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Bildungswege

Fünf Blogger - fünf Länder - ein Dialog

Search Results for Tag: Gleichberechtigung

Von Rabenmüttern und unmännlichen Vätern

Verkehrsschild für Fußgänger, Mutter mit Kind (Foto: Kathrin Biegner).

Verkehrsschild mit Vorurteil: Wo sind die Väter?

María hat meinen Eintrag vom 14. Mai kommentiert: Sie zeigte sich überrascht über meine Beschreibung von Frauen auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Tatsächlich haben mich diese Zahlen selbst überrascht, als ich sie zum ersten Mal hörte. Insbesondere da ich persönlich noch nie wegen meines Geschlechts diskriminiert worden bin. Auch meine Eltern behandeln meinen Bruder und mich gleich. Unterschiede fallen mir höchstens bei Familienfesten auf, die nämlich hauptsächlich von Frauen vorbereitet werden. Männer über 30 lassen sich selten in der Küche blicken. Damit kann ich aber leben. Schließlich helfe ich im Gegenzug ja auch nicht, wenn Bauarbeiten anstehen.

Datum

Mittwoch, 23.05.2012 | 16:00

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Einblicke in das Leben dreier Frauen

Lehrerinnen im Irak (Foto: Hellgurd S. Ahmed).

Gleichberechtigung im Irak: Besser, aber noch nicht gut genug

Für meine Recherche über die Situation der Frauen im Irak habe ich mich am vergangenen Wochenende mit drei sehr unterschiedlichen Frauen getroffen. So konnte ich ein besseren Überblick darüber bekommen, wie sie ihre eigene Situation einschätzen, und wie frei sie sich im Irak fühlen. Einige Höhepunkte dieser Gespräche würde ich gerne mit Euch teilen.

Als erstes habe ich mich mit einer Freundin getroffen, die als Grundschullehrerin arbeitet. Sie ist verheiratet und hat ein Kind. Sie fühlt sich als freie Frau. Dennoch: „Wir haben noch nicht genügend Freiheiten – auch wenn es in den vergangenen Jahrzehnten viel besser geworden ist“, sagt sie.

Datum

Dienstag, 22.05.2012 | 15:30

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Können Gesetzesänderungen Vorurteile aufheben?

Estafanía, Mariana and Clara - my German classmates (Foto: Maria Cruz).

Estafanía, Mariana and Clara aus meinem Deutschkurs

Während einer Pause meines Deutschkurses vergangenen Samstagmorgen diskutierte ich mit den anderen Teilnehmerinnen, wie Berufe, die früher vorwiegend Männern vorbehalten waren, heute von Frauen ausgeübt werden. Ganz ohne Spannungen verläuft das nicht und macht umso mehr deutlich, wie dringend wir eine grundlegende gesellschaftliche Veränderung brauchen (siehe dazu auch meinen vergangenen Eintrag).

Diese subtile Antipathie begegnet Frauen jeden Tag. Ein Beispiel: Mariana studiert Biologie. Sie erzählte mir, wie sie im Physikkurs einmal die Aufgabe bekam, einen Schaltkreis zu bauen. Der Lehrer kommentierte die Aufgabenstellung: „Mal sehen, ob die Frauen das hinkriegen.“ Er ging wie selbstverständlich davon aus, dass das nur „was für Männer“ sei.

Datum

Dienstag, 22.05.2012 | 11:00

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