Search Results for Tag: Kaffee
Klaus: Selbstkasteiendes Fastentheater?
Wo will ich eigentlich hin? Ohne Kaffee, Fleisch und Zucker komme ich aus, das habe ich mir bewiesen. Ob zwei Wochen oder sieben, scheint fast schon egal. Körperliche Entzugserscheinungen habe ich überwunden, ergötze mich nun still schweigend meines tapferen Durchhaltevermögens. Aber auf Dauer gesehen bringt mir das vorösterliche Heldentum keinen Kick mehr – es nervt nur eben ab und zu.
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Klaus: Auf in die Wüste!
Warum ging Jesus zum Fasten in die Wüste? Damit er nicht hilflos suchend zwischen Schokoladenregal, Mettbrötchenbüffet und Kaffeeautomat herumtigern musste wie ich heute. In der Cafeteria reduziert sich meine Auswahl seit Aschermittwoch auf Orangensaft, Naturjoghurt und Obst. Dass der Fastenverzicht auf Kaffee, Fleisch und Zucker bedeutet, sich so elend gesund zu ernähren, hätte ich mir eigentlich vorher denken können. Hab ich aber nicht.
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Wolfgang: Gott, wie süß!
auch mir fällt der Verzicht auf Süßes zeitweise am schwersten (und vielleicht auch Astrid?). Süße ist etwas Besonderes. Vielleicht kann der Verzicht das wieder zutage fördern. Ihre Recherchen haben schon ergeben, dass Süße bis vor zwei Jahrhunderten die kostbarste und teuerste aller Geschmacksrichtungen war. Sie haben die Bach-Motette „Jesu meine Freude“ zitiert mit der Schlussstrophe: „Denen, die Gott lieben muss auch ihr Betrüben lauter Zucker sein“.
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Klaus: Süchtig nach „ćejf“
Heute schon kleine Blitze zucken sehen? Geräusche gehört? Dann gibt’s zwei Möglichkeiten: entweder geht gerade ein ordentliches Gewitter nieder – oder es sind doch die 23 Tassen Kaffee schuld!
Mal ernsthaft: Wer hat es tatsächlich geschafft, sich eine solche Überdosis Koffein reinzupfeifen, dass er halluzinierte? Ich nicht. Da mochte der Arbeitstag noch so stressig, der Chef noch so nervig oder die letzte Party-Nacht noch so kurz gewesen sein. Kaffee war und ist für mich immer ein Genuss – und muss auch in der richtigen Stimmung genossen werden. Literweise in den Schlund geschüttet bringt er mir Null.
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Klaus: Und überall wedelt der Wurstzipfel…
Ich schaff’s. Sag ich mir jeden Tag. Und dann ist Sonntag. Und mir säuselt die Idee durchs Ohr, dass ja heute nach katholischer Lesart gar nicht gefastet werden muss. Oh nein! Wolfgang ist ja sehr nett, Astrid und mir diese Hintertür zu weisen, nebst theologisch wasserdichter Argumentation! Aber ich will durchhalten, ich halte durch, ich schaff’s. Mein Mantra der Woche.
Kein Fleisch, keinen Kaffee, keinen Zucker – den kalten Entzug habe ich hinter mir. Glaub ich. Nun sind es die täglichen, stündlichen, minütlichen kleinen Versuchungen, die mir zu schaffen machen.
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