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Abenteuer Sport

mit Stefan Nestler

Search Results for Tag: Dhaulagiri

Carlos Soria: Dhaulagiri, Klappe, die neunte!

Carlos Soria

Carlos Soria ist nicht kleinzukriegen. Der inzwischen 79 Jahre alte Spanier ist erneut nach Nepal aufgebrochen, um seinen 13. der 14 Achttausender zu besteigen. Zum nun schon neunten Mal versucht sich Carlos am Dhaulagiri.  Im vergangenen Jahr hatten sich Soria und Co. bei ihrem einzigen Gipfelversuch im oberen Teil des 8167 Meter hohen Bergs verstiegen. Zudem hatte immer dichterer Nebel einen weiteren Aufstieg unmöglich gemacht. Starker Schneefall hatte später einen zweiten Versuch verhindert. „Diesmal bin ich sicher, dass wir erfolgreich sein werden“, verkündete der wohl fitteste aller Höhenbergsteiger-Senioren vor seiner Abreise nach Kathmandu optimistisch. 

Datum

27. März 2018 | 12:22

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Der „dritte Mann“

Nach der Begegnung mit dem „Dritten Mann“ am Putha Hiunchuli (2011)

Ich habe es selbst erlebt. Es geschah im Herbst 2011 bei meinem gescheiterten Gipfelversuch am 7246 Meter hohen Putha Hiunchuli im Westen Nepals, auf gut 7000 Metern. Meine Teamgefährten waren außer Reichweite vorneweg, ich kämpfte mich alleine weiter nach oben, körperlich und geistig am Limit. „Please!“, hörte ich plötzlich hinter mir Pemba Nuru sagen, einen unserer beiden Climbing Sherpas. „Bitte was?“, fragte ich und drehte mich um. Aber dort war niemand. Seltsam. Wissenschaftler sprechen vom Phänomen des „Dritten Manns“. Schilderungen derartiger Halluzinationen gibt es zuhauf in Expeditionsberichten von den höchsten Bergen der Welt. Psychiater der Medizinischen Universität Innsbruck und Notfallmediziner des privaten Forschungszentrums Eurac Research in Bozen haben jetzt rund 80 derartige Beschreibungen aus der Alpinliteratur untersucht und nach eigenen Angaben eine neue Krankheit entdeckt: die „isolierte höhenbedingte Psychose“.

Datum

16. Dezember 2017 | 16:54

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Erstbesteigung des Burke Khang – ohne Burke

Burke Khang

Die ganz große Pointe fehlte. Der 6942 Meter hohe Burke Khang ist erstmals bestiegen worden – doch Bill Burke, der Mann, nach dem der Berg im Gokyo-Tal, nahe dem Mount Everest, benannt ist, stand nicht ganz oben. Nach Informationen des nepalesischen Expeditionsveranstalters Asian Trekking  erreichten der Nordire Noel Hanna sowie die Sherpas Naga Dorje Sherpa, Pemba Tshering Sherpa und Samden Bhote am Donnerstag den Gipfel des Burke Khang. Bill sei bis Lager eins aufgestiegen und habe nicht versucht, höher zu steigen, hieß es. Schade! Denn allein wegen seiner Hartnäckigkeit hätte er es eigentlich verdient gehabt, zu den Erstbesteigern „seines“ Bergs zu gehören. Zum vierten Mal – nach 2015 und 2016 jeweils im Herbst sowie im Frühjahr 2017 – war der inzwischen 75 Jahre alte US-Amerikaner zum Burke Khang gereist. Die früheren Versuche waren am schlechten Wetter oder den zu gefährlichen Bedingungen am Berg gescheitert.

Datum

8. Oktober 2017 | 12:38

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Soria bricht Dhaulagiri-Expedition ab, Gipfelerfolge am Manaslu

Carlos Soria am Dhaulagiri

Der wohl fitteste aller Höhenbergsteiger-Senioren muss weiter auf seinen 13. Achttausender warten. Carlos Soria erklärte seine Expedition am 8167 Meter hohen Dhaulagiri wegen der großen Schneemengen am Berg für beendet. Während des Aufstiegs des 78-Jährigen Spaniers und seiner Begleiter nach Lager eins seien nicht weit entfernt mehrere Lawinen abgegangen, ließ Carlos auf Facebook wissen. Die Lawinengefahr werde auch in den oberen Bereichen des Bergs fortbestehen. Zudem seien die Fixseile, die sie vorher angelegt hätten, von den Schneemassen begraben. „Wegen all dieser Widrigkeiten bleibt uns nichts anderes übrig, als unsere Dhaulagiri-Expedition für diese Saison endgültig abzubrechen“, heißt es in Sorias Nachricht. Ein erster Gipfelversuch war vor anderthalb Wochen auf einer Höhe von rund 7800 Metern gescheitert, weil sich Carlos und Co. verstiegen hatten und der Nebel immer stärker geworden war.

