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	<title>Bildungssystem &#8211; Bildungswege</title>
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	<description>Fünf Blogger, fünf Länder, ein Dialog. In diesem Blog diskutieren fünf junge Leute aus Irak, Deutschland, Argentinien, Russland und Kenia über Bildungschancen in ihren Heimatländern und über ihre eigenen Bildungswege.</description>
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		<title>Neue Erfolgserlebnisse an der Uni</title>
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		<pubDate>Sat, 30 Jun 2012 18:00:05 +0000</pubDate>
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				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2911" aria-labelledby="figcaption_attachment_2911" class="wp-caption alignleft" style="width: 223px"><a href="http://blogs.dw.com/bildungswege/files/My-certificate-and-a-letter-from-DW-Russian.jpg" rel="lightbox[2905]"><img class="size-medium wp-image-2911" src="http://blogs.dw.com/bildungswege/files/My-certificate-and-a-letter-from-DW-Russian-223x300.jpg" alt="" width="223" height="300" srcset="https://blogs.dw.com/bildungswege/files/My-certificate-and-a-letter-from-DW-Russian-223x300.jpg 223w, https://blogs.dw.com/bildungswege/files/My-certificate-and-a-letter-from-DW-Russian-761x1024.jpg 761w, https://blogs.dw.com/bildungswege/files/My-certificate-and-a-letter-from-DW-Russian.jpg 892w" sizes="(max-width: 223px) 100vw, 223px" /></a><p class="wp-caption-text">Meine persönlichen Lichtblicke: Sprachzeugnis und ein Brief von DW-Russisch</p></div>
<p>Diese Woche muss ja toll gewesen sein! Ich habe die Artikel von <a href="http://blogs.dw.com/bildungswege/?p=2855">Kathrin</a> und <a href="http://blogs.dw.com/bildungswege/?p=2823">Emmy</a> über das Global Media Forum gelesen. Ich fand das ziemlich spannend &#8211; viele Themen waren dabei, zu denen ich in meinen nächsten Einträgen noch etwas schreiben will.</p>
<p>Obwohl ich hier mit der Bürokratie zu kämpfen hatte, die mich daran gehindert hat, an der Bonner Konferenz teilzunehmen und meine Mitblogger zu treffen, habe ich auch einige positive Dinge erlebt. Das alles hat einerseits einen Sturm der Gefühle bei mir ausgelöst. Aber manches hat mich auch nachdenklich gemacht. </p>
<p>Zunächst einmal hatte ich mich, kurz bevor unser Bildungsblog eingerichtet wurde, mit meiner Studentengruppe zu einer internationalen Englisch-Prüfung angemeldet. Und ich freue mich, dass  fast alle die Prüfung bestanden haben. Diese Woche sind die Zeugnisse aus Europa angekommen!<span id="more-2905"></span></p>
<p>Während des Studienkurses haben wir über ihre Erwartungen und Lebensziele gesprochen. Trotz aller Unterschiede &#8211; Alter, soziale Schicht und so weiter &#8211; haben alle gesagt, dass das Erlernen einer Fremdsprache ihnen im Ausland viel mehr Möglichkeiten eröffnet. Einige dachten hier vor allem an die Arbeitschancen (zum Beispiel war einer von ihnen Journalist), andere haben eher ein Studium vor Augen. Einigen ging es um Auswanderung, entweder dass sie selbst mit ihrer Familie ins Ausland gehen oder ihren schon ausgewanderten Kindern hinterherziehen wollen. Ich hoffe, dass meine Studenten in diesem Sommer die Chance haben werden, ihre Kenntnisse anzuwenden und ihren Zielen näher zu kommen.</p>
<p>Dann musste meine Uni-Gruppe die Abschlussarbeiten fürs Diplom verteidigen &#8211; und auch das war ein voller Erfolg! Wenn ich daran denke, wie wir monatelang unsere Untersuchungen vorbereitet und Statistiken analysiert haben, da fragt man sich aber schon auch: War es das eigentlich wert? Haben wir mehr davon als nur eine gute Note? Leider ist die Antwort darauf manchmal &#8222;Nein&#8220;. Warum?</p>
