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	<title>Bildung &#8211; Bildungswege</title>
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	<description>Fünf Blogger, fünf Länder, ein Dialog. In diesem Blog diskutieren fünf junge Leute aus Irak, Deutschland, Argentinien, Russland und Kenia über Bildungschancen in ihren Heimatländern und über ihre eigenen Bildungswege.</description>
	<lastBuildDate>Fri, 20 Jul 2012 11:55:22 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Last but not least</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Jul 2012 09:04:55 +0000</pubDate>
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				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_3051" aria-labelledby="figcaption_attachment_3051" class="wp-caption alignleft" style="width: 300px"><a href="http://blogs.dw.com/bildungswege/files/DSC_8062.jpg" rel="lightbox[3119]"><img class="size-medium wp-image-3051" src="http://blogs.dw.com/bildungswege/files/DSC_8062-300x198.jpg" alt="Ein Junge liest in einem Schulbuch (Foto: Emmy Chirchir)" width="300" height="198" srcset="https://blogs.dw.com/bildungswege/files/DSC_8062-300x198.jpg 300w, https://blogs.dw.com/bildungswege/files/DSC_8062-1024x678.jpg 1024w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p class="wp-caption-text">Noch immer viel zu lernen ...</p></div>
<p>Der Blog ist vielleicht abgeschlossen, aber das gilt definitiv nicht für das Thema, über das wir gesprochen haben. Dass sich beim <a href="http://www.dw.com/dw/0,,30937,00.html">Deutsche Welle Global Media Forum</a> an die 2000 Teilnehmer aus über 100 Ländern zusammengefunden haben, um über Bildung und Kultur zu diskutieren, zeigt mir, dass die Diskussionen auf einer anderen Ebene gerade erst begonnen haben. Für mich, die ich auch beruflich mit Medien und Bildung zu tun habe, war es interessant, auf welche Weise die 500 Fachleute (darunter auch Blogger) sowie Geschäftsleute, Akademiker und ganz einfache Bürger, ihre Ideen und Erfahrungen ausgetauscht haben.</p>
<p><span id="more-3119"></span>Über Bildung zu schreiben hat mir die Gelegenheit gegeben, über meine eigene Bildung und die anderer nachzudenken. Bildung ist ein sehr wichtiges Thema, das auch in Bezug auf Gesundheit, Klimawandel, Sicherheit oder Ökonomie eine große Rolle spielt. Das haben wir im Blog viel diskutiert und besonders auch das Gender-Thema. Das wird wohl immer ein heikles Thema bleiben. Auch die Rolle von Regierungen, Organisationen oder Privatpersonen im Kampf um Chancengleichheit beim Zugang zu Bildung haben wir angesprochen. Ich habe es genossen, dazu etwas von anderen zu lesen, mit ihnen in den Dialog zu treten und dabei auch noch etwas zu lernen.</p>
<p>Ich glaube daran, dass man für die ganze Bildungsproblematik Lösungen finden wird, die dann auch Bestand haben, und dass nicht alles nur Gerede ist, wo sich Leute beklagen oder etwas vorschlagen, das am Ende dann nicht verwirklicht wird. Ich interessiere mich für Informations- und Kommunikationstechnologien und wie man sie zu diesem Zweck einsetzen kann. Ich habe das Gefühl, dass mich Bildungsthemen jetzt regelrecht anspringen, sei es in der Zeitung, bei Diskussionen mit Freunden oder in den Fernsehnachrichten. Alles scheint &#8211; dank dieses Blogs &#8211; etwas mit Bildung zu tun zu haben.</p>
<p>Nun, für diesen Blog heißt es auf Wiedersehen sagen. Ich hoffe aber, dass die Diskussion online und offline weiter geht. Mit meinem Medientraining für Jugendliche in den Elendsvierteln werde ich auf jeden Fall weiter machen. Sie können Formate für eine Mischung aus Bildung und Unterhaltung entwickeln. Ich habe auch vor, im Bereich Medien und Entwicklung noch meinen Doktor zu machen. Vielleicht werde ich dann ja wieder über die Forschung, über Bildung und Medien bloggen.</p>