Datum

26. September 2017 | 18:53

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Großer Andrang am Manaslu

Manaslu

Der Manaslu wird einmal mehr zum „Everest der Herbstsaison“. Das Basislager zu Füßen des achthöchsten Bergs der Erde (8163 Metern) dürfte in Kürze an die Zeltstadt am höchsten aller Berge im Frühjahr erinnern. Nach Angaben der Zeitung „The Himalayan Times“ erteilte das nepalesische Tourismusministerium bisher mindestens 135 Besteigungsgenehmigungen an ausländische Bergsteiger. Geht man davon aus, dass im Schnitt auf jeden ausländischen etwa ein einheimischer Climbing Sherpa kommt und sicher auch noch der eine oder andere Spätentschlossene dazu stößt, werden sich wohl – inklusive Küchenpersonal – zwischen 300 und 400 Menschen um die besten Stellplätze im Basislager streiten. Und auch auf der Normalroute über die Nordostflanke des Bergs dürfte es eng werden.

Datum

6. September 2017 | 16:39

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Der schnelle Mingma

Mingma Gyalje Sherpa

Er verdient sich immer mehr den Beinamen „Der Frühstarter“. Während die meisten anderen noch damit beschäftigt sind, ihre Basislager im Karakorum einzurichten, führte Mingma Gyalje Sherpa, Chef des nepalesischen Expeditionsveranstalters Dreamers Destination, bereits am vergangenen Sonntag ein Team auf den 8125 Meter hohen Gipfel des Nanga Parbat. Der Erfolg am neunthöchsten Berg der Erde war gleichzeitig der erste der Sommersaison an den Achttausendern Pakistans. Auch in der zurückliegenden Frühjahrssaison in Nepal und Tibet hatte Mingma den ersten Achttausender-Erfolg vorgelegt: Der 31-Jährige erreichte am 30. April mit seinem Team den Gipfel des 8167 Meter hohen Dhaulagiri. Keine zwei Wochen später stand er mit Tashi Sherpa und einem Kunden aus China auf dem 8485 Meter hohen Hauptgipfel des Makalu – auch auf diesem Gipfel war Mingma der erste in diesem Frühjahr.

Datum

17. Juni 2017 | 21:43

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Gipfelversuch in der Annapurna-Nordwestwand läuft

Nordwestansicht der Annapurna (links der Hauptgipfel)

Das für das kommende Wochenende vorhergesagte Schönwetterfenster hat nicht nur am Mount Everest dazu geführt, dass zahlreiche Teams ihre Gipfelversuche gestartet haben. Auch an anderen Achttausendern haben Bergsteiger die Basislager verlassen. So hat am Makalu der Deutsche Thomas Lämmle, der allein und ohne Flaschensauerstoff unterwegs ist, heute sein Zelt bereits ziemlich weit oben, am Makalu La auf gut 7400 Metern aufgestellt. Am Dhaulagiri peilen der 78 Jahre alte Spanier Carlos Soria und seine Mitstreiter für Sonntag den Gipfel an. An der Annapurna sind der Pole Adam Bielecki, der Brite Rick Allen und der Deutsche Felix Berg am Mittwoch zu ihrem Gipfelversuch aufgebrochen.

Datum

19. Mai 2017 | 16:53

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Gipfel, Gipfel, Gipfel …

Dominik Müller am Everest

Es hagelt Erfolgsmeldungen aus Nepal. Vor allem vom Mount Everest. Dort erreichten am heutigen Dienstag Dutzende von Bergsteigern sowohl von der tibetischen Nordseite als auch der nepalesischen Südseite aus den höchsten Punkt auf 8850 Metern. Unter ihnen war auch der Rumäne Horia Colibasanu – der erste Bergsteiger, der den Everest in diesem Frühjahr ohne Flaschensauerstoff bestiegen hat. „Es war sehr, sehr hart und sehr, sehr kalt“, ließ der 40-Jährige via Facebook wissen. Für Colibasanu war es der achte Achttausender. Er stieg von Norden aus auf, ebenso wie der deutsche Expeditionsleiter Dominik Müller.  Der 46 Jahre alte Chef des Anbieters Amical alpin erreichte mit einem Kunden den Gipfel, beide nutzten Flaschensauerstoff.

