kreativität</title>
		<link>https://blogs.dw.com/bildungswege/?p=2459</link>
		<pubDate>Wed, 20 Jun 2012 08:00:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hodalid]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Emmy | Kenia]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Filamujuani]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Serie]]></category>
		<category><![CDATA[Slum]]></category>
		<category><![CDATA[TV Serie]]></category>
		<category><![CDATA[zuki]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blogs.dw.com/bildungswege/?p=2459</guid>
		<description><![CDATA[ [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2461" aria-labelledby="figcaption_attachment_2461" class="wp-caption alignleft" style="width: 300px"><a href="http://blogs.dw.com/bildungswege/files/DSC_7868.jpg" rel="lightbox[2459]"><img class="size-medium wp-image-2461" src="http://blogs.dw.com/bildungswege/files/DSC_7868-300x198.jpg" alt="" width="300" height="198" srcset="https://blogs.dw.com/bildungswege/files/DSC_7868-300x198.jpg 300w, https://blogs.dw.com/bildungswege/files/DSC_7868-1024x678.jpg 1024w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p class="wp-caption-text">Bald können sie anderen ihr Wissen vermitteln</p></div>
<p>Das vergangene Wochenende war sehr hektisch für mich. Die Organisation, die ich koordiniere – Filamujuani – hat die zweite Folge einer TV Serie gedreht. Es hat Spaß gemacht, zu sehen, wie die Studenten bei den Dreharbeiten die Zügel selbst in die Hand nehmen. Das hat mich motiviert, diesen Blogeintrag zu schreiben.</p>
<p>Die TV Serie heißt Zuki – benannt nach einem Mädchen, dessen Leidenschaft die Musik ist. Allerdings lebt sie im Slum Kibera und das bedeutet, dass sie ihr musikalisches Talente nicht so wirklich verfolgen kann. In Vierteln wie Kibera ist man dankbar, wenn man überhaupt Zugang zu Bildung bekommt und wenigstens ein bisschen lernen darf. Besondere Fächer wie Kunst, Film, Schauspiel oder Sport sind der pure Luxus. Dabei sind es gerade diese Fächer, die mitunter den Weg zu einer Karriere ebnen könnten. Im Film erleben die Zuschauer an der Seite von Zuki, wie sie die Hürden überwindet, um ihre Leidenschaft und ihr Talent zu ihrem Beruf zu machen.</p>
<p><span id="more-2459"></span></p>
<p>Die Geschichte von Zuki ist nicht nur eine Geschichte aus einem Slum. Vielen Studenten in Kenia geht es wie Zuki. Sie haben keine Zeit, um sich außerhalb der Universitäten noch weiter zu bilden oder ein Hobby zu pflegen. Ich bin davon überzeugt, dass egal was man studiert, man am Ende in der Lage sein sollte, seine erworbenen Fähigkeiten dazu zu nutzen, um seinen eigenen Weg zu gehen. Doch die Realität sieht meistenbs leider anders aus. Oft blockiert die Bildung sogar die Kreativität, die Studenten werden mit Theorie überladen, und am Ende sind wir alle kaum schlauer.</p>
<div id="attachment_2463" aria-labelledby="figcaption_attachment_2463" class="wp-caption alignright" style="width: 202px"><a href="http://blogs.dw.com/bildungswege/files/Students-at-work.jpg" rel="lightbox[2459]"><img class="size-medium wp-image-2463" src="http://blogs.dw.com/bildungswege/files/Students-at-work-202x300.jpg" alt="Emmy" width="202" height="300" srcset="https://blogs.dw.com/bildungswege/files/Students-at-work-202x300.jpg 202w, https://blogs.dw.com/bildungswege/files/Students-at-work-692x1024.jpg 692w" sizes="(max-width: 202px) 100vw, 202px" /></a><p class="wp-caption-text">Am Set - die Studenten drehen &quot;Zuki&quot;</p></div>
<p>Unser Bildungssystem bereitet uns auf Bürojobs vor. Ja, das stimmt. Aber wo gehen die hin, die nicht hinter einer Glaswand an einem Schreibtisch sitzen wollen? Und dann kommt noch hinzu, dass nicht nur das Bildungssystem bestimmt, was wir studieren und was aus uns wird: Unsere Eltern haben auch ein Wörtchen mitzureden, da sie die Studiengebühren bezahlen. Leider legen die Eltern hier meistens viel Wert auf naturwissenschaftliche Fächer oder Mathematik. Sie denken, dass wir durch solch ein Studium eine erfolgreichere Karriere haben werden.</p>