<div id="attachment_2913" aria-labelledby="figcaption_attachment_2913" class="wp-caption alignright" style="width: 300px"><a href="http://blogs.dw.com/bildungswege/files/Summer-relaxation.jpg" rel="lightbox[2905]"><img class="size-medium wp-image-2913" src="http://blogs.dw.com/bildungswege/files/Summer-relaxation-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://blogs.dw.com/bildungswege/files/Summer-relaxation-300x200.jpg 300w, https://blogs.dw.com/bildungswege/files/Summer-relaxation-1024x682.jpg 1024w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p class="wp-caption-text">Nach den Prüfungen beginnt der Sommerurlaub - und was dann?</p></div>
<p>Jede Fakultät bietet den Studenten eine ganz Reihe Themen für die Abschlussarbeiten an. An einigen Universitäten sind die Chancen aber ziemlich groß, dass man ein Thema bekannt, das aber auch rein gar nichts mit dem wirklichen Leben zu tun hat, bei dem man keine Fähigkeiten unter Beweis stellen muss, die man vielleicht in Zukunft brauchen könnte. Das hat in erster Linie etwas damit zu tun, dass einige Unis neue Fachbereiche aufmachen nur um zu zeigen: &#8222;Schaut her, auch wir haben jetzt dieses Studienfach, ganz wie Uni X, die ja immerhin unter Russlands Top 50 rangiert!&#8220; Verschwiegen wird dann aber, dass man eigentlich überhaupt nicht genügend Personal hat, um den Lehrplan umzusetzen oder mit veralteten Gerätschaften hantiert. Es führt immer wieder zurück zur <a href="http://blogs.dw.com/bildungswege/?p=2445">Frage des Wertes von Abschlüssen</a>. Zum Glück waren die Untersuchungen in meiner Studiengruppe sehr an der Berufspraxis orientiert (zum Beispiel eine Analyse einer neuen Art von Sprachschulen) oder an aktuellen Fragen des Gesellschaftslebens (wie Toleranz).</p>
<p>All das ist nur ein weiterer Mosaikstein im Bildungspuzzle &#8211; ein Puzzle, das ich hoffentlich nach und nach zusammenzusetzen kann.</p>
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		<title>Visionäre Bildungskonzepte sind gut und schön, aber&#8230;</title>
		<link>https://blogs.dw.com/bildungswege/?p=2883</link>
		<pubDate>Fri, 29 Jun 2012 10:00:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[dahmannk]]></dc:creator>
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				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2879" aria-labelledby="figcaption_attachment_2879" class="wp-caption alignleft" style="width: 300px"><a href="http://blogs.dw.com/bildungswege/files/Some-of-the-topics-discussed.jpg" rel="lightbox[2883]"><img class="size-medium wp-image-2879" src="http://blogs.dw.com/bildungswege/files/Some-of-the-topics-discussed-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://blogs.dw.com/bildungswege/files/Some-of-the-topics-discussed-300x200.jpg 300w, https://blogs.dw.com/bildungswege/files/Some-of-the-topics-discussed-1024x682.jpg 1024w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p class="wp-caption-text">Viele reden über neue Technologien, verlieren aber die eigentlichen Probleme aus dem Blick...</p></div>
