Search Results for Tag: Papst
Stefan: Vatikan besucht – und Kurs gehalten
Hat je einer die Ziegelsteine gezählt? Die Mauern des Vatikan jedenfalls sind hoch genug, um die Welt dahinter im Verborgenen zu halten, um einen Mythos zu erzeugen, der täglich aufs Neue entsteht, bewacht von einer farbenprächtig gekleideten Truppe aus Schweizergardisten. Neben den blau uniformierten Carabinieri wirken sie allerdings wie aus der Zeit gefallene Streifenhörnchen.
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Klaus: Pawlow lässt grüßen
Die Schoko-Osterhasen bevölkern die Regale der Supermärkte, in den Kühltheken lauert der Lammbraten, und eifrige Hausfrauen räumen Eierpaletten in ihre Einkaufswagen. Untrügliche Zeichen, dass es ostert! Mir scheint, die schlimmsten Tage brechen für Faster wie mich erst jetzt an.
Es ist ein harter Endspurt in den letzten zehn Fastentagen. Licht am Ende des Tunnels, ferne Rauchzeichen, klar. Aber gleichzeitig spüre ich, dass das Teufelchen in meinem Hinterkopf immer öfter dazwischenfunkt: „Komm, einen Schluck Limo, ein Stückchen Schokolade, ein Löffelchen Honig in den Tee!“ Noch behält das Engelchen die Oberhand.
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Stefan: Römisch fasten
Diese Woche weile ich auf Dienstreise in Rom. Der Auftrag: „Einblicke in den Vatikan“ zu nehmen. Ich schaue in das Machtzentrum der katholischen Weltkirche, wo seit der Wahl von Papst Franziskus vor einem Jahr bemerkenswert viel in Bewegung geraten ist. Ich bestaune den Glanz und die Pracht, die wichtiger Teil der päpstlichen Kulisse sind. Ich wundere mich über die Reaktionen der Menschenmassen, ob Katholiken oder nicht, wenn der Pontifex zur Audienz erscheint. Und ganz nebenbei lerne ich aktuelle Vorgänge hinter den vatikanischen Ziegelsteinmauern besser deuten und bewerten.
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Astrid: Die katholische Versuchung
Mein Nachbar hat mich gestern gerettet. Ganz locker, quase im Vorbeigehen, erlöste er mich von dem evangelischen Fastengebot „Sieben Woche ohne“. Mehr noch: Er als Katholik führte mir als Protestantin die Vorzüge der Ökumene, die ja bekanntlich einen schweren Stand hat, unverhofft vor Augen.
Ich kam gerade von der Chorprobe, und hätte so gerne mit ihm einen Baileys getrunken! Klar, nicht jeder trinkt mit seinem Nachbarn regelmäßig Baileys, aber für uns gehört dieses Ritual dazu, schließlich singen wir beide Tenor im Gospelchor der Gemeinde, und diese musikalische Verbundenheit gehört gefeiert.
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