Datum

16. Mai 2017 | 11:59

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Gipfelerfolg am Dhaulagiri, Sherpa-Protest am Everest

Dhaulagiri

Der erste Gipfelerfolg an einem Achttausener in diesem Frühjahr wird vom Dhaulagiri vermeldet, dem siebthöchsten Berg der Erde. „Wir erreichten am Sonntag den Gipfel des Dhaulagiri“, schreibt Mingma Gyalje Sherpa, Chef des Expeditionsveranstalters Dreamers Destination, auf Facebook, „am selben Tag, als einer der besten Solo-Bergsteiger starb. Sehr traurig, diese Nachricht zu hören. RIP Ueli (Steck).“ Laut Mingma erreichte er mit zwei Kunden und zwei weiteren Sherpas den höchsten Punkt auf 8167 Metern. Für den 31 Jahre alten Mingma Gyalje Sherpa ist der Dhaulagiri der neunte Achttausender, den er bestiegen hat.

Datum

3. Mai 2017 | 16:58

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Mingma Gyalje Sherpa: „Niedriger Preis, wenig Sicherheit“

Mingma Gyalje Sherpa

„Nepalesische Bergsteiger sind bis heute der Schatten ausländischer Bergsteiger“, sagt Mingma Gyalje Sherpa. „Klar, die Ausländer bezahlen sie gut für diese Arbeit, und das erkenne ich auch an. Aber ich habe das Gefühl, dass die nepalesischen Bergsteiger nicht so wertgeschätzt werden, wie sie es eigentlich verdienen.“ Der 31-Jährige leitet den Expeditionsveranstalter Dreamers Destination und gehört zur neuen Generation von Sherpa-Unternehmern: jung, gut ausgebildet, seriös und erfolgreich. Mingma ist auch ein ausgezeichneter Bergsteiger. Er hat bereits acht Achttausender bestiegen, im Herbst 2015 sorgte er mit seiner Solo-Erstbegehung der Westwand des 6685 Meter hohen Chobutse international für Schlagzeilen. Mingma träumt davon, den Everest ohne Flaschensauerstoff zu besteigen, nachdem er bereits fünfmal mit Atemmaske oben war. In diesen Tagen leitet er eine kommerzielle Expedition am Dhaugaliri. Für ein Porträt Mingmas, das gerade in der Zeitschrift “Allmountain” veröffentlicht wurde, machte ich ein kleines Interview mit ihm, das ich euch nicht vorenthalten will.

Mingma, in den vergangenen Jahren haben sich einige westliche Expeditionsveranstalter vom Everest zurückgezogen und als Begründung den Preiskrieg mit lokalen Veranstaltern in Nepal genannt. Geht diese Schlacht weiter?

Datum

27. April 2017 | 15:16

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Die magische 14

Drei 8000er auf einen Blick: Everest, Lhotse, Makalu (v.l.n.r.)

Es ist nur eine Zahl, aber eine, die in der Welt der Höhenbergsteiger eine wichtige Rolle spielt.  Wer alle 14 Achttausender bestiegen hat, zählt etwas in der Szene – umso mehr, wenn er oder sie es ohne Flaschensauerstoff geschafft hat. Der Kreis ist noch ziemlich exklusiv: Laut 8000ers.com, der Internetseite des deutschen Himalaya-Chronisten Eberhard Jurgalski, haben bisher 34 Bergsteiger die Sammlung vervollständigt, 15 von ihnen komplett ohne Atemmaske. In diesem Frühjahr könnte sich die Liste verlängern.