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		<title>Internationale Bildung wäre schön</title>
		<link>https://blogs.dw.com/bildungswege/?p=2943</link>
		<pubDate>Mon, 02 Jul 2012 13:56:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[reucherg]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Emmy | Kenia]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
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				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2949" aria-labelledby="figcaption_attachment_2949" class="wp-caption alignleft" style="width: 300px"><a href="http://blogs.dw.com/bildungswege/files/many-colours-and-cultures-one-goal.jpg" rel="lightbox[2943]"><img class="size-medium wp-image-2949" src="http://blogs.dw.com/bildungswege/files/many-colours-and-cultures-one-goal-300x188.jpg" alt="Viele Farben und Kulturen, ein Ziel (Foto: Emmy Chirchir)" width="300" height="188" srcset="https://blogs.dw.com/bildungswege/files/many-colours-and-cultures-one-goal-300x188.jpg 300w, https://blogs.dw.com/bildungswege/files/many-colours-and-cultures-one-goal-1024x641.jpg 1024w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p class="wp-caption-text">Viele Farben und Kulturen, ein Ziel ...</p></div>
<p>Lange Reisen können entweder sehr stressig oder auch sehr entspannend sein. Es kommt darauf an, wie bequem der Flug ist und in welche Richtung man fliegt. Es macht allerdings keinen Spaß, bei einem Zwischenstop stundenlang auf einen Verbindungsflug im Flughafen zu warten. Auf dem Weg von Deutschland zurück nach Nairobi musste ich mehr als 4 Stunden in Dubai warten und ich habe die Zeit genutzt, um Zeitungen zu lesen.</p>
<p>Eigentlich wollte ich die Zeitungen nur durchblättern, aber es gab doch einige Artikel über Bildung, die mein Interesse geweckt haben. Das hat mir noch einmal gezeigt, dass Bildung ein wichtiges Thema ist, das viele Bereiche unseres Lebens berührt. Zwei ähnliche Artikel habe ich in einer deutschen Zeitung und in einer Zeitung aus der Golf-Region zum Thema multikulturelles Lernen gefunden.  <span id="more-2943"></span></p>
<p>In der deutschen Zeitung plädiert der Autor dafür, mehr internationale Studenten an die Universitäten zu locken. Es ging darum, eine Strategie zur Internationalisierung der Hochschulen zu entwickeln, damit die deutschen Universitäten &#8222;im weltweiten Wettbewerb um exzellente Studierende und Wissenschaftler&#8220; bestehen könnten, meinte der Autor. Ich stimme diesem Vorschlag voll und ganz zu. Es erinnert mich an meinen Vater, der uns immer ermutigt hat, entfernt von zu Hause zur Schule zu gehen, um von anderen Kulturen, auch innerhalb Kenias, zu lernen und mehr Toleranz  für andere Leute zu entwickeln.</p>
<p>Dafür braucht man unbedingt eine multikulturelles Lernumwelt. Daher hat er sich gefreut, dass ich in Deutschland zwei Jahre lang meinen Master in &#8222;International Media Studies&#8220; (IMS) machen konnte, zusammen mit 10 anderen Kulturen. Ich habe schon mal als ‘Globale Klassenzimmer’ bezeichnet. Ich glaube, dass Deutschland mit solchen Masterstudiengängen schon mit dieser Strategie angefangen hat. Bei IMS waren nicht nur die Kulturen bunt gemischt, es wurde auch auf Englisch und Deutsch unterrichtet.</p>
<div id="attachment_2951" aria-labelledby="figcaption_attachment_2951" class="wp-caption alignright" style="width: 300px"><a href="http://blogs.dw.com/bildungswege/files/Globalization.jpg" rel="lightbox[2943]"><img class="size-medium wp-image-2951" src="http://blogs.dw.com/bildungswege/files/Globalization-300x198.jpg" alt="Globalisierung per Fingerdruck (Foto: Emmy Chirchir)" width="300" height="198" srcset="https://blogs.dw.com/bildungswege/files/Globalization-300x198.jpg 300w, https://blogs.dw.com/bildungswege/files/Globalization-1024x678.jpg 1024w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p class="wp-caption-text">Globalisierung per Fingerdruck</p></div>
