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	<title>Blogger &#8211; Bildungswege</title>
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	<description>Fünf Blogger, fünf Länder, ein Dialog. In diesem Blog diskutieren fünf junge Leute aus Irak, Deutschland, Argentinien, Russland und Kenia über Bildungschancen in ihren Heimatländern und über ihre eigenen Bildungswege.</description>
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		<title>Russische Uni-Rankings: Wozu eigentlich?</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Jul 2012 10:07:55 +0000</pubDate>
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<div id="attachment_2979" aria-labelledby="figcaption_attachment_2979" class="wp-caption alignleft" style="width: 300px"><a href="http://blogs.dw.com/bildungswege/files/0407-Countryside-does-it-rely-on-traditional-way-of-living-too-much.jpg" rel="lightbox[3003]"><img class="size-medium wp-image-2979" src="http://blogs.dw.com/bildungswege/files/0407-Countryside-does-it-rely-on-traditional-way-of-living-too-much-300x238.jpg" alt="" width="300" height="238" srcset="https://blogs.dw.com/bildungswege/files/0407-Countryside-does-it-rely-on-traditional-way-of-living-too-much-300x238.jpg 300w, https://blogs.dw.com/bildungswege/files/0407-Countryside-does-it-rely-on-traditional-way-of-living-too-much-1024x812.jpg 1024w, https://blogs.dw.com/bildungswege/files/0407-Countryside-does-it-rely-on-traditional-way-of-living-too-much.jpg 1052w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p class="wp-caption-text">Weit weg von den Großstädten und Russlands eliten Unis...</p></div>
<p>In dieser Woche bekomme ich meinen Uniabschluss – also noch ein weiterer Schritt in meiner Hochschulbildung, die ich in 2006 begonnen habe. Ich denke viel darüber nach, was diese Jahre für mich bedeutet haben, insbesondere die Entscheidung meine ursprüngliche Uni zu verlassen, um woanders zu studieren.</p>
</div>
<div>Vor einigen Wochen habe ich einen interessanten Kommentar in einer Wirtschaftszeitung gelesen, wo der angesehene Ökonom Konstantin Sonin das Thema Uni-Rankings angesprochen hat. Mich hat erstaunt, dass der Professor nach einem Vergleich der russischen und ausländischen Bildungssysteme behauptet hat, russische Uni-Rankings seien mehr oder weniger bedeutungslos! Das läge daran, dass die meisten Fakultäten in unserem Land den Studenten nur eine sehr bestimmte und begrenzte Anzahl an Kursen und Fachrichtungen anbieten, während Studenten im Ausland ein viel breiteres Angebot haben. Das erlaubt ihnen zum Beispiel ihre Interessen besser ins Studium einzubringen und hilft  ihnen beim Übergang ins Berufsleben. Kathrin hat <a href="http://blogs.dw.com/bildungswege/?p=1793">betont</a>, wie wichtig diese Art Flexibilität gerade für junge Leute ist.<br />
<span id="more-3003"></span> </div>
<div>Wenn ich meine Uni 2008 nicht gewechselt hätte, wäre mir der Artikel wohl nicht aufgefallen. Aber selbst 3.5 Jahre später kann ich mich noch gut daran erinnern, wie andere mich ständig mit den gleichen Fragen genervt haben: Warum hast du das gemacht? Bist du mit dem Studienangebot in Smolensk nicht unzufrieden? Generell habe ich geantwortet, &#8218;Es mag sein, dass du Recht hast, aber tust du etwas dagegen anstatt einfach nur zu meckern und anderen Angst zu machen?&#8216; Ich meine, auf der einen Seite war ich ja wirklich selbst unzufrieden, aber das kann auch eine große  Motivation sein. Entweder akzeptierst du die ganze Bürokratie und Trägheit hier (die meisten regionalen Unis haben zum Beispiel hohe Anforderungen an die Anwesenheitspflicht – auch bei wirklich sinnlosen Vorlesungen, wo man besser zu Hause die Inhalte lernen könnte), oder man setzt sich für neue Modelle ein. So eins habe ich <a href="http://blogs.dw.com/bildungswege/?p=2745">hier im Blog</a> ja vorgeschlagen.</div>
<div>