<p>Am Mittwoch habe ich das das dritte Plenum des Deutsche Welle Global Media Forums besucht. Da ging es um Bildung als Meilenstein für nachhaltige Entwicklung. Denis Goldberg, ein Gesellschaftsaktivist aus Kapstadt in Südafrika meinte: &#8222;Bildung sollte sich stärker am Ziel der Nachhaltigkeit orientieren, schließlich sind wir darauf angewiesen.&#8220; Das heißt zum Beispiel, dass man Projekte in Angriff nehmen sollte, die das Problem der Überbevölkerung in den Blick rücken. Einer seiner Vorschläge ist darüber aufzuklären, dass man soziale Sicherungsnetze wie Rentenversicherungen ausbauen muss. Denn nur so kann man die Menschen davon abbringen zu glauben, dass das Kinderkriegen der alleinige Weg ist die eigene Zukunft abzusichern.</p>
<p>Damit hat er schon recht. Aber ich finde trotzdem, dass in der ganzen Debatte etwas fehlt. <span id="more-2883"></span></p>
<p>Die anderen Diskussionsteilnehmer haben sich dann mehr mit der Frage beschäftigt, wie man junge Leute &#8211; Kinder und Teenager &#8211; dazu bringen kann, dass sie mehr Interesse für Bildung entwickeln. Also angefangen bei Lesegewohnheiten bis zu den neuen Medien und neuen Technologien, die man im Bildungssektor nutzt. Auch das alles ist gut und schön.</p>
<p>Aber das geht schon über die eigentlichen Probleme hinaus. Ich finde, wir dürfen nicht die Grundlagen der Persönlichkeitsentwicklung aus den Augen verlieren: Wenn in Regionen, in denen Armut herrscht, ein Kind nicht zur Schule geht und auch nicht anderswo Bildung erfährt, dann ist das aller Wahrscheinlichkeit deshalb so, weil das Kind hungert.</p>
<p>Neben diesen grundlegenden Problemen müssen wir uns mit der Frage beschäftigen, welche Möglichkeiten und Chancen wir den Menschen bieten. Professor Barbara Ischinger vom Bildungsdirektorat der OECD hat da drei Stufen vorgestellt, wie man den Nutzen von vermittelten Fähigkeiten maximieren kann: Kurzfristig geht es einfach darum einzelne Fähigkeiten in der Praxis anzuwenden; mittelfristig unterschiedliche Fähigkeiten zu trainieren; und langfristig ist dann das Ziel, Fähigkeiten zu erarbeiten, die ganz genau auf die jeweilige landesspezifische Wirtschaftssituation zugeschnitten sind.</p>
<p>Mir kam sofort der Gedanke, dass ich diese Ideen gut auf die Nichtregierungsorganisation anwenden kann, für die ich arbeite. Wir entwickeln nämlich eine neue Online-Plattform, bei der es um berufliche Ausbildung geht. Unser Ziel ist Informationen über verschiedene Karrierewege zu liefern, mit den Schwerpunkten Wissenschaft und Energiewirtschaft. Eine der Fragen, über die wir gerade diskutieren, ist, ob wir Trainingsprogramme für bestimmte berufliche Fähigkeiten anbieten sollen oder nicht. Schließlich wollen wir ja Teenager ermutigen, eine akademische Laufbahn einzuschlagen.</p>
<div id="attachment_2881" aria-labelledby="figcaption_attachment_2881" class="wp-caption alignright" style="width: 300px"><a href="http://blogs.dw.com/bildungswege/files/Traditional-educational-outlets-seem-to-lose-protagonism-in-presence-of-new-technologies.-Nonetheless-what-happens-to-those-who-cant-have-access-to-these_.jpg" rel="lightbox[2883]"><img class="size-medium wp-image-2881" src="http://blogs.dw.com/bildungswege/files/Traditional-educational-outlets-seem-to-lose-protagonism-in-presence-of-new-technologies.-Nonetheless-what-happens-to-those-who-cant-have-access-to-these_-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://blogs.dw.com/bildungswege/files/Traditional-educational-outlets-seem-to-lose-protagonism-in-presence-of-new-technologies.-Nonetheless-what-happens-to-those-who-cant-have-access-to-these_-300x200.jpg 300w, https://blogs.dw.com/bildungswege/files/Traditional-educational-outlets-seem-to-lose-protagonism-in-presence-of-new-technologies.-Nonetheless-what-happens-to-those-who-cant-have-access-to-these_-1024x682.jpg 1024w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p class="wp-caption-text">Traditionelle Bildungseinrichtungen wie Bibliotheken scheinen in der heutigen Bildungsdiskussion keine Rolle mehr zu spielen</p></div>
