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	<title>Noten &#8211; Bildungswege</title>
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	<description>Fünf Blogger, fünf Länder, ein Dialog. In diesem Blog diskutieren fünf junge Leute aus Irak, Deutschland, Argentinien, Russland und Kenia über Bildungschancen in ihren Heimatländern und über ihre eigenen Bildungswege.</description>
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		<title>Das richtige Lern-und Arbeitsumfeld zählt!</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Jun 2012 18:00:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hodalid]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[ [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2447" aria-labelledby="figcaption_attachment_2447" class="wp-caption alignleft" style="width: 200px"><a href="http://blogs.dw.com/bildungswege/files/Human-friendly-environment-matters-a-lot.jpg" rel="lightbox[2445]"><img class="size-medium wp-image-2447" src="http://blogs.dw.com/bildungswege/files/Human-friendly-environment-matters-a-lot-200x300.jpg" alt="Pavel" width="200" height="300" srcset="https://blogs.dw.com/bildungswege/files/Human-friendly-environment-matters-a-lot-200x300.jpg 200w, https://blogs.dw.com/bildungswege/files/Human-friendly-environment-matters-a-lot-682x1024.jpg 682w, https://blogs.dw.com/bildungswege/files/Human-friendly-environment-matters-a-lot.jpg 1000w" sizes="(max-width: 200px) 100vw, 200px" /></a><p class="wp-caption-text">Eine freundliche Umgebung ist wichtig für das Lernen und Arbeiten</p></div>
<p>Emmys <a href="http://blogs.dw.com/educationblog/?p=1321">Eintrag </a>hat meine Aufmerksamkeit erregt. Sie schreibt über etwas, das ich selber schon erlebt habe: Zu wenig Lehrer für zu große Klassen. Und für gewöhnlich endet es damit, dass diejenigen, die eh schon lernwillig sind, auch etwas Lernen. Aber diejenigen, die zurückhaltender sind und mehr Förderung brauchen, aus dem System herausfallen und werden zusätzlich noch zur Bürde für den Lehrer. Für gewöhnlich reicht diesen Schülern dann auch ein „befriedigend“. Wie einer meiner Lehrer zu sagen pflegte: Dieses „befriedigend“ sagt gar nichts aus – weder über deine Fähigkeiten noch über dein Interesse. Aber immerhin reicht diese Note, um die nötigen Prüfungen zu bestehen, und somit gilst du automatisch als gebildeter Mensch. Meiner Meinung nach können diese durchschnittlichen Noten aber auch Probleme mit sich bringen: Einerseits sind einige Absolventen natürlich qualifiziert genug, um in ihrem Bereich zu arbeiten. Andererseits gibt es aber auch einige, die es nicht sind.</p>
<p>Ich erinnere mich daran, dass ich mich mal mit einem Schüler darüber unterhalten habe. Er war erstaunt zu hören, dass ich noch einen weiteren Hochschulabschluss plane. Er erzählte mir von einer Bekannten, die bereits zwei Abschlüsse habe, aber dennoch als Verkäuferin arbeite. Natürlich gibt es Fälle wie diese. Aber es gibt ein großes Problem bei dem Thema Bildung und warum es so wichtig ist. Darüber möchte ich euch mehr erzählen.</p>
<p><span id="more-2445"></span></p>
<p>Es gibt Fachbereiche an den Universitäten, die die Fähigkeiten, die von einer modernen Gesellschaft verlangt werden, abdecken. Der IT-Bereich ist ein gutes Beispiel dafür. Aber hier kommt das Thema Abwanderung wieder ins Spiel, über das ich in meinem letzten Eintrag geschrieben habe. Höhere Gehälter bekommt man hier nur bei Großprojekten in den Großstädten. De Facto verlassen also viele ihre Geburtstorte, um ihren Horizont zu erweitern und mehr zu verdienen.</p>