<p>Das alles trifft nicht auf die Schüler zu, die aus ärmeren Verhältnissen stammen. Sie bekommen selten eine ausreichende Bildung und hören meist nach der Sekundarstufe auf. Kaum einer geht an eine Uni oder an eine Hochschule. Ihre Eltern können sich mehr auch meist nicht leisten. Und damit auch die Geschwister eine gewisse Grundbildung erfahren können, nehmen sie die Kinder nach der Sekundarstufe aus der Schule.</p>
<p>Die meisten Schüler von Filamujuani haben eine mittlere Reife – so würde man ihren Abschluss wohl in Deutschland nennen. Aber weder sie noch die Eltern wissen dann, was die Kinder tun sollen. Filamujuani bietet genau diesen Lernenden die Möglichkeit sich im Bereich Medien und Film weiterzubilden, Geld zu verdienen und ihr Wissen an andere weiterzuvermitteln. Es hat so viel Freude bereitet den Studenten letzte Woche bei den Dreharbeiten zu zuschauen. Es schien mir, als sei es an der Zeit, dass sie ihr Wissen an andere Schüler weitergeben.</p>
]]></content:encoded>
			</item>
		<item>
		<title>Bildung für alle braucht Heldinnen und Helden</title>
		<link>https://blogs.dw.com/bildungswege/?p=2127</link>
		<pubDate>Tue, 12 Jun 2012 12:49:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[beuthnerb]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Emmy | Kenia]]></category>
		<category><![CDATA[Aids]]></category>
		<category><![CDATA[Helden]]></category>
		<category><![CDATA[Heldinnen]]></category>
		<category><![CDATA[HIV]]></category>
		<category><![CDATA[Kenia]]></category>
		<category><![CDATA[Kibera]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Slum]]></category>
		<category><![CDATA[Wasser]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blogs.dw.com/bildungswege/?p=2127</guid>
		<description><![CDATA[ [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong> </strong></p>
<div id="attachment_2133" aria-labelledby="figcaption_attachment_2133" class="wp-caption alignleft" style="width: 297px"><a href="http://blogs.dw.com/bildungswege/files/Standing-above-circumstances1.jpg" rel="lightbox[2127]"><img class="size-medium wp-image-2133" src="http://blogs.dw.com/bildungswege/files/Standing-above-circumstances1-297x300.jpg" alt="" width="297" height="300" srcset="https://blogs.dw.com/bildungswege/files/Standing-above-circumstances1-297x300.jpg 297w, https://blogs.dw.com/bildungswege/files/Standing-above-circumstances1-1014x1024.jpg 1014w" sizes="(max-width: 297px) 100vw, 297px" /></a><p class="wp-caption-text">Lernen - totz aller Widerstände</p></div>
<p>Stell’ dir vor, du bist gerade fünf Jahre alt geworden und die Einschulung steht an. Darauf hast du dich schon lange gefreut! Du hast die Kinder aus der Nachbarschaft beobachtet,  die auf dem Weg  zur Schule sind:  Mit Rucksäcken, glitzernden Schuhen und strahlenden Gesichtern. Jetzt ist es bei dir auch so weit. Jetzt kannst du das Alphabet lernen und bald schon lesen und deinen Namen schreiben.  Doch dann bleibt alles nur eine Wunsch-Vorstellung! <span id="more-2127"></span></p>
<p>Anstatt zur Schule zu gehen, musst du das Haus putzen und dich um deine kranken Eltern kümmern. Von jetzt auf gleich musst du erwachsen sein. Dieses Schicksal teilten  40 Kinder in Kibera, bevor sie Regynnah kennengelernt haben. Seither hat sich vieles für sie geändert.</p>
<p>In meinem <a href="http://blogs.dw.com/bildungswege/?p=1829">Skype-Interview</a> habe ich erzählt, wie beeindruckt ich von Menschen bin, die gegen alle Widerstände für Bildung und Ausbildung kämpfen – für die eigene oder die von anderen. Und der unermüdliche Einsatz von Regynnah ist eine Erfolgsgeschichte.</p>
<p>Regynnah ist 26 Jahre alt und lebt mit ihrer Mutter und mit acht der 40 Kinder unter einem Dach. Alle Kinder sind von HIV betroffen – entweder sind sie selbst infiziert, sind Aids-Waisen oder ihre Eltern sind erkrankt. 2010 hat Regynnah die Organisation Angels of Hope Kibera gestartet. Während sich andere junge Frauen ihres Alters  mit Mode, Trends, ihren Freunden und der Uni beschäftigen, stehen für Regynnah diese Kinder an erster Stelle.</p>
<p>Regynnah sorgt dafür, dass ihnen Grundschulwissen vermittelt wird. Die Kinder lernen das Alphabet &#8211; lernen schreiben und  lesen. Vor allem aber haben sie ein Zuhause und Essen in ihren kleinen Mägen. Diese Grundlagen des Überlebens können ihre Eltern ihnen oftmals nicht bieten.</p>