<p>In der Tat müssen aber junge Leute heute auch oft viel früher anfangen zu arbeiten, weil sie in finanziell instabilen Verhältnissen aufwachsen (wenn sie denn überhaupt die Möglichkeit haben, diesen Verhältnissen zu entfliehen). Und das sprach ein anderer Diskussionsteilnehmer an: Im Bildungssystem muss Durchlässigkeit herrschen, also dass jeder ein berufliches Trainingsprogramm absolviert und dann damit die Chance bekommt, sich in diesem Fach an der Uni einzuschreiben. Menschen eine Berufsausbildung zu bieten, ihnen Arbeit zu geben &#8211; das ist die Grundlage für wirtschaftliche Absicherung. Es muss solche Perspektiven geben, auch bei höherer Bildung und bei der Arbeit.</p>
<p>Wir übersehen oft und gerne einige elementare Probleme, wenn wir über Bildungsstrategien nachdenken. Verashni Pillay, die Online-Chefin von Mail &amp; Guardian in Südafrika, hat das bei der Konferenz mit klaren Worten ausgedrückt: &#8222;Lasst uns erst die grundlegenden Probleme lösen, bevor wir noch und noch mehr futuristische Sichtweisen auf das Thema Bildung in die Diskussion werfen.&#8220;</p>
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		<title>Mit Hilfe die Hürden des Uni-Einstiegs meistern</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Jun 2012 14:02:27 +0000</pubDate>
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				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2193" aria-labelledby="figcaption_attachment_2193" class="wp-caption alignleft" style="width: 300px"><a href="http://blogs.dw.com/bildungswege/files/Ersti-Begrüßung2011.jpg" rel="lightbox[2213]"><img class="size-medium wp-image-2193" src="http://blogs.dw.com/bildungswege/files/Ersti-Begrüßung2011-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://blogs.dw.com/bildungswege/files/Ersti-Begrüßung2011-300x225.jpg 300w, https://blogs.dw.com/bildungswege/files/Ersti-Begrüßung2011-1024x768.jpg 1024w, https://blogs.dw.com/bildungswege/files/Ersti-Begrüßung2011.jpg 1600w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p class="wp-caption-text">Zwei Mitstreiterinnen von ArbeiterKind.de und ich an unserem Stand an der Uni Mainz</p></div>
<p>Vor vier Jahren habe ich die Mainzer Gruppe von ArbeiterKind.de aufgebaut. Die gemeinnützige Organisation setzt sich dafür ein, dass mehr Kinder aus Familien, in denen noch niemand studiert hat, ein Studium beginnen und erfolgreich zu Ende führen. Nachdem ich einen Artikel über ArbeiterKind.de gelesen hatte, habe ich mich aus zwei Gründen entschlossen, mich unbedingt gerade für diese Organisation zu engagieren.<span id="more-2213"></span></p>
<p>Den ersten Grund lieferte Katja Urbatsch, die Gründerin von ArbeiterKind.de.  Sie hatte beschrieben, auf welche typischen Probleme Kinder aus nicht-akademischen Familien nach ihrem Abschluss stoßen. Viele Hürden kamen mir bekannt vor: Die Unsicherheit über den Wert eines (geisteswissenschaftlichen) Studiums. Ich habe mich gefragt: Wäre es nicht besser, doch etwas zu machen, mit dem ich sofort Geld verdiene? Dann kam mit den ersten Hausarbeiten ein großes Fragezeichen: Wie fange ich hier am besten an?</p>
