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Abenteuer Sport

mit Stefan Nestler

Search Results for Tag: Südsattel

Txikons letzter Gipfelversuch am Everest läuft

Alex Txikon am Everest

Es ist ein Wettlauf gegen die Zeit. Eine weitere Sturmfront nähert sich dem Mount Everest. Die Meteorologen erwarten, dass das kleine Wetterfenster mit relativ guten Bedingungen in der Gipfelregion nur bis Mittwoch offen bleiben und sich anschließend für längere Zeit schließen wird. Alex Txikon, der den Everest im Winter ohne Flaschensauerstoff besteigen will, muss also Gas geben. In zwei Wochen endet ohnehin der meteorologische Winter. Am Montag stieg der 35 Jahre alte Baske mit seinem fünf Mann starken Sherpa-Team hinauf nach Lager zwei auf 6400 Metern. Heute wollen Txikon und die Sherpas Nuri,  Gesman, Temba, Sanu und Pasang Nurbu den Südsattel auf 7950 Metern erreichen. Alle Sherpas nutzen Flaschensauerstoff. Am Südsattel war vor drei Wochen Txikons erster Gipfelversuch im Sturm gescheitert. „Wir hoffen, am Mittwoch den Gipfel zu erreichen“, sagte Alex.

Datum

7. März 2017 | 11:16

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Txikon bricht Everest-Gipfelversuch ab

Alex Txikon

Alex Txikon

Der Traum vom Everest-Gipfelerfolg im ersten Anlauf ist geplatzt. Alex Txikon hat seinen Gipfelversuch abgebrochen und ist ins Basislager zurückgekehrt. „Ich versichere euch, dass ich noch nicht aufgegeben habe“, twittert der 35 Jahre alte Baske. Am Montag war Alex mit Norbu Sherpa und Chhepal Sherpa bei Temperaturen um minus 40 Grad Celsius bis zum Südsattel auf  7950 Metern aufgestiegen. Dort wehte jedoch ein so starker Wind, dass es unmöglich war, ein Zelt aufzuschlagen. „Wir haben uns entschieden, dass es keine gute Idee ist, die Natur in dieser Höhe, bei diesen Bedingungen herauszufordern“, schrieb Txikon anschließend aus Lager 3. „Schließlich sind wir im Vergleich dazu nichts. Wie hätten uns Erfrierungen zuziehen können oder sogar Schlimmeres.“ Zeitweise sei es härter gewesen als am erfolgreichen Gipfeltag am Nanga Parbat Ende Februar 2016.

Nach zwei Nächten auf über 7000 Metern kehrte Txikon um. Der Winter ist noch lange nicht zu Ende. Alex Txikon wird noch weitere Chancen erhalten. Also Kräfte sammeln, und dann auf ein Neues.

Datum

14. Februar 2017 | 19:35

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Nur eine halbe Stunde am Everest-Südsattel

Blick von Lager 2 auf die Lhotse-Flanke

Blick von Lager 2 auf die Lhotse-Flanke

Der Mount Everest zeigt seine Zähne. Alex Txikon, Nurbu Sherpa und Chhepal Sherpa blieben heute nur kurz am Südsattel auf 7950 Metern. „Nachdem wir Lager 4 erreicht hatten, gab der Wind einfach keine Ruhe. We sind wieder nach Lager 3 abgestiegen, um abzuwarten, dass der Sturm abklingt“, twitterte Alex. Sein Team teilte später ergänzend mit, dass die drei Bergsteiger sich nur eine halbe Stunde am Südsattel aufgehalten hätten. Der Wind habe mit rund 70 Stundenkilometern geblasen. Es sei unmöglich gewesen, das Zelt aufzuschlagen. Alex, Nurbu und Chhepal wollten eine weitere Nacht in Lager 3 auf 7400 Metern verbringen.

Ob das Trio bereits am Dienstag erneut aufsteigen wird, ist fraglich. Der Wetterbericht sagt für Dienstag nachmittag Sturmböen voraus. Erst am Mittwoch früh soll sich der Wind legen. Es bleibt also spannend.

Datum

13. Februar 2017 | 18:29

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Everest-Gipfelversuch in der kommenden Woche?

Alex Txikon bei seinem vorherigen Aufstieg bis zum Südsattel

Alex Txikon bei seinem vorherigen Aufstieg bis zum Südsattel

„Die Würfel sind gefallen“, sagt Alex Txikon. „Es wird nur einen einzigen Gipfelvorstoß geben, und wir werden versuchen, so zu klettern, wie wir es bisher getan haben.“ Der 35 Jahre alte Baske ist heute mit den Sherpas Nurbu und Chhepal vom Basislager auf  5250 Meter Höhe bis ins Lager 2 auf 6400 Metern aufgestiegen. Die anderen drei Sherpas seines Teams, Nuri, Pemba und Phurba, wollen am Samstag hinterhersteigen. Fünf Tage lang hatten Txikon und Co. im Basislager das schlechte Wetter mit Sturmböen von bis zu 190 km/h im Gipfelbereich ausgesessen.  Zunächst wollen die Bergsteiger jetzt überprüfen, ob das von ihnen deponierte Material in Lager 3 auf 7300 Metern und Lager 4 auf dem Südsattel auf 7950 Metern beschädigt oder gar weggeweht wurde und ersetzt werden muss.

Datum

10. Februar 2017 | 18:37

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Entschlossen zum Everest-Gipfelversuch

Alex Txikon

Alex Txikon

Alex Txikon wirkt euphorisch. „Ich fühle mich nicht müde“, schreibt der 35 Jahre alte Baske, nachdem er vom Everest-Südsattel auf 7950 Meter in einem Rutsch bis ins Basislager auf rund 5300 Meter abgestiegen ist. „Mein Körper signalisiert mir, dass es geht, dass wir beim nächsten Mal zum Gipfel gehen werden. Bald werdet ihr die Nachricht unseres Angriffs erhalten.“ Zusammen mit den Sherpas Norbu, Nuri, Chhepal, Phurba und Pemba war Alex erstmals bis Lager 4 aufgestiegen.

Datum

6. Februar 2017 | 10:19

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Txikon zurück im Everest-Basislager

Everest-Basislager

Everest-Basislager

Alex Txikon und sein Sherpa-Team sind rechtzeitig vor Beginn der angekündigten Schlechtwetterperiode wieder ins rund 5300 Meter hoch gelegene Basislager zu Füßen des Mount Everest abgestiegen. Das zeigt sein GPS-Tracker. Der 35 Jahre alte Baske sei „erschöpft, aber zufrieden und sehr zuversichtlich, den Gipfel erreichen zu können“, berichtet auch die spanische Sportzeitung „Marca“ am Samstagabend. Noch nicht bestätigt ist, wie hoch genau Txikon und Co. diesmal aufgestiegen sind.

Datum

4. Februar 2017 | 22:47

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Wenn möglich, bis zum Everest-Südsattel

Lhotseflanke

Lhotseflanke

Komisch. Seit gestern hat sich auf Alex Txikons GPS-Tracker, der seinen Aufstieg am Mount Everest dokumentieren soll, nichts mehr bewegt. Zuletzt wurde eine Höhe von gut 6200 Metern angezeigt. Danach optische und auch Funkstille. Ich habe nachgefragt. „Gestern sind sie [Alex und die Sherpas, die ihn begleiten] bis Lager 2 auf 6400 Metern aufgestiegen“, schreibt mir Gontzal Saenz aus dem Presseteam des baskischen Bergsteigers. Der GPS-Tracker funktioniere nicht und zeige die falsche Höhe. „Ich denke, sie werden heute den Aufstieg fortgesetzt haben.“ Es sei das Ziel, bis morgen die Route von Lager 3 auf 7400 Metern bis Lager 4 am Südsattel auf 7950 Metern vorzubereiten. „Die Wettervorhersagen sind sehr schlecht, in den nächsten Tagen werden sehr starke Winde erwartet“, schreibt Gontzal. „Der Plan ist, morgen [Samstag] Nachmittag ins Basislager zurückzukehren und dort darauf zu warten, dass sich das Wetter wieder bessert.“

Datum

3. Februar 2017 | 17:13

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Kurikis zweiter Everest-Gipfelvorstoß gescheitert

Nächtlicher Aufbruch

Nächtlicher Aufbruch

Der Japaner Nobukazu Kuriki ist erneut umgekehrt. Auf 8150 Metern, rund 200 Meter oberhalb des Südsattels, brach der 33-Jährige seinen zweiten Gipfelversuch am Mount Everest ab. „Tiefer Schnee und starke Winde“ hätten ihn gestoppt, twitterte Kuriki. “Ich habe mein Bestes gegeben. Ich bin wirklich enttäuscht.“ Erschöpft und frustriert klang er auch beim Funkkontakt mit seinem Team.

Datum

8. Oktober 2015 | 11:14

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Kuriki: “Ich werde es genießen, trotz aller Strapazen”

Nobukazu Kuriki

Nobukazu Kuriki

Nächster Anlauf. In diesen Tagen will der japanische Bergsteiger Nobukazu Kuriki zu seinem zweiten Gipfelversuch am Mount Everest aufbrechen. Wie berichtet, war sein erster auf rund 7700 Metern gescheitert, auf Höhe des Genfer Sporns, 200 Meter unterhalb des Südsattels. Kuriki ist der einzige Bergsteiger, der in diesem Herbst versucht, den Everest zu besteigen – alleine und ohne Flaschensauerstoff. Es ist mir gelungen, den 33-Jährigen im Everest-Basislager zu erreichen.

Nobukazu, was lief bei deinem ersten Gipfelversuch schief?

Der Schnee war tiefer, als ich erwartet hatte. Ich brauchte zu lange, um mich hindurchzuwühlen.

Du hast dein höchstes Lager auf etwa 7700 Metern aufgeschlagen, statt wie sonst allgemein üblich am Südsattel. Warum?

Datum

1. Oktober 2015 | 12:38

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Wohin des Wegs, Ueli und Simone?

Simone Moro (l.) und Ueli Steck

Es ist das am besten gehütete Geheimnis dieser Saison am Mount Everest. Welche Route werden Ueli Steck und Simone Moro wählen? Bisher haben der 36 Jahre alte Schweizer und der 45 Jahre alte Italiener still gehalten. Nur so viel ließ das hochkarätige Duo verlauten: Die beiden wollen etwas Neues wagen, nicht über die Normalroute aufsteigen, ohne Flaschensauerstoff und ohne die Hilfe von Sherpas. „Ich will etwas versuchen, das noch niemand schaffte“, sagte Ueli in einem Interview vor seiner Abreise aus der Schweiz. „Aber ich kündige nichts an.“ Der Schweizer ist eben ein Schweiger, wenn es um seine künftigen Projekte geht. Auch bei unserem Treffen im November in Köln hatte Ueli zu seinem Everest-Plan nur gesagt, dass er nichts sagen werde: „Man soll über das sprechen, was man gemacht hat und nicht, was man vorhat.“

Datum

13. April 2013 | 21:43

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