<p>Der andere Artikel kam aus Dubai. Dort wurde die Frage gestellt, was eigentlich international ausgebildeten Studenten ausmacht. Der Artikel hat gleich selbst die Antwort gegeben und gesagt, dass es von Vorteil sei, in einem internationalen Lernumfeld zu lernen, also den Schritt in die Ferne zu wagen. Die Globalisierung verlangt auch in der Bildung von jedem, seinen Horizont und seine Kenntnisse zu erweitern. Die sogenannten ‘internationalen Studierenden’ sind toleranter und offener für neue und vielleicht fremde Kulturen, Religionen und Meinungen. Sie sind weniger voreingenommen gegenüber anderen Kulturen. Diese Eigenschaften helfen auch im späteren Beruf. Viele Arbeitgeber suchen nämlich Leute, die in einer multikulturellen Arbeitswelt arbeiten können.</p>
<p>In Kenia gibt es leider nicht so viele internationale Studenten an den Unis. Es gibt ein paar Studierende aus China oder aus der Türkei, die Englisch lernen. Ich behaupte, sie machen sich Sorgen um die Qualität. Kenia müsste auch eine Internationalisierungsstrategie entwickeln, um die Unis attraktiver für internationale Studierende und Lehrende  zu machen.</p>
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		<title>Neue Erfolgserlebnisse an der Uni</title>
		<link>https://blogs.dw.com/bildungswege/?p=2905</link>
		<pubDate>Sat, 30 Jun 2012 18:00:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[dahmannk]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[ [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2911" aria-labelledby="figcaption_attachment_2911" class="wp-caption alignleft" style="width: 223px"><a href="http://blogs.dw.com/bildungswege/files/My-certificate-and-a-letter-from-DW-Russian.jpg" rel="lightbox[2905]"><img class="size-medium wp-image-2911" src="http://blogs.dw.com/bildungswege/files/My-certificate-and-a-letter-from-DW-Russian-223x300.jpg" alt="" width="223" height="300" srcset="https://blogs.dw.com/bildungswege/files/My-certificate-and-a-letter-from-DW-Russian-223x300.jpg 223w, https://blogs.dw.com/bildungswege/files/My-certificate-and-a-letter-from-DW-Russian-761x1024.jpg 761w, https://blogs.dw.com/bildungswege/files/My-certificate-and-a-letter-from-DW-Russian.jpg 892w" sizes="(max-width: 223px) 100vw, 223px" /></a><p class="wp-caption-text">Meine persönlichen Lichtblicke: Sprachzeugnis und ein Brief von DW-Russisch</p></div>
<p>Diese Woche muss ja toll gewesen sein! Ich habe die Artikel von <a href="http://blogs.dw.com/bildungswege/?p=2855">Kathrin</a> und <a href="http://blogs.dw.com/bildungswege/?p=2823">Emmy</a> über das Global Media Forum gelesen. Ich fand das ziemlich spannend &#8211; viele Themen waren dabei, zu denen ich in meinen nächsten Einträgen noch etwas schreiben will.</p>
<p>Obwohl ich hier mit der Bürokratie zu kämpfen hatte, die mich daran gehindert hat, an der Bonner Konferenz teilzunehmen und meine Mitblogger zu treffen, habe ich auch einige positive Dinge erlebt. Das alles hat einerseits einen Sturm der Gefühle bei mir ausgelöst. Aber manches hat mich auch nachdenklich gemacht. </p>
<p>Zunächst einmal hatte ich mich, kurz bevor unser Bildungsblog eingerichtet wurde, mit meiner Studentengruppe zu einer internationalen Englisch-Prüfung angemeldet. Und ich freue mich, dass  fast alle die Prüfung bestanden haben. Diese Woche sind die Zeugnisse aus Europa angekommen!<span id="more-2905"></span></p>