<div id="attachment_2153" aria-labelledby="figcaption_attachment_2153" class="wp-caption alignright" style="width: 300px"><a href="http://blogs.dw.com/bildungswege/files/There-is-hope2.jpg" rel="lightbox[2127]"><img class="size-medium wp-image-2153" src="http://blogs.dw.com/bildungswege/files/There-is-hope2-300x198.jpg" alt="" width="300" height="198" srcset="https://blogs.dw.com/bildungswege/files/There-is-hope2-300x198.jpg 300w, https://blogs.dw.com/bildungswege/files/There-is-hope2-1024x678.jpg 1024w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p class="wp-caption-text">Die Hoffnung bleibt</p></div>
<p>Als ich mir die Schule anschaue, ist gerade Pause. Die Lehrerin ist gleichzeitig auch Köchin und serviert den Kindern einen Brei. Direkt nach der Pause läuft der Unterricht weiter. Heute geht es um  Quellen des Wassers – ein Element, an dem es in diesem Stadtteil mangelt.</p>
<p>Regynnahs hat einen ausgefüllten Alltag. Morgens begleitet sie die Kinder, die bei ihr wohnen, zur Schule. Sie verbringen dort gemeinsam den ganzen Tag und kehren abends zurück nach Hause. Ihre eigene Ausbildung behält Regynnah auch im Blick. Nach ihrem Abschluss an der weiterführenden Schule möchte sie an der Uni Kommunalentwicklung studieren. Am liebsten würde sie aber Journalistin werden, hat sie mir erzählt.</p>
<p>Menschen wie Regynnah haben erkannt, dass es sich nicht lohnt, darauf zu warten, dass die Regierung sich um die Schulbildung der Kinder von Kibera kümmert. Bis dahin wäre bereits eine ganze Generation ohne Bildung aufgewachsen und Kinder  &#8211; wie die von Angels of Hope Kibera – wären um Hoffnungen und Chancen betrogen worden.</p>
<p>Nach meiner Meinung braucht die Welt Heldinnen wie Regynnah, um Bildung für alle durchzusetzen.</p>
<p>Mehr über die Angels of Hope Kibera <span style="color: #993399"><span><span style="font-family: georgia,serif"><a href="http://www.youtube.com/watch?v=oOtCFQotUEo&amp;feature=youtu.be">http://www.youtube.com/watch?v=oOtCFQotUEo&amp;feature=youtu.be</a></span></span></span></p>
]]></content:encoded>
			</item>
		<item>
		<title>Erst in die Schule &#8211; und was dann?</title>
		<link>https://blogs.dw.com/bildungswege/?p=1593</link>
		<pubDate>Wed, 30 May 2012 18:00:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hodalid]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[María | Argentinien]]></category>
		<category><![CDATA[Argentinien]]></category>
		<category><![CDATA[Arm]]></category>
		<category><![CDATA[Armut]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Bildungssystem]]></category>
		<category><![CDATA[Club]]></category>
		<category><![CDATA[Grundschule]]></category>
		<category><![CDATA[Klub]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Slum]]></category>
		<category><![CDATA[Sozial schwach]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blogs.dw.com/bildungswege/?p=1593</guid>
		<description><![CDATA[ [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1587" aria-labelledby="figcaption_attachment_1587" class="wp-caption alignleft" style="width: 300px"><a href="http://blogs.dw.com/bildungswege/files/Circus-show-in-Barrio-Mosconi-Public-school.jpg" rel="lightbox[1593]"><img class="size-medium wp-image-1587" src="http://blogs.dw.com/bildungswege/files/Circus-show-in-Barrio-Mosconi-Public-school-300x200.jpg" alt="Maria Cruz" width="300" height="200" srcset="https://blogs.dw.com/bildungswege/files/Circus-show-in-Barrio-Mosconi-Public-school-300x200.jpg 300w, https://blogs.dw.com/bildungswege/files/Circus-show-in-Barrio-Mosconi-Public-school-1024x682.jpg 1024w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p class="wp-caption-text">Eine Zirkusshow in Barrio Mosconi an der staatlichen Schule</p></div>
<p>Ich habe <a title="Russische Jugendclubs: Mitmachen oder selbst gründen " href="http://blogs.dw.com/bildungswege/?p=1481" target="_blank">Pavels Eintrag </a>gelesen und mir darüber Gedanken gemacht, wie die außerschulische Lernsituation bei uns in Argentinien ist. Wir haben natürlich Vereine und Clubs, aber nur die wohlhabenden Familien können sich die leisten. Pavel sagt, dass die Menschen sich mehr und mehr nach Alternativen umschauen, weil das Bildungssystem mit der weltlichen Entwicklung nicht mehr Schritt halten kann. In armen Gegenden in meinem Land ist das eher umgekehrt. Die Kinder fallen aus dem Bildungssystem heraus, weil sie mit den Anforderungen nicht mithalten können. Und das liegt daran, dass sich keiner um ihre Bedürfnisse kümmert.</p>
