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	<title>Frauenrechte &#8211; Bildungswege</title>
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	<description>Fünf Blogger, fünf Länder, ein Dialog. In diesem Blog diskutieren fünf junge Leute aus Irak, Deutschland, Argentinien, Russland und Kenia über Bildungschancen in ihren Heimatländern und über ihre eigenen Bildungswege.</description>
	<lastBuildDate>Fri, 20 Jul 2012 11:55:22 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Männer und Frauen sind gleich &#8211; und doch ganz anders</title>
		<link>https://blogs.dw.com/bildungswege/?p=1403</link>
		<pubDate>Sun, 27 May 2012 11:00:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[wojcikn]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[María | Argentinien]]></category>
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				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1409" aria-labelledby="figcaption_attachment_1409" class="wp-caption alignleft" style="width: 201px"><a href="http://blogs.dw.com/bildungswege/files/Gender-education-starts-from-a-very-early-age.jpg" rel="lightbox[1403]"><img class="size-medium wp-image-1409" src="http://blogs.dw.com/bildungswege/files/Gender-education-starts-from-a-very-early-age-201x300.jpg" alt="Foto: Maria Cruz" width="201" height="300" srcset="https://blogs.dw.com/bildungswege/files/Gender-education-starts-from-a-very-early-age-201x300.jpg 201w, https://blogs.dw.com/bildungswege/files/Gender-education-starts-from-a-very-early-age-687x1024.jpg 687w" sizes="(max-width: 201px) 100vw, 201px" /></a><p class="wp-caption-text">Die Gender-Frage stellt sich schon von Anfang an</p></div>
<p>Emmy’s letzter Eintrag zu <a href="http://blogs.dw.com/bildungswege/?p=1213">Gender und Bildung</a> hat mich inspiriert. Denn eine wichtige Frage hatte ich mir bislang noch gar nicht gestellt: Wie schätzen Frauen in Argentinien eigentlich selbst ihre Bildungsmöglichkeiten ein?</p>
<p>Und – in Bezug zu Emmy – stellte ich mir folgende Frage: Was ist eigentlich die Rolle der Frauen in unserer heutigen Gesellschaft. Und warum sollten sie überhaupt die gleichen Rechte wie Männer haben? Meiner Meinung nach sollte jeder unabhängig vom Geschlecht ein Recht auf Bildung haben. Allerdings muss ich zugeben, dass es mir gar nicht so leicht fällt, das genauer zu begründen – und da bin ich nicht die einzige. <span id="more-1403"></span></p>
<p>Ich habe mich umgehört und meine Kommilitonen im Deutschkurs Mariana und Estafania, meine Schwester Pilar und meine Kollegin Isabel gefragt, warum sie der Meinung sind, dass Frauen ein Recht auf Bildung haben. Hier ihre Antworten:</p>
<p><a href="http://blogs.dw.com/bildungswege/files/women-on-education-AUDIO.mp3">Umfrage im Freundeskreis | Spanisch und Englisch</a></p>
<p>Einige fanden es schwierig, überzeugende Argumente zu finden. Ich glaube das liegt daran, dass in unserer Gesellschaft einfach stillschweigend akzeptiert wird, dass Frauen im Vergleich zu Männern minderwertig sind. Diese sexistischen Vorurteile kommen nicht selten von den Frauen selbst, die diese wiederum an ihre Kinder weitergeben.</p>
<p>Bei der Diskussion stellten wir fest, dass gewisse Dinge für jeden Menschen gelten sollten – egal ob männlich oder weiblich. Ein Beispiel: Mariana betonte, dass Bildung der Schlüssel dafür sei, um als vollmündiger Bürger in der Gesellschaft partizipieren zu können. Und das gelte für jeden Menschen. Meine Schwester Pilar fügte den Begriff der Unanhängigkeit hinzu, der im Kontext der Frauenrechte in Argentinien besonders wichtig ist.</p>
<p>Natürlich wünscht sich jeder ein Recht auf Bildung. Allerdings befürchte ich, dass wir in unserer männerdominierten Gesellschaft vergessen, die Unterschiede zwischen Männern und Frauen wahrzunehmen. In Bezug auf unsere Rechte und Pflichten sind wir alle gleich. Aber in erster Linie sind wir doch unterschiedlich. Und diese Unterschiede sind ein Reichtum für die Gesellschaft.</p>
<p>Es gibt bereits zahlreiche Studien, die den Unterschied zwischen den Denk- und Verhaltensweisen von Frauen und Männern belegen. Männer sind eher lösungsorientiert und praktisch veranlagt. Frauen hingegen emotional, fürsorglich und um ein harmonisches Zusammenleben bemüht. Frauen könnten, wenn sie die Gelegenheit dazu bekämen, zu einer integrativeren und toleranteren Gesellschaft beitragen.</p>
<p>Ich glaube, eine wirkliche Veränderung wird es erst dann geben, wenn Frauen nicht nur gleiche Bildungs- und Berufsmöglichkeiten haben, sondern wenn auch die Unterschiede zwischen den Geschlechtern anerkannt werden.</p>
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		<title>Und was ist mit den Jungs? Kritische Anmerkungen zur Gleichberechtigung</title>
		<link>https://blogs.dw.com/bildungswege/?p=1213</link>
		<pubDate>Wed, 23 May 2012 09:00:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[wojcikn]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Emmy | Kenia]]></category>
		<category><![CDATA[Benotung]]></category>
		<category><![CDATA[Berufswahl]]></category>
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		<category><![CDATA[Schule]]></category>

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		<description><![CDATA[ [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1221" aria-labelledby="figcaption_attachment_1221" class="wp-caption alignleft" style="width: 200px"><a href="http://blogs.dw.com/bildungswege/files/Girls-and-boys-generally-have-equal-chances-to-attend-school-these-days.jpg" rel="lightbox[1213]"><img class="size-medium wp-image-1221" src="http://blogs.dw.com/bildungswege/files/Girls-and-boys-generally-have-equal-chances-to-attend-school-these-days-200x300.jpg" alt="Schultafel mit Tagesaufgaben in Kenia (Foto: Emmy Chirchir)." width="200" height="300" srcset="https://blogs.dw.com/bildungswege/files/Girls-and-boys-generally-have-equal-chances-to-attend-school-these-days-200x300.jpg 200w, https://blogs.dw.com/bildungswege/files/Girls-and-boys-generally-have-equal-chances-to-attend-school-these-days-682x1024.jpg 682w" sizes="(max-width: 200px) 100vw, 200px" /></a><p class="wp-caption-text">Gleiche Rechte für Mädchen - und Jungs!</p></div>
<p>Wir machen immer wieder den gleichen Fehler: Für uns ist der Begriff Gender gleichbedeutend mit den Belangen von Frauen. Die Gleichstellung der Geschlechter wird einfach mit Frauen und deren Kampf für Gleichberechtigung gleichgesetzt.</p>
<p>Soweit ich zurückblicken kann, haben Menschen um die Rechte der Frauen gekämpft. Auch große Institutionen wie die UNO setzen sich für die Rechte der Frauen ein &#8211; und das zu Recht. Sonst hätten wir heutzutage sicherlich nicht solche Fortschritte in Bezug auf die Emanzipation der Frauen zu verbuchen.</p>
<p>Allerdings kommt es mir so vor, dass damit die Belange der Jungen vergessen worden sind! Die Betonung auf die Mädchen und deren Förderung verlagert den Schwerpunkt weg von den Jungen. Hunderte von westlichen und lokalen Organisationen haben es sich zum Ziel gesetzt, Mädchen zu schützen, zu fördern und für die Emanzipation der Frauen zu kämpfen. <span id="more-1213"></span></p>
<p>Doch wer kümmert sich eigentlich um die Jungen? Wo sind die Organisationen, die sich um deren Bedürfnisse mit speziellen Bildungsprogrammen kümmern? Ich finde, dass auch Jungen ein Recht auf zusätzliche Förderung außerhalb der Familie haben!</p>
<p>Aus den Blogeinträgen meiner Kollegen und aus Gesprächen mit verschiedenen Leuten habe ich das Gefühl, dass die Erziehung von Jungen und Mädchen in der heutigen Gesellschaft nicht wirklich differenziert betrachtet wird.</p>
<div id="attachment_1227" aria-labelledby="figcaption_attachment_1227" class="wp-caption alignright" style="width: 300px"><a href="http://blogs.dw.com/bildungswege/files/Boys-and-girls-in-school2.jpg" rel="lightbox[1213]"><img class="size-medium wp-image-1227" src="http://blogs.dw.com/bildungswege/files/Boys-and-girls-in-school2-300x199.jpg" alt="Schüler in Kenia stehen vor der Schule, Foto: Emmy Chirchir." width="300" height="199" srcset="https://blogs.dw.com/bildungswege/files/Boys-and-girls-in-school2-300x199.jpg 300w, https://blogs.dw.com/bildungswege/files/Boys-and-girls-in-school2-1024x682.jpg 1024w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p class="wp-caption-text">Mädchen und Jungen - gleiche Schule, andere Benotung</p></div>
<p>Zwar versuchen Bildungsinstitutionen und auch die Regierung mit verschiedenen Initiativen, Mädchen den Schulbesuch zur erleichtern. So stellte beispielsweise Ministerpräsident Raila Odinga vor einem Monat Geld für Damenbinden und Unterwäsche für Mädchen aus benachteiligten Familien zur Verfügung, damit diese zur Schule gehen können. Ein weiteres Beispiel für derartige Initiativen ist die unterschiedliche Bewertung von Schulnoten, da es oft heißt Mädchen hätten nicht so gute Noten wie Jungen.</p>
<p>Wie ich in meinem <a href="http://blogs.dw.com/bildungswege/?p=337">ersten Blogeintrag</a> erwähnt habe, müssen Schüler sowohl für eine weiterführende Schule als auch für ein Studium eine nationale Prüfung bestehen. Die Regierung senkte hier die erforderliche Mindestpunktzahl für Mädchen, um sicherzustellen, dass sie – trotz einer geringeren Punktzahl &#8211; zum Studium zugelassen werden. Das macht es aber einfacher für die Mädchen, oder?</p>
<p>Ich finde, dass Mädchen und Jungen dann nicht auf dem gleichen Spielfeld spielen. Durch diese Art von Förderung wird von Frauen weniger erwartet. Doch wenn es später darum geht, eine Anstellung zu finden und beide Geschlechter schließlich das gleiche Spielfeld betreten, werden Frauen eventuell Schwierigkeiten haben, da sie bisher eine weichere Behandlung gewohnt waren.</p>
<p>Und trotz der vielen Maßnahmen, die bereits ins Leben gerufen wurden, gibt es weiterhin Geschlechter-Unterschiede, wie <a href="http://blogs.dw.com/bildungswege/?p=1039">Maria in ihrem Blogeintrag </a>schreibt. Hellgurd erwähnt auch etwas sehr interessantes: <a href="http://blogs.dw.com/bildungswege/?p=961">Er stellt fest, dass es schwieriger für Jungen und Mädchen ist befreundet zu sein</a>, wenn sie älter werden. Da stimme ich ihm zu. Sobald ein Mädchen die Schule verlässt, wird von der Gesellschaft (vor allem von der männlichen) erwartet, dass die Frau &#8222;in ihre Schuhe passt&#8220; und &#8222;nicht gegen die Regeln&#8220; verstößt, die von der Gesellschaft festgelegt sind.</p>
<p>Die Situation in Kenia ist vielleicht nicht so schlimm wie im Irak. Aber es gibt immer noch Bereiche in der Berufswelt, die weiterhin in der Domäne der Männer liegen, wie zum Beispiel im Bauingenieurwesen.</p>
<p>Bin ich also dennoch für eine zusätzliche Förderung von Mädchen? Natürlich bin ich dafür. Aber die Verantwortung liegt bei uns Frauen, wir müssen unsere Agenda selbst bestimmen und uns für Mädchen einsetzen. Meiner Meinung nach sollten Mädchen keine besonderen Gefälligkeiten bekommen, da das sicherlich nicht zu mehr Gerechtigkeit beiträgt. Zusätzlich sollte die Jungenpädagogik nicht aus den Augen verloren werden und gleichbedeutend sein. Schließlich leben wir nicht in einer Welt, die nur aus Frauen besteht!</p>
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		<title>Einblicke in das Leben dreier Frauen</title>
		<link>https://blogs.dw.com/bildungswege/?p=1173</link>
		<pubDate>Tue, 22 May 2012 13:30:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[wojcikn]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Hellgurd | Irak]]></category>
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				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1175" aria-labelledby="figcaption_attachment_1175" class="wp-caption alignleft" style="width: 300px"><a href="http://blogs.dw.com/bildungswege/files/Some-school-teachers.jpg" rel="lightbox[1173]"><img class="size-medium wp-image-1175" src="http://blogs.dw.com/bildungswege/files/Some-school-teachers-300x228.jpg" alt="Lehrerinnen im Irak (Foto: Hellgurd S. Ahmed)." width="300" height="228" srcset="https://blogs.dw.com/bildungswege/files/Some-school-teachers-300x228.jpg 300w, https://blogs.dw.com/bildungswege/files/Some-school-teachers-1024x779.jpg 1024w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p class="wp-caption-text">Gleichberechtigung im Irak: Besser, aber noch nicht gut genug </p></div>
<p>Für meine Recherche über die Situation der Frauen im Irak habe ich mich am vergangenen Wochenende mit drei sehr unterschiedlichen Frauen getroffen. So konnte ich ein besseren Überblick darüber bekommen, wie sie ihre eigene Situation einschätzen, und wie frei sie sich im Irak fühlen. Einige Höhepunkte dieser Gespräche würde ich gerne mit Euch teilen.</p>
<p>Als erstes habe ich mich mit einer Freundin getroffen, die als Grundschullehrerin arbeitet. Sie ist verheiratet und hat ein Kind. Sie fühlt sich als freie Frau. Dennoch: „Wir haben noch nicht genügend Freiheiten – auch wenn es in den vergangenen Jahrzehnten viel besser geworden ist“, sagt sie. <span id="more-1173"></span></p>
<p>„Ich denke, es ist besser wenn Frauen jemanden heiraten, der den gleichen Beruf hat oder zumindest einen ähnlichen – dann kann man sich gegenseitig besser verstehen. Ich habe ein Kind, da ist es manchmal nicht ganz einfach einem Beruf nachzugehen. Ich muss mein Kind zur Kindertagesstätte schicken und ich bin mir nicht sicher, ob es dort gut erzogen wird. Aber ich habe keine andere Wahl“, meinte meine Freundin.</p>
<div id="attachment_1179" aria-labelledby="figcaption_attachment_1179" class="wp-caption alignleft" style="width: 300px"><a href="http://blogs.dw.com/bildungswege/files/me-when-interviewing.jpg" rel="lightbox[1173]"><img class="size-medium wp-image-1179" src="http://blogs.dw.com/bildungswege/files/me-when-interviewing-300x225.jpg" alt="Hellgurd beim Interview (Foto: Hellgurd S. Ahmed)." width="300" height="225" srcset="https://blogs.dw.com/bildungswege/files/me-when-interviewing-300x225.jpg 300w, https://blogs.dw.com/bildungswege/files/me-when-interviewing-1024x768.jpg 1024w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p class="wp-caption-text">Das bin ich - während der Interviews</p></div>
<p>Als nächstes sprach ich mit einer jungen, arbeitslosen Frau, die vor einem Jahr ihren Abschluss an einer Medienhochschule gemacht hatte. Anfangs hatte sie einen Job in der Politik, allerdings sei ihr dort übel mitgespielt worden, erzählte sie. „Meine Arbeit war davon abhängig, ob sie gerade Lust hatten, mir eine Aufgabe zu geben oder nicht. Oder sie überlegten, ob meine Spezialisierung im Moment gerade populär war oder eben nicht“, sagte sie verärgert.</p>
<p>Die dritte Frau, mit der ich sprach, war eine ältere Frau, die niemals eine Schule besucht hatte. Sie hatte Tränen in den Augen, als sie mir davon erzählte. „Mein Sohn“, sprach sie mich sanft an, „als ich jung war, lebte ich mit meiner Familie in einem Dorf. Dort gab es keine Schule – wir wussten noch nicht einmal so genau, was das sein sollte, eine Schule. Unterrichtet wurde nur in den Moscheen – unsere Männer und Jungs lernten dort Schreiben und Lesen. Manchmal mussten sie dafür auch das Dorf verlassen. Damals durften nur sehr wenige Frauen zur Schule gehen – und nur in den großen Städten“, sagte sie.</p>
<div id="attachment_1181" aria-labelledby="figcaption_attachment_1181" class="wp-caption alignright" style="width: 300px"><a href="http://blogs.dw.com/bildungswege/files/The-old-woman-hope-a-bright-future-for-our-next-generation-one-of-her-generations-photo.jpg" rel="lightbox[1173]"><img class="size-medium wp-image-1181" src="http://blogs.dw.com/bildungswege/files/The-old-woman-hope-a-bright-future-for-our-next-generation-one-of-her-generations-photo-300x225.jpg" alt="Mädchen aus Irak (Foto. Hellgurd S. Ahmed)." width="300" height="225" srcset="https://blogs.dw.com/bildungswege/files/The-old-woman-hope-a-bright-future-for-our-next-generation-one-of-her-generations-photo-300x225.jpg 300w, https://blogs.dw.com/bildungswege/files/The-old-woman-hope-a-bright-future-for-our-next-generation-one-of-her-generations-photo-1024x768.jpg 1024w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p class="wp-caption-text">Neustart für die nächste Generation</p></div>
<p>“Ich bin sehr traurig, dass ich das Leben nicht richtig genießen kann. Ich fühle mich wie eine Blinde: Ich kann nicht Lesen noch Schreiben und kann daher nicht am modernen Leben teilhaben. Zum Glück kann ich zumindest miterleben, wie meine Kinder und die zukünftige Generation nun ein vollwertiges Leben leben können. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie manchmal jemand in meinem Dorf einen Brief bekam, aber keiner ihn lesen konnte. Dann mussten wir warten, bis die Männer nach Hause kamen. Damals war das völlig normal, aber wenn ich das mit dem heutigen Leben vergleiche, muss ich sagen, dass es ein Desaster war“, erzählte sie schweren Herzens.</p>
<p>Ich finde, diese drei Lebensgeschichten zeigen deutlich, welchen Stellenwert Frauen in meinem Land haben. Und sie zeigen auch, dass sich in den vergangenen Jahrzehnten viel geändert hat. Ich hoffe, dass wir jetzt eine gerechtere Gesellschaft sind, aber wir müssen uns noch mehr bemühen. Gerade die junge Generation sollte daran arbeiten, dass unsere Politiker umdenken.</p>
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