<p>Während des Studienkurses haben wir über ihre Erwartungen und Lebensziele gesprochen. Trotz aller Unterschiede &#8211; Alter, soziale Schicht und so weiter &#8211; haben alle gesagt, dass das Erlernen einer Fremdsprache ihnen im Ausland viel mehr Möglichkeiten eröffnet. Einige dachten hier vor allem an die Arbeitschancen (zum Beispiel war einer von ihnen Journalist), andere haben eher ein Studium vor Augen. Einigen ging es um Auswanderung, entweder dass sie selbst mit ihrer Familie ins Ausland gehen oder ihren schon ausgewanderten Kindern hinterherziehen wollen. Ich hoffe, dass meine Studenten in diesem Sommer die Chance haben werden, ihre Kenntnisse anzuwenden und ihren Zielen näher zu kommen.</p>
<p>Dann musste meine Uni-Gruppe die Abschlussarbeiten fürs Diplom verteidigen &#8211; und auch das war ein voller Erfolg! Wenn ich daran denke, wie wir monatelang unsere Untersuchungen vorbereitet und Statistiken analysiert haben, da fragt man sich aber schon auch: War es das eigentlich wert? Haben wir mehr davon als nur eine gute Note? Leider ist die Antwort darauf manchmal &#8222;Nein&#8220;. Warum?</p>
<div id="attachment_2913" aria-labelledby="figcaption_attachment_2913" class="wp-caption alignright" style="width: 300px"><a href="http://blogs.dw.com/bildungswege/files/Summer-relaxation.jpg" rel="lightbox[2905]"><img class="size-medium wp-image-2913" src="http://blogs.dw.com/bildungswege/files/Summer-relaxation-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://blogs.dw.com/bildungswege/files/Summer-relaxation-300x200.jpg 300w, https://blogs.dw.com/bildungswege/files/Summer-relaxation-1024x682.jpg 1024w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p class="wp-caption-text">Nach den Prüfungen beginnt der Sommerurlaub - und was dann?</p></div>
<p>Jede Fakultät bietet den Studenten eine ganz Reihe Themen für die Abschlussarbeiten an. An einigen Universitäten sind die Chancen aber ziemlich groß, dass man ein Thema bekannt, das aber auch rein gar nichts mit dem wirklichen Leben zu tun hat, bei dem man keine Fähigkeiten unter Beweis stellen muss, die man vielleicht in Zukunft brauchen könnte. Das hat in erster Linie etwas damit zu tun, dass einige Unis neue Fachbereiche aufmachen nur um zu zeigen: &#8222;Schaut her, auch wir haben jetzt dieses Studienfach, ganz wie Uni X, die ja immerhin unter Russlands Top 50 rangiert!&#8220; Verschwiegen wird dann aber, dass man eigentlich überhaupt nicht genügend Personal hat, um den Lehrplan umzusetzen oder mit veralteten Gerätschaften hantiert. Es führt immer wieder zurück zur <a href="http://blogs.dw.com/bildungswege/?p=2445">Frage des Wertes von Abschlüssen</a>. Zum Glück waren die Untersuchungen in meiner Studiengruppe sehr an der Berufspraxis orientiert (zum Beispiel eine Analyse einer neuen Art von Sprachschulen) oder an aktuellen Fragen des Gesellschaftslebens (wie Toleranz).</p>
<p>All das ist nur ein weiterer Mosaikstein im Bildungspuzzle &#8211; ein Puzzle, das ich hoffentlich nach und nach zusammenzusetzen kann.</p>
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		<title>Visionäre Bildungskonzepte sind gut und schön, aber&#8230;</title>
		<link>https://blogs.dw.com/bildungswege/?p=2883</link>
		<pubDate>Fri, 29 Jun 2012 10:00:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[dahmannk]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[María | Argentinien]]></category>
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		<description><![CDATA[ [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2879" aria-labelledby="figcaption_attachment_2879" class="wp-caption alignleft" style="width: 300px"><a href="http://blogs.dw.com/bildungswege/files/Some-of-the-topics-discussed.jpg" rel="lightbox[2883]"><img class="size-medium wp-image-2879" src="http://blogs.dw.com/bildungswege/files/Some-of-the-topics-discussed-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://blogs.dw.com/bildungswege/files/Some-of-the-topics-discussed-300x200.jpg 300w, https://blogs.dw.com/bildungswege/files/Some-of-the-topics-discussed-1024x682.jpg 1024w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p class="wp-caption-text">Viele reden über neue Technologien, verlieren aber die eigentlichen Probleme aus dem Blick...</p></div>