<p>Es gibt schon Vieles, das dagegen getan wird. Was die Institutionen angeht, so bieten mittlerweile alle staatlichen Schulen und auch die privaten katholischen Schulen den Kindern ein warmes Mittagessen an. Für die Meisten von ihnen ist das der einzige Ort an dem sie überhaupt etwas zu essen bekommen. Schulen sind daher nicht mehr nur für die Bildung da, sondern sie ernähren diese Kinder auch.</p>
<p><span id="more-1593"></span></p>
<p>Es gibt aber auch politische Organisationen, die sich diesem Thema widmen. Sie bieten den Kindern Nachhilfeunterricht an oder organisieren verschiedene kulturelle Workshops. Aber auch die Nichtregierungsorganisationen (NGOs) versuchen den Menschen aus den sozial schwachen Gegenden wieder etwas Hoffnung zu schenken. Bei der NGO, bei der ich arbeite, gibt es ein Programm, das sich „Moving Circus“ – Wanderzirkus – nennt. Dort können die Kinder Zirkuskurse belegen.</p>
<p>Während eines Eröffnungstreffens des „Moving Circus“ in Barrio Mosconi, einem armen Stadtteil im Bezirk Ensenada, haben wir von vielen interessanten Projekten gehört. Wir konnten ein Meeting mit der Direktorin und einigen Lehrern der Grundschule vereinbaren, dem Koordinator einer Initiative mit dem Namen „Futuro Ensenadense“ und dem Leiter des Sportclubs in Mosconi. Sie alle waren sich einig, dass es die größte Herausforderung sei, eine sinnvolle Beschäftigung für die Kinder nach der Schule zu finden. In den Morgenstunden werden sie dort ja betreut, daher konzentrieren sich die meisten Projekte auf die außerschulischen Aktivitäten der Kinder. Die meisten von ihnen haben eben kein richtiges Elternhaus, in das sie nach der Schule zurückkehren können. Entweder die Eltern arbeiten, oder aber sie interessieren sich nicht für das was ihre Kinder tun. Und so verbringen viele von ihnen ihre Freizeit auf der Straße.</p>
<p>Luis, der Chef des Sporclubs, hat uns erzählt wie er versucht hat die Kinder durch den Sport von den Drogen fern zu halten. Er hat eine Fußballmannschaft zusammengestellt und die Jungs aus dem Ort haben mitgemacht. Liliana, die Schuldirektorin, hat davon berichtet wie Freiwillige einen Leseclub für Erst-und Zweitklässler ins Leben gerufen haben. Allerdings gab es den Club nicht lange, erzählt Liliana. „Die jungen Frauen wollten das unbedingt. Sie waren so enthusiastisch, aber sie waren eben keine ausgebildeten Tutoren.“</p>
<div id="attachment_1589" aria-labelledby="figcaption_attachment_1589" class="wp-caption alignright" style="width: 300px"><a href="http://blogs.dw.com/bildungswege/files/Circus-Show-at-the-public-school.jpg" rel="lightbox[1593]"><img class="size-medium wp-image-1589" src="http://blogs.dw.com/bildungswege/files/Circus-Show-at-the-public-school-300x200.jpg" alt="Maria Cruz" width="300" height="200" srcset="https://blogs.dw.com/bildungswege/files/Circus-Show-at-the-public-school-300x200.jpg 300w, https://blogs.dw.com/bildungswege/files/Circus-Show-at-the-public-school-1024x682.jpg 1024w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p class="wp-caption-text">Zirkus - ein Hobby für Kids</p></div>
<p>Es ist so wichtig, dass qualifiziertes Personal sich mit diesen Kindern beschäftigt. Anders geht das nicht. Besonders die ganz jungen Kids finden oft nicht die emotionale Unterstützung, die sie brauchen. Der „Moving Circus“ war daher <em>die</em> Lösung. Die Kinder konnten sich auf etwas freuen, was sie am Nachmittag machen werden. Ich habe mich natürlich oft gefragt: Reicht das? Oder ist das nur ein Tropfen auf dem heißen Stein?</p>
<p>Es hat sich zum Glück herausgestellt, dass das Projekt einen positiven Einfluss auf die Gemeinde hatte. Liliana hat uns erzählt, dass sie zum Ende des Schuljahres eine kleine Zirkusshow auf die Beine gestellt haben und die Kinder ihren Eltern und Lehrern mal zeigen konnten, was sie drauf haben. Ehrlich gesagt, das hat uns wirklich überrascht: Ein wahrer Beweis dafür, dass sich in Barrio Mosconi etwas geändert hat.</p>
]]></content:encoded>
			</item>
	</channel>
</rss>