<p>Den zweiten Grund für mein Engagement bei ArbeiterKind.de lieferten Zahlen: Statistiken zeigen, dass Kinder aus nicht-akademischen Familien in Deutschland eine vielfach geringere Chance haben, Abitur zu machen. Und selbst bei denen, die das Abi bestehen, entscheiden sich wesentlich weniger Kinder aus nicht-akademischen Familien für ein Studium, als Akademikerkinder das tun. Begabtenförderungswerke, die finanzielle und ideelle Unterstützung sowie ein starkes Netzwerk bieten, verschärfen diese Ungleichheit noch: Nur bei durchschnittlich 30 Prozent der Stipendiaten, die in einem der vom Bund mitfinanzierten Studienförderungsprogrammen sind, haben die Eltern kein Abitur. Dies sind Durchschnittswerte. Bei einigen Werken liegen die Zahlen bei gerade mal zehn bis 20 Prozent! Es kann doch nicht sein, dass Talent, Wissenshunger und Intelligenz in einem so viel höheren Maße bei Akademikerkindern vorhanden sind, als bei Kindern, deren Eltern nicht studiert oder kein Gymnasium besucht haben. Das hat mich wütend gemacht: Irgendetwas lief in unserem Bildungssystem falsch. Und ich sah bei ArbeiterKind.de die Möglichkeit, etwas dagegen zu tun.</p>
<div id="attachment_2187" aria-labelledby="figcaption_attachment_2187" class="wp-caption alignright" style="width: 300px"><a href="http://blogs.dw.com/bildungswege/files/Workshop_rechtsKatjaUrbatsch.jpg" rel="lightbox[2213]"><img class="size-medium wp-image-2187" src="http://blogs.dw.com/bildungswege/files/Workshop_rechtsKatjaUrbatsch-300x207.jpg" alt="" width="300" height="207" srcset="https://blogs.dw.com/bildungswege/files/Workshop_rechtsKatjaUrbatsch-300x207.jpg 300w, https://blogs.dw.com/bildungswege/files/Workshop_rechtsKatjaUrbatsch.jpg 505w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p class="wp-caption-text">Mitglieder von ArbeiterKind.de bei einem Workshop</p></div>
<p>Viele haben ihre ganz eigenen Gründe gefunden, sich bei unserer Organisation zu engagieren. So haben wir mittlerweile über 4.000 Mitglieder. Außerdem wurde letztes Jahr ArbeiterKind.at in Österreich gegründet. Um Schülerinnen und Schülern eine wirkliche Entscheidung für oder gegen ein Studium zu ermöglichen, setzen wir unter anderem auf Informationsarbeit. Denn für Kinder, die als erste in ihrer Familie den Schritt an die Uni wagen, ist das Studium keine Selbstverständlichkeit. Sie müssen − sich selbst, aber auch ihren Familien gegenüber − begründen, warum sie sich für ein Studium entscheiden, so wie Kinder aus akademischen Familien oft erklären müssen, warum sie nicht studieren wollen, wenn sie von dem Weg ihrer Familie abweichen.</p>
<p>Wir gehen an Schulen und halten dort Vorträge über die verschiedenen Möglichkeiten, zu studieren und ein Studium zu finanzieren. Auch poste ich täglich auf Facebook Tipps rund ums Studium. Außerdem nehmen wir an Messen und Veranstaltungen zum Thema Bildung teil. Und zu guter Letzt bieten wir ein Online-Netzwerk, über das wir Fragen beantworten und Infos bereitstellen.</p>
<p>Viele Menschen beruhigen sich damit, dass es in Deutschland keine (bzw. in Bayern und Niedersachsen geringe) Studiengebühren gibt und dass BAföG (Leistungen nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz) jedem, der es braucht, zur Verfügung steht. Allerdings greift das viel zu kurz. Vor allem kann BAföG nicht als Allheilmittel betrachtet werden. Diese staatliche finanzielle Förderung reicht bei weitem nicht, um gleiche Chancen zu schaffen. Mehr über BAföG und Unterstützung an anderen Stellen im Bildungssystem werde ich beim nächsten Mal schreiben.</p>
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		<title>Bildung durch das Internet alleine reicht nicht!</title>