<p>Am Mittwoch habe ich das das dritte Plenum des Deutsche Welle Global Media Forums besucht. Da ging es um Bildung als Meilenstein für nachhaltige Entwicklung. Denis Goldberg, ein Gesellschaftsaktivist aus Kapstadt in Südafrika meinte: &#8222;Bildung sollte sich stärker am Ziel der Nachhaltigkeit orientieren, schließlich sind wir darauf angewiesen.&#8220; Das heißt zum Beispiel, dass man Projekte in Angriff nehmen sollte, die das Problem der Überbevölkerung in den Blick rücken. Einer seiner Vorschläge ist darüber aufzuklären, dass man soziale Sicherungsnetze wie Rentenversicherungen ausbauen muss. Denn nur so kann man die Menschen davon abbringen zu glauben, dass das Kinderkriegen der alleinige Weg ist die eigene Zukunft abzusichern.</p>
<p>Damit hat er schon recht. Aber ich finde trotzdem, dass in der ganzen Debatte etwas fehlt. <span id="more-2883"></span></p>
<p>Die anderen Diskussionsteilnehmer haben sich dann mehr mit der Frage beschäftigt, wie man junge Leute &#8211; Kinder und Teenager &#8211; dazu bringen kann, dass sie mehr Interesse für Bildung entwickeln. Also angefangen bei Lesegewohnheiten bis zu den neuen Medien und neuen Technologien, die man im Bildungssektor nutzt. Auch das alles ist gut und schön.</p>
<p>Aber das geht schon über die eigentlichen Probleme hinaus. Ich finde, wir dürfen nicht die Grundlagen der Persönlichkeitsentwicklung aus den Augen verlieren: Wenn in Regionen, in denen Armut herrscht, ein Kind nicht zur Schule geht und auch nicht anderswo Bildung erfährt, dann ist das aller Wahrscheinlichkeit deshalb so, weil das Kind hungert.</p>
<p>Neben diesen grundlegenden Problemen müssen wir uns mit der Frage beschäftigen, welche Möglichkeiten und Chancen wir den Menschen bieten. Professor Barbara Ischinger vom Bildungsdirektorat der OECD hat da drei Stufen vorgestellt, wie man den Nutzen von vermittelten Fähigkeiten maximieren kann: Kurzfristig geht es einfach darum einzelne Fähigkeiten in der Praxis anzuwenden; mittelfristig unterschiedliche Fähigkeiten zu trainieren; und langfristig ist dann das Ziel, Fähigkeiten zu erarbeiten, die ganz genau auf die jeweilige landesspezifische Wirtschaftssituation zugeschnitten sind.</p>
<p>Mir kam sofort der Gedanke, dass ich diese Ideen gut auf die Nichtregierungsorganisation anwenden kann, für die ich arbeite. Wir entwickeln nämlich eine neue Online-Plattform, bei der es um berufliche Ausbildung geht. Unser Ziel ist Informationen über verschiedene Karrierewege zu liefern, mit den Schwerpunkten Wissenschaft und Energiewirtschaft. Eine der Fragen, über die wir gerade diskutieren, ist, ob wir Trainingsprogramme für bestimmte berufliche Fähigkeiten anbieten sollen oder nicht. Schließlich wollen wir ja Teenager ermutigen, eine akademische Laufbahn einzuschlagen.</p>
<div id="attachment_2881" aria-labelledby="figcaption_attachment_2881" class="wp-caption alignright" style="width: 300px"><a href="http://blogs.dw.com/bildungswege/files/Traditional-educational-outlets-seem-to-lose-protagonism-in-presence-of-new-technologies.-Nonetheless-what-happens-to-those-who-cant-have-access-to-these_.jpg" rel="lightbox[2883]"><img class="size-medium wp-image-2881" src="http://blogs.dw.com/bildungswege/files/Traditional-educational-outlets-seem-to-lose-protagonism-in-presence-of-new-technologies.