Datum

21. April 2017 | 14:50

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Gläserne Everest-Bergsteiger

Tibetische Nordseite des Everest

Tibetische Nordseite des Everest

Es ist nicht nur die dünne Luft am Mount Everest, die Bergsteiger hecheln lässt. Inzwischen scheint auch ein Wettlauf um die hipste Nutzung der so genannten „sozialen“ Netzwerke entbrannt. Spitzenreiter in dieser Kategorie – berücksichtigt man das mediale Echo weltweit – sind in diesem Frühjahr ohne Frage die beiden US-Amerikaner Adrian Ballinger und Cory Richards. Sie dokumentieren ihren Aufstieg ohne Flaschensauerstoff auf der tibetischen Nordseite auch via Snapchat – jenen Mitteilungs-Dienst für Smartphones und Tablets, bei dem die Einträge nach einer Weile automatisch verschwinden – und erzeugen damit bei den Couch potatoes für Schnappatmung. Unter #EverestNoFilter kann jeder quasi in Echtzeit und ungefiltert dabei sein, wenn Ballinger und Richards über den Nordostgrat aufsteigen. Die beiden wollen am Wochenende den 8850 Meter hohen Gipfel erreichen.

Datum

20. Mai 2016 | 15:04

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Der Best-Ager ist wieder unterwegs

Carlos Soria

Carlos Soria

Wenn jemand ein „Best Ager“ unter den Bergsteigern ist, dann Carlos Soria. Der Spanier legte jenseits der 50 erst richtig los. Mit 51 Jahren bestieg Carlos den Nanga Parbat, seinen ersten Achttausender. Inzwischen ist er 76 (!) Jahre alt und hat elf der 14 höchsten Berge der Welt auf seinem Konto. Dieser Senior ist einfach nicht zu bremsen. Wenn alles so läuft, wie er sich das vorstellt, könnte Soria spätestens im Frühjahr 2016 als dann 77-Jähriger seine Sammlung komplettieren und damit der mit Abstand älteste Mensch sein, der auf allen 14 Achttausendern stand. Bisher hält diesen „Rekord“ der Pole Piotr Pustelnik, der 2010 als 58-Jähriger seinen letzten Achttausender bestieg. In diesem Frühjahr hat sich Carlos Soria gleich zwei Bergriesen in Nepal vorgenommen: die 8091 Meter hohe Annapurna und den nicht weit entfernten 8167 Meter hohen Dhaulagiri. Sollte es ihm gelingen, beide zu besteigen, fehlt ihm nur noch die 8027 Meter hohe Shishapangma in Tibet. Carlos hält sich bereits in Nepal auf.

Datum

18. Februar 2015 | 14:23

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Mindestens 24 Tote in Annapurna-Region

Auf der Annapurna-Runde

Auf der Annapurna-Runde

Der Zyklon „Hudhud“, der bereits am Wochenende in Indien große Schäden verursacht hatte, hat im Himalaya zu einem Wettersturz geführt. Bei heftigen Schneestürmen und Lawinenabgängen kamen in Nepal in der Region um den Achttausender Annapurna zahlreiche Menschen ums Leben, neben Einheimischen auch ausländische Trekkingtouristen und Bergsteiger. Die Kathmandu erscheinende Zeitung „The Himalayan Times“ spricht von mindestens 24 Toten in den letzten beiden Tagen in den Distrikten Mustang und Manang. Die Zahl könnte sich noch erhöhen. Der plötzliche Wintereinbruch habe allein am Thorong La, dem mit 5416 Metern höchsten Punkt der Annapurna-Runde, mehr als 150 Wanderer überrascht, teilten die Behörden mit. Nach einem Lawinenabgang nahe des Basislagers zu Füßen des Achttausenders Dhaulagiri werden fünf Bergsteiger vermisst, drei Nepalesen und zwei Slowaken.

Der Oktober gilt normalerweise wegen des stabilen Wetters und der guten Fernsicht als idealer Monat für Trekkings in Nepal. Jahr für Jahr umrunden mehrere tausend Touristen das Annapurna-Massiv. Die Region ist neben dem Khumbu-Gebiet rund um den Mount Everest die meist besuchte Nepals.

Datum

15. Oktober 2014 | 20:12

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Piolet d’Or für Kurts Lebenswerk

Kurt Diemberger

Kurt ist eine lebende Legende. Gleich zwei Achttausender hat der inzwischen 81 Jahre alte Österreicher Kurt Diemberger erstbestiegen und auch danach noch für viele Glanzlichter gesorgt. Nicht nur als Bergsteiger, auch als Filmemacher, Fotograf und Autor. Heute abend wird er in Courmayeur im Schatten des Mont Blanc für sein Lebenswerk mit dem Piolet d’Or geehrt, dem Goldenen Eispickel, dem „Oscar der Bergsteiger“. Keine Frage, Kurt ist ein würdiger Preisträger.

Datum

4. April 2013 | 15:05

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