		<link>https://blogs.dw.com/bildungswege/?p=1667</link>
		<pubDate>Thu, 31 May 2012 18:00:37 +0000</pubDate>
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				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1661" aria-labelledby="figcaption_attachment_1661" class="wp-caption alignleft" style="width: 300px"><a href="http://blogs.dw.com/bildungswege/files/Kathrin-002.jpg" rel="lightbox[1667]"><img class="size-medium wp-image-1661" src="http://blogs.dw.com/bildungswege/files/Kathrin-002-300x225.jpg" alt="Kathrin Biegner " width="300" height="225" srcset="https://blogs.dw.com/bildungswege/files/Kathrin-002-300x225.jpg 300w, https://blogs.dw.com/bildungswege/files/Kathrin-002-1024x768.jpg 1024w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p class="wp-caption-text">Studieren ohne Rechner - das kann ich mir nicht vorstellen</p></div>
<p>Emmy hat in einem ihrer <a title="Smart Learning – Unterricht mit Handy und Internet " href="http://blogs.dw.com/bildungswege/?p=1433" target="_blank">Beiträge </a>über E-Learning in Kenia geschrieben. Auch in Deutschland verändert das Internet die Art und Weise, wie man sich bildet, wie man lernt und  wie gelehrt wird.</p>
<p>Ich selbst nutze viele Internetseiten, um Vokabeln zu suchen und zu lernen. In meinem Spanischkurs an der Uni hatte jede Woche eine andere Person die Aufgabe die aktuellen Vokabeln auf der Website „Vokker“ einzutragen. Alle Kursmitglieder hatten dann Zugriff darauf und konnten so von zu Hause aus weiter lernen.</p>
<p>Generell kann ich mir nicht vorstellen, wie mein Studium ohne Internet ausgesehen hätte. Ich habe mir ziemlich schnell einen Laptop gekauft und dann während der Vorlesungen direkt auf dem Computer mitgeschrieben. Nach den Vorlesungen haben die Professorinnen und Professoren meist ihre Power Point Präsentationen auf eine Uni-Plattform im Internet geladen, wo wir sie uns herunterladen konnten. Das war praktisch, wenn man eine Vorlesung verpasst hat – oder vor den Prüfungen alles noch einmal wiederholen wollte.</p>
<p><span id="more-1667"></span></p>
<p>Dass die Nutzung moderner Medien nicht unbedingt eine Frage des Alters ist, hat einer meiner Amerikanistik-Professoren bewiesen: Er ist bereits emeritiert, war aber derjenige, der sich am meisten dafür eingesetzt hat, dass seine Vorlesungen von einem der Studierenden aufgenommen wurden und anschließend für alle als MP3-Datei auf unsere Uni-Plattform geladen wurde. Mit unserem Passwort konnten wir uns die Dateien dann einfach dort runterladen. Vor meinen Abschlussklausuren habe ich mir alle Dateien noch einmal angehört – auch beim Joggen. Ich fand es toll, einmal nicht im Sitzen lesen zu müssen und trotzdem etwas für die Uni tun zu können.</p>
<p>Natürlich hat das alles auch Nachteile: Manchmal habe ich keinen Sinn darin gesehen, Vorlesungen mitzuschreiben, da die Dozenten genau das vorgelesen haben, was auf ihren Folien stand. Das hat viele Veranstaltungen ganz schön langweilig gemacht. Deshalb finde ich es wichtig, dass auch Professorinnen und Professoren Kurse belegen, in denen sie lernen, wie man neue Medien am besten einsetzt.</p>
<p>Dann gab es auch solche Tage, an denen ich keine Lust oder einen anderen Termin hatte und deshalb nicht zu der</p>