-Nonetheless-what-happens-to-those-who-cant-have-access-to-these_-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://blogs.dw.com/bildungswege/files/Traditional-educational-outlets-seem-to-lose-protagonism-in-presence-of-new-technologies.-Nonetheless-what-happens-to-those-who-cant-have-access-to-these_-300x200.jpg 300w, https://blogs.dw.com/bildungswege/files/Traditional-educational-outlets-seem-to-lose-protagonism-in-presence-of-new-technologies.-Nonetheless-what-happens-to-those-who-cant-have-access-to-these_-1024x682.jpg 1024w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p class="wp-caption-text">Traditionelle Bildungseinrichtungen wie Bibliotheken scheinen in der heutigen Bildungsdiskussion keine Rolle mehr zu spielen</p></div>
<p>In der Tat müssen aber junge Leute heute auch oft viel früher anfangen zu arbeiten, weil sie in finanziell instabilen Verhältnissen aufwachsen (wenn sie denn überhaupt die Möglichkeit haben, diesen Verhältnissen zu entfliehen). Und das sprach ein anderer Diskussionsteilnehmer an: Im Bildungssystem muss Durchlässigkeit herrschen, also dass jeder ein berufliches Trainingsprogramm absolviert und dann damit die Chance bekommt, sich in diesem Fach an der Uni einzuschreiben. Menschen eine Berufsausbildung zu bieten, ihnen Arbeit zu geben &#8211; das ist die Grundlage für wirtschaftliche Absicherung. Es muss solche Perspektiven geben, auch bei höherer Bildung und bei der Arbeit.</p>
<p>Wir übersehen oft und gerne einige elementare Probleme, wenn wir über Bildungsstrategien nachdenken. Verashni Pillay, die Online-Chefin von Mail &amp; Guardian in Südafrika, hat das bei der Konferenz mit klaren Worten ausgedrückt: &#8222;Lasst uns erst die grundlegenden Probleme lösen, bevor wir noch und noch mehr futuristische Sichtweisen auf das Thema Bildung in die Diskussion werfen.&#8220;</p>
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		<title>Viele neue Ideen, viel &#8222;Gedankenfutter&#8220;&#8230;</title>
		<link>https://blogs.dw.com/bildungswege/?p=2855</link>
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		<pubDate>Thu, 28 Jun 2012 16:00:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[dahmannk]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kathrin | Deutschland]]></category>
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				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2865" aria-labelledby="figcaption_attachment_2865" class="wp-caption alignleft" style="width: 300px"><a href="http://blogs.dw.com/bildungswege/files/GMF_Bootsfahrt1.jpg" rel="lightbox[2855]"><img class="size-medium wp-image-2865" src="http://blogs.dw.com/bildungswege/files/GMF_Bootsfahrt1-300x156.jpg" alt="" width="300" height="156" srcset="https://blogs.dw.com/bildungswege/files/GMF_Bootsfahrt1-300x156.jpg 300w, https://blogs.dw.com/bildungswege/files/GMF_Bootsfahrt1-1024x534.jpg 1024w, https://blogs.dw.com/bildungswege/files/GMF_Bootsfahrt1.jpg 1176w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p class="wp-caption-text">Emmy, María, Hellgurd und ich auf Bootstour</p></div>
<p>Nach drei Tagen Global Media Forum erinnern mich meine Gefühle ein bisschen an die nach einer Klassenfahrt oder einem großen Fest: Ich bin sehr müde, aber gleichzeitig ziemlich aufgekratzt.</p>
<p>Emmy, María und ich haben ja schon ein bisschen erzählt, bei welchen Workshops wir waren. Manche Themen waren zu komplex, um sie in 90 Minuten wirklich tiefgehend zu beleuchten. Gleichzeitig habe ich aber aus allen Veranstaltungen &#8222;Gedankenfutter&#8220; mitgenommen, habe neue Organisationen, Lösungsansätze und Menschen entdeckt. Wie zum Beispiel die beiden Schüler Isabelle van der Valk und Hendrik Rösler von der Christophorusschule in Bonn, einer Schule für Kinder mit körperlichen und motorischen Schwierigkeiten. <span id="more-2855"></span></p>
<p>Diese Schule organisiert ein ganz tolles Austauschprogramm mit einer tunesischen Schule für Kinder mit Behinderungen. Es ermöglicht den deutschen Schülern, zumindest ein mal im Leben die salzige Mittelmeerluft zu schnuppern &#8211; und den Tunesiern, Deutschland zu sehen. Zum Global Media Forum waren der Bonner stellvertretende Schuldirektor, der Leiter der Organisation UTAIM el May, die die Partnerschule betreibt, und eine tunesische Lehrerin nach Bonn gekommen. Sie waren extra von der Insel Djerba angereist.</p>
<p>Den gleichen Weg sind übrigens auch Isabelle und Hendrik schon geflogen &#8211; nur in umgekehrter Richtung, nach Tunesien und zurück. Isabelle gefiel besonders die Medina, die arabischen Altstadt. Hendrik hatte viel Spaß auf den gemeinsamen Busfahrten: &#8222;Es war zwar eng, aber in dem kleinen Bus waren wir uns alle ganz nah.&#8220;</p>
<p>Lehrer Jürgen Hammerschlag-Mäsgen hat vom gegenseitigen Lernen geschwärmt: In Tunesien hätte er entdeckt, dass dort Baulösungen aus Deutschland umgesetzt werden. Ihm haben die tunesischen Kollegen gezeigt, wie man Schüler im regulären Arbeitsmarkt unterbringen kann. Ohne Behindertenwerkstätte sind die Tunesier darauf angewiesen, andere Arbeit für ihre Schulabgänger zu finden. &#8222;Wir haben weniger finanzielle Mittel, deshalb müssen wir uns neue Wege überlegen, kreativ zu sein&#8220;, sagte Rabiaa Ouerimi, Lehrerin in El May. Es gibt einen wichtigen Unterschied zur deutschen Partnerschule: Die tunesische Einrichtung bekommt &#8211; außer dem Lehrergehalt &#8211; keine staatliche Förderung.</p>
<div id="attachment_2971" aria-labelledby="figcaption_attachment_2971" class="wp-caption alignright" style="width: 300px"><a href="http://blogs.dw.com/bildungswege/files/Panel1.jpg" rel="lightbox[2855]"><img class="size-medium wp-image-2971" src="http://blogs.dw.com/bildungswege/files/Panel1-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://blogs.dw.com/bildungswege/files/Panel1-300x225.jpg 300w, https://blogs.dw.com/bildungswege/files/Panel1-1024x768.jpg 1024w, https://blogs.dw.com/bildungswege/files/Panel1.jpg 1492w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p class="wp-caption-text">Jürgen Hammerschlag-Mäsgen von der Bonner Christophorus-Schule beim Workshop</p></div>
<p>Die deutschen Kinder nehmen viel aus dem Programm mit: Sie lernen eine neue Kultur kennen, üben Englisch und können ganz besondere Dinge machen &#8211; zum Beispiel Oliven im Rollstuhl ernten. Und natürlich kommen auch Medien wieder ins Spiel. Denn über Skype lernen sich die tunesischen und deutschen Kinder kennen, halten Kontakt. Per Mails werden Nachrichten und Bilder verschickt. Klar, dass die Teenager sich auch über Facebook verbinden.</p>
<p>Das Projekt hat mir wieder gezeigt, wie wichtig das Engagement einzelner Personen ist. Hätten die Lehrer nicht so viel Energie in ihren Traum eines deutsch-tunesischen Austauschprogramms gesteckt, wäre er wohl nie wahr geworden. Dazu gehört auch Spendensammeln und Förderanträge stellen, um das nötige Geld zusammenzubekommen. Und natürlich Überzeugungsarbeit. Denn viele Eltern waren zu Anfang skeptisch. Doch nach zehn Jahren Partnerschaft hat sich herumgesprochen, was für eine Chance der Austausch ist &#8212; und jetzt fragen die Eltern nach, ob auch ihre Kinder teilnehmen können. Auf deutscher Seite gibt es nun Unterstützung von ENSA, dem Schulaustauschprogramm des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.</p>
<p>Ouerimi meint, dass geistig behinderte Kinder an Regelschulen diskriminiert würden. Darüber und über das Programm insgesamt möchte ich unbedingt mit meiner Freundin Katharina sprechen, die Sonderschullehrerin wird. Ich bin gespannt, was sie sagt.</p>
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