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Bildungswege

Fünf Blogger - fünf Länder - ein Dialog

Search Results for Tag: Inklusion

Russische Uni-Rankings: Wozu eigentlich?

Weit weg von den Großstädten und Russlands eliten Unis...

In dieser Woche bekomme ich meinen Uniabschluss – also noch ein weiterer Schritt in meiner Hochschulbildung, die ich in 2006 begonnen habe. Ich denke viel darüber nach, was diese Jahre für mich bedeutet haben, insbesondere die Entscheidung meine ursprüngliche Uni zu verlassen, um woanders zu studieren.

Vor einigen Wochen habe ich einen interessanten Kommentar in einer Wirtschaftszeitung gelesen, wo der angesehene Ökonom Konstantin Sonin das Thema Uni-Rankings angesprochen hat. Mich hat erstaunt, dass der Professor nach einem Vergleich der russischen und ausländischen Bildungssysteme behauptet hat, russische Uni-Rankings seien mehr oder weniger bedeutungslos! Das läge daran, dass die meisten Fakultäten in unserem Land den Studenten nur eine sehr bestimmte und begrenzte Anzahl an Kursen und Fachrichtungen anbieten, während Studenten im Ausland ein viel breiteres Angebot haben. Das erlaubt ihnen zum Beispiel ihre Interessen besser ins Studium einzubringen und hilft  ihnen beim Übergang ins Berufsleben. Kathrin hat betont, wie wichtig diese Art Flexibilität gerade für junge Leute ist.

Datum

Freitag, 06.07.2012 | 12:07

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Interview: Die Bedürfnisse von Schülern mit Behinderung

Meine Freundin Katharina vorneweg