<div id="attachment_2977" aria-labelledby="figcaption_attachment_2977" class="wp-caption alignright" style="width: 300px"><a href="http://blogs.dw.com/bildungswege/files/0407-Where-does-the-road-lead-sunny-but-wet.jpg" rel="lightbox[3003]"><img class="size-medium wp-image-2977" src="http://blogs.dw.com/bildungswege/files/0407-Where-does-the-road-lead-sunny-but-wet-300x214.jpg" alt="" width="300" height="214" srcset="https://blogs.dw.com/bildungswege/files/0407-Where-does-the-road-lead-sunny-but-wet-300x214.jpg 300w, https://blogs.dw.com/bildungswege/files/0407-Where-does-the-road-lead-sunny-but-wet-1024x730.jpg 1024w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p class="wp-caption-text">Wie geht mein Bildungsweg jetzt weiter?</p></div>
<p>Ein neuer, offener Ansatz wäre nicht nur für Unis und Schulen sinnvoll. Es könnte auch das kulturelle, soziale und wirtschaftliche Leben in Russland im Allgemeinen verbessern, und es könnte auch helfen, einige Klischees abzubauen. Jetzt haben wir noch zu viele Vorurteile Menschen gegenüber, die anders sind. Ich denke dabei an eine Freundin Nadin, die über Mode und ähnliche Sachen bloggt – und dabei sehr populär ist. Sie liebt den Austausch mit Leuten aus der ganzen Welt. Da sie im Rollstuhl sitzt, wird ihr immer wieder ganz viel Mitleid entgegengebracht – ob offen oder versteckt – und ich finde das echt ziemlich verkehrt! Ein einfaches Beispiel erläutert vielleicht warum: Stell dir einen Menschen vor, der einen großen Stapel Bücher trägt und sich einer geschlossenen Tür nähert. Was wäre besser – wenn du einfach da stehenbleibst und Mitleid mit ihm hast, weil der Mensch so eine schwere Last zu tragen hat, oder wenn du ihm die Tür öffnest und bekommst dafür ein Lächeln zum Dank?</p>
<div>Außerdem können wir Vorurteile reduzieren, indem wir Austauschprogramme für Studenten ausweiten, und die landeseigenen Unis attraktiver für ausländische Studenten gestalten. Emmy hat das <a href="http://blogs.dw.com/bildungswege/?p=2943">in ihrem letzten Eintrag</a> angesprochen. Wie sehr das den Unis und der Bildung im Land nützen kann, wird häufig unterschätzt.</div>
<div>Diese ganzen Klischees über andere Länder, andere Ethnizitäten oder Behinderte erinnern mich an Francis Bacon und seine Lehre über Idole. Mir scheint: Je gebildeter eine Nation ist, desto weniger &#8222;Idole&#8220; hat sie. Wenn wir diese starren, unbeweglichen Einstellungen aus dem Weg schaffen, dann bekommen wir dadurch mehr Möglichkeiten für nachhaltige Entwicklung und Wohlstand.</div>
</div>
<div></div>
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		<title>Das Internet ist nicht für jeden da</title>
		<link>https://blogs.dw.com/bildungswege/?p=2565</link>
		<pubDate>Fri, 22 Jun 2012 08:00:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[hodalid]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kathrin | Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
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				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2569" aria-labelledby="figcaption_attachment_2569" class="wp-caption alignleft" style="width: 300px"><a href="http://blogs.dw.com/bildungswege/files/multimedia-learning-online.jpg" rel="lightbox[2565]"><img class="size-medium wp-image-2569 " src="http://blogs.dw.com/bildungswege/files/multimedia-learning-online-300x200.jpg" alt="Kathrin " width="300" height="200" srcset="https://blogs.dw.com/bildungswege/files/multimedia-learning-online-300x200.jpg 300w, https://blogs.dw.com/bildungswege/files/multimedia-learning-online-1024x682.jpg 1024w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p class="wp-caption-text">Das Internet macht Lernen bequem - wenn man verbunden ist</p></div>
<p>Bevor ich euch noch weiter davon erzähle, welche Wege andere Familienmitglieder meiner Generation im deutschen Bildungssystem gegangen sind, möchte ich heute noch mal auf das zurückkommen, was mein Cousin Thorsten im <a href="http://blogs.dw.com/bildungswege/?p=2481)" target="_blank">Interview</a> gesagt hat: „Die Zukunft der Bildung liegt im Web 2.0.“</p>
<p>Darüber haben einige andere Blogger in diesem Projekt und ich ja auch schon geschrieben: Egal ob in <a href="http://blogs.dw.com/bildungswege/?p=1433">Kenia </a>oder hier in <a href="http://blogs.dw.com/bildungswege/?p=1667">Deutschland</a>, überall bieten uns neue Technologien neue Wege zu Bildung. Doch ich denke, damit werden die alten Probleme ja nicht überwunden.</p>
<p><span id="more-2565"></span></p>
<p>Wie ich ja schon mal im Mai geschrieben habe, denke ich, dass man von den Möglichkeiten des Internets umso besser profitieren kann, je besser die Vorbildung ist. Wenn ich z.B. nur eine Sprache spreche, dann verstehe ich viel weniger von dem, was im Netz verbreitet wird. Daher, denke ich, sind Personen, die wirtschaftlich wichtige und weit verbreitete Sprachen sprechen &#8211; wie Englisch, Französisch und Deutsch &#8211; im Vorteil: In diesen Sprachen gibt es so viel mehr zu finden als in Sprachen kleinerer Sprachgruppen. Es gibt fast vier Milliarden englische Wikipedia-Artikel, aber andererseits nur 361 Artikel in Siswati (eine Bantusprache in Südafrika). Es gibt auch noch viele weitere Beispiele hierzu. Viele weitere Beispiele zeigen uns, dass  die Menschen, die kein Englisch verstehen, auch in der digitalen Welt im  Nachteil sind. Das heißt, Ungleichheiten im Bildungszugang können durch neue Technologien nicht vollkommen ausgeglichen werden. Nein, im Gegenteil, teils werden sie sogar verstärkt!</p>
<p>Um überhaupt eine Internetseite öffnen zu können, benötige ich die technischen Voraussetzungen. Damit meine ich nicht nur irgendein Gerät, mit dem ich ins Netz kann; sondern vor allem eine vorhandene Internetverbindung. Ländliche Gegenden oder Länder mit schlechter Infrastruktur werden so noch mehr abgeschnitten als bisher bereits. Hier lohnt es sich für die Internetanbieter nicht, Leitungen zu verlegen und Sendemasten aufzustellen. Es wäre zu teuer oder es gibt einfach zu wenige Menschen, die dafür zahlen würden.</p>
<div id="attachment_2571" aria-labelledby="figcaption_attachment_2571" class="wp-caption alignright" style="width: 200px"><a href="http://blogs.dw.com/bildungswege/files/books_vs_kindle.jpg" rel="lightbox[2565]"><img class="size-medium wp-image-2571 " src="http://blogs.dw.com/bildungswege/files/books_vs_kindle-200x300.jpg" alt="Kathrin " width="200" height="300" srcset="https://blogs.dw.com/bildungswege/files/books_vs_kindle-200x300.jpg 200w, https://blogs.dw.com/bildungswege/files/books_vs_kindle-682x1024.jpg 682w" sizes="(max-width: 200px) 100vw, 200px" /></a><p class="wp-caption-text">Ein E-Book: technische Möglichkeiten machen Massen an Informationen zugänglich</p></div>
<p>Wirtschaftliche Interessen bestimmen nicht nur über den Zugang zum Web. Sie beeinflussen auch das, was wir im Netz lesen. Verlassen wir uns darauf, uns Wissen zu „ergooglen“, ist die Gefahr hoch,  als erstes die Ergebnisse zu erhalten, die von bezahlten Spezialisten für Online-Marketing und Suchmaschinenoptimierung dort platziert wurden. Klar hat auch die Masse von „normalen“ Internetnutzern eine gewisse Macht im Netz. Doch reicht diese wirklich aus, um die wirtschaftlichen und auch staatlichen! Interessen im Netz zu beeinflussen oder zu verdrängen?</p>
<p>Diese Fragen finde ich sehr interessant, und ich denke, wir alle, Gesellschaft und Politik, müssen uns damit auseinandersetzen. Deshalb freue ich mich sehr auf das Global Media Forum, das am Montag, 25. Juni in Bonn startet. Auf diesem internationalen Medienkongress der Deutschen Welle werde ich mich mit den anderen vier Bloggern live und in Farbe austauschen können und auch Experten treffen. Dieses Jahr steht er unter dem Motto „Kultur, Bildung, Medien“. Ganz besonders gespannt bin ich auf die verschiedenen Workshops. Einige behandeln auch die Themen, über die ich heute geschrieben habe, z.B. der Workshop „An Algorithmic View of the World: How Google and Others Shape Awareness and Education“. Was ich dort erfahre, darüber schreibe ich nächste Woche.</p>
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