<div id="attachment_2449" aria-labelledby="figcaption_attachment_2449" class="wp-caption alignright" style="width: 300px"><a href="http://blogs.dw.com/bildungswege/files/Being-successful-through-a-hobby-hand-made-dolls.jpg" rel="lightbox[2445]"><img src="http://blogs.dw.com/bildungswege/files/Being-successful-through-a-hobby-hand-made-dolls-300x225.jpg" alt="Pavel" width="300" height="225" class="size-medium wp-image-2449" srcset="https://blogs.dw.com/bildungswege/files/Being-successful-through-a-hobby-hand-made-dolls-300x225.jpg 300w, https://blogs.dw.com/bildungswege/files/Being-successful-through-a-hobby-hand-made-dolls.jpg 1024w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p class="wp-caption-text">Ein Hobby kann einen Menschen auch zum Erfolg führen - so wie selbstgemachte Puppen</p></div>
<p>Einige Fachbereiche bieten auch Studienfächer an, die in Europa und den USA gefragt sind, aber bei uns völlig unterbezahlt sind. Medizin zum Beispiel: Ein Arzt verdient in meiner Region ungefähr 550 Dollar, aber er sollte eigentlich viel mehr für seine Fähigkeiten bekommen. Daher wundert es wohl kaum, wenn viele Mediziner das Land verlassen, um ihr Gehalt zu verbessern.</p>
<p>Es gibt einfach Berufsfelder, die jede Gesellschaft dringend für ihre nachhaltige Entwicklung braucht. Aber auch das scheint Modesache zu sein: Als ich fertig war mit Schule und studieren wollte, waren Jura und BWL total beliebt. Angeblich konnte man mit einem Abschluss in diesen Fächern gutes Geld verdienen. Und wenn ich mich jetzt umschaue, dann frage ich mich: Wo sind all diese qualifizierten Juristen und Wirtschaftswissenschaftler hin?</p>
<p>Was ich eigentlich sagen will ist, dass Erfolg nicht gleich Geld ist. Wir brauchen in unserer Gesellschaft ein freundliches Umfeld, damit Arbeiten möglich ist. Eine freundliche Atmosphäre in Schulen stärkt die Gesellschaft und führt dazu, dass keiner aus dem System fällt.</p>
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			</item>
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		<title>Der Abstieg geht schnell, ein Aufstieg ist kaum möglich im deutschen Schulsystem</title>
		<link>https://blogs.dw.com/bildungswege/?p=1521</link>
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		<pubDate>Tue, 29 May 2012 18:20:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Claudia Unseld]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kathrin | Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Abschlusszeugnis]]></category>
		<category><![CDATA[Gesamtschule]]></category>
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		<description><![CDATA[ [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1543" aria-labelledby="figcaption_attachment_1543" class="wp-caption alignleft" style="width: 224px"><a href="http://blogs.dw.com/bildungswege/files/Grundschule-Weiler-001.jpg" rel="lightbox[1521]"><img class="size-medium wp-image-1543 " src="http://blogs.dw.com/bildungswege/files/Grundschule-Weiler-001-224x300.jpg" alt="Die Grundschule in Weiler, die Simon bis zur vierten Klasse besuchte (Foto: Kathrin Biegner)" width="224" height="300" srcset="https://blogs.dw.com/bildungswege/files/Grundschule-Weiler-001-224x300.jpg 224w, https://blogs.dw.com/bildungswege/files/Grundschule-Weiler-001-767x1024.jpg 767w" sizes="(max-width: 224px) 100vw, 224px" /></a><p class="wp-caption-text">Die Grundschule, die Simon bis zur vierten Klasse besuchte</p></div>
<p>Temperaturen um die 25 Grad und blauer Himmel: Für die meisten Kinder bedeutet das in Deutschland momentan Freibad und sich auf die sechswöchigen Sommerferien freuen, die bald beginnen. Viele verbinden mit dem nahenden Schuljahresende aber auch Ängste. Denn ihre Noten sind nicht gut genug, um in die nächste Klassenstufe versetzt zu werden oder auf ihrer jetzigen Schule bleiben zu können. Von diesen Befürchtungen hat Gaby, die Freundin meiner Mutter gerade erzählt. Ihr Sohn Simon ist momentan in der neunten Klasse eines Gymnasiums in Rheinland-Pfalz.<span id="more-1521"></span></p>
<p>In Deutschland gibt es je nach Region sehr unterschiedliche Bildungssysteme, da über Bildungspolitik die jeweiligen regionalen Landesparlamente entscheiden (hierüber hat auch Jürgen in seinem <a href="http://blogs.dw.com/bildungswege/?p=937#comments">Kommentar</a> zu Marías Blog geschrieben). In Rheinland-Pfalz gibt es nach der vierten Klasse der Grundschule generell drei Optionen für den weiteren Bildungsweg:</p>
<p>1. Realschule Plus: 5. bis 10. Klasse, endet mit der mittleren Reife<br />
2. Gymnasium: 5. bis 12./12,5. Klasse, endet mit dem Abitur<br />
3. Gesamtschule: vereint die anderen zwei Schulformen</p>
<p>Simon ging nach der vierten Klasse auf ein Gymnasium. Seine Noten wurden aber im Laufe der Jahre immer schlechter. &#8222;Sein Lateinlehrer meinte, dass er ein sehr großes Defizit hat und mehr als ein Jahr Schulstoff aufholen müsste&#8220;, erzählt Gaby bedrückt. Auch in anderen Fächern sind die Noten zu schlecht, um nach den Sommerferien die zehnte Klasse seines Gymnasiums zu besuchen. Was tun? Seine Mutter fühlt sich in der Situation alleine gelassen.</p>
<p>Am liebsten würde sie ihren Sohn auf eine Gesamtschule schicken, die einen sehr guten Ruf hat. Aber die Gesamtschulen sind sehr gefragt und nicht verpflichtet, alle Schüler aufzunehmen. &#8222;Schon im letzten Jahr hatte ich Simon dort angemeldet. Er stand auf der Nachrückerliste, falls ein Schüler nicht kommen würde. Aber leider wurde kein Platz frei&#8220;, sagt Gaby. Alle Schulbücher hatte sie sicherheitshalber bereits gekauft.</p>
<div id="attachment_1545" aria-labelledby="figcaption_attachment_1545" class="wp-caption alignright" style="width: 300px"><a href="http://blogs.dw.com/bildungswege/files/Gymnasium1.jpg" rel="lightbox[1521]"><img class="size-medium wp-image-1545" src="http://blogs.dw.com/bildungswege/files/Gymnasium1-300x225.jpg" alt="Eines der Gymnasien in Bingen (Foto: Kathrin Biegner)" width="300" height="225" srcset="https://blogs.dw.com/bildungswege/files/Gymnasium1-300x225.jpg 300w, https://blogs.dw.com/bildungswege/files/Gymnasium1-1024x768.jpg 1024w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p class="wp-caption-text">Eines der Gymnasien in Bingen</p></div>
<p>Also doch an eine Realschule Plus? Oder sollte er noch einmal die neunte Klasse auf seinem jetzigen Gymnasium wiederholen? Die zweite Option scheidet für Gaby aus, da das Problem mit Latein fortbestehen würde. Simon könnte in den sechs Wochen Sommerferien sein Defizit nicht aufholen, um auf den Stand der momentanen Achtklässler zu kommen.</p>
<p>Fällt die Entscheidung auf die Realschule Plus, könnte Gaby ihren Sohn auch für die neunte Klasse anmelden. Hier bräuchte er auch keine zweite Fremdsprache neben Englisch zu belegen und wäre somit zumindest seine Lateinprobleme los. Doch wird das genügen, damit sich Simon auf die anderen Fächer konzentrieren und seine Schwächen ausgleichen kann, damit er dann nach der 10. Klasse ein gutes Abschlusszeugnis hat?</p>
<p>Diese Situation ist sehr belastend für die Kinder und ihre Eltern. Besonders schwierig ist es für die Kinder, wenn sie von den momentanen Klassenkameraden getrennt werden. In einer neuen Klasse, an einer neuen Schule müssen sie sich dann in eine bestehende Klassengemeinschaft integrieren. Und dann sollen sie ja auch noch intensiv für die Schule lernen. Ich drücke Simon die Daumen, dass er einen guten Platz findet und die Herausforderungen meistert.</p>
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