<div id="attachment_1663" aria-labelledby="figcaption_attachment_1663" class="wp-caption alignright" style="width: 300px"><a href="http://blogs.dw.com/bildungswege/files/Kathrin-001.jpg" rel="lightbox[1667]"><img class="size-medium wp-image-1663" src="http://blogs.dw.com/bildungswege/files/Kathrin-001-300x225.jpg" alt="Kathrin Biegner" width="300" height="225" srcset="https://blogs.dw.com/bildungswege/files/Kathrin-001-300x225.jpg 300w, https://blogs.dw.com/bildungswege/files/Kathrin-001-1024x768.jpg 1024w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p class="wp-caption-text">Ich nutze das Internet auch für das Lernen von Sprachen</p></div>
<p>Vorlesung gegangen bin. Doch ich fand es schwierig, zu Hause 90 Minuten Zeit einzuräumen, um eine Vorlesung wirklich durchgängig konzentriert zu verfolgen. Es ist doch etwas anderes mit Kommilitonen im Hörsaal zu sitzen, mit ihnen danach noch zu quatschen und den Dozenten direkt Fragen stellen zu können.</p>
<p>Gleichzeitig liebe ich diese neuen Möglichkeiten und denke, dass das Internet und die neuen Medien generell auch mehr Menschen Bildung zugänglich machen. Auch Vorlesungen aus Yale konnte ich mir über das Internet schon anschauen! Doch bei meiner Arbeit mit Schülern, merke ich immer wieder, dass es Vorwissen braucht, um das was es im Internet gibt, zu verstehen und einordnen zu können. Deshalb ersetzt meiner Meinung das Internet ein gutes Bildungssystem nicht, sondern ergänzt es.</p>
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		<title>Erst in die Schule &#8211; und was dann?</title>
		<link>https://blogs.dw.com/bildungswege/?p=1593</link>
		<pubDate>Wed, 30 May 2012 18:00:26 +0000</pubDate>
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				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1587" aria-labelledby="figcaption_attachment_1587" class="wp-caption alignleft" style="width: 300px"><a href="http://blogs.dw.com/bildungswege/files/Circus-show-in-Barrio-Mosconi-Public-school.jpg" rel="lightbox[1593]"><img class="size-medium wp-image-1587" src="http://blogs.dw.com/bildungswege/files/Circus-show-in-Barrio-Mosconi-Public-school-300x200.jpg" alt="Maria Cruz" width="300" height="200" srcset="https://blogs.dw.com/bildungswege/files/Circus-show-in-Barrio-Mosconi-Public-school-300x200.jpg 300w, https://blogs.dw.com/bildungswege/files/Circus-show-in-Barrio-Mosconi-Public-school-1024x682.jpg 1024w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p class="wp-caption-text">Eine Zirkusshow in Barrio Mosconi an der staatlichen Schule</p></div>
<p>Ich habe <a title="Russische Jugendclubs: Mitmachen oder selbst gründen " href="http://blogs.dw.com/bildungswege/?p=1481" target="_blank">Pavels Eintrag </a>gelesen und mir darüber Gedanken gemacht, wie die außerschulische Lernsituation bei uns in Argentinien ist. Wir haben natürlich Vereine und Clubs, aber nur die wohlhabenden Familien können sich die leisten. Pavel sagt, dass die Menschen sich mehr und mehr nach Alternativen umschauen, weil das Bildungssystem mit der weltlichen Entwicklung nicht mehr Schritt halten kann. In armen Gegenden in meinem Land ist das eher umgekehrt. Die Kinder fallen aus dem Bildungssystem heraus, weil sie mit den Anforderungen nicht mithalten können. Und das liegt daran, dass sich keiner um ihre Bedürfnisse kümmert.</p>
<p>Es gibt schon Vieles, das dagegen getan wird. Was die Institutionen angeht, so bieten mittlerweile alle staatlichen Schulen und auch die privaten katholischen Schulen den Kindern ein warmes Mittagessen an. Für die Meisten von ihnen ist das der einzige Ort an dem sie überhaupt etwas zu essen bekommen. Schulen sind daher nicht mehr nur für die Bildung da, sondern sie ernähren diese Kinder auch.</p>
<p><span id="more-1593"></span></p>
<p>Es gibt aber auch politische Organisationen, die sich diesem Thema widmen. Sie bieten den Kindern Nachhilfeunterricht an oder organisieren verschiedene kulturelle Workshops. Aber auch die Nichtregierungsorganisationen (NGOs) versuchen den Menschen aus den sozial schwachen Gegenden wieder etwas Hoffnung zu schenken. Bei der NGO, bei der ich arbeite, gibt es ein Programm, das sich „Moving Circus“ – Wanderzirkus – nennt. Dort können die Kinder Zirkuskurse belegen.</p>
<p>Während eines Eröffnungstreffens des „Moving Circus“ in Barrio Mosconi, einem armen Stadtteil im Bezirk Ensenada, haben wir von vielen interessanten Projekten gehört. Wir konnten ein Meeting mit der Direktorin und einigen Lehrern der Grundschule vereinbaren, dem Koordinator einer Initiative mit dem Namen „Futuro Ensenadense“ und dem Leiter des Sportclubs in Mosconi. Sie alle waren sich einig, dass es die größte Herausforderung sei, eine sinnvolle Beschäftigung für die Kinder nach der Schule zu finden. In den Morgenstunden werden sie dort ja betreut, daher konzentrieren sich die meisten Projekte auf die außerschulischen Aktivitäten der Kinder. Die meisten von ihnen haben eben kein richtiges Elternhaus, in das sie nach der Schule zurückkehren können. Entweder die Eltern arbeiten, oder aber sie interessieren sich nicht für das was ihre Kinder tun. Und so verbringen viele von ihnen ihre Freizeit auf der Straße.</p>
<p>Luis, der Chef des Sporclubs, hat uns erzählt wie er versucht hat die Kinder durch den Sport von den Drogen fern zu halten. Er hat eine Fußballmannschaft zusammengestellt und die Jungs aus dem Ort haben mitgemacht. Liliana, die Schuldirektorin, hat davon berichtet wie Freiwillige einen Leseclub für Erst-und Zweitklässler ins Leben gerufen haben. Allerdings gab es den Club nicht lange, erzählt Liliana. „Die jungen Frauen wollten das unbedingt. Sie waren so enthusiastisch, aber sie waren eben keine ausgebildeten Tutoren.“</p>
<div id="attachment_1589" aria-labelledby="figcaption_attachment_1589" class="wp-caption alignright" style="width: 300px"><a href="http://blogs.dw.com/bildungswege/files/Circus-Show-at-the-public-school.jpg" rel="lightbox[1593]"><img class="size-medium wp-image-1589" src="http://blogs.dw.com/bildungswege/files/Circus-Show-at-the-public-school-300x200.jpg" alt="Maria Cruz" width="300" height="200" srcset="https://blogs.dw.com/bildungswege/files/Circus-Show-at-the-public-school-300x200.jpg 300w, https://blogs.dw.com/bildungswege/files/Circus-Show-at-the-public-school-1024x682.jpg 1024w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p class="wp-caption-text">Zirkus - ein Hobby für Kids</p></div>
<p>Es ist so wichtig, dass qualifiziertes Personal sich mit diesen Kindern beschäftigt. Anders geht das nicht. Besonders die ganz jungen Kids finden oft nicht die emotionale Unterstützung, die sie brauchen. Der „Moving Circus“ war daher <em>die</em> Lösung. Die Kinder konnten sich auf etwas freuen, was sie am Nachmittag machen werden. Ich habe mich natürlich oft gefragt: Reicht das? Oder ist das nur ein Tropfen auf dem heißen Stein?</p>
<p>Es hat sich zum Glück herausgestellt, dass das Projekt einen positiven Einfluss auf die Gemeinde hatte. Liliana hat uns erzählt, dass sie zum Ende des Schuljahres eine kleine Zirkusshow auf die Beine gestellt haben und die Kinder ihren Eltern und Lehrern mal zeigen konnten, was sie drauf haben. Ehrlich gesagt, das hat uns wirklich überrascht: Ein wahrer Beweis dafür, dass sich in Barrio Mosconi etwas geändert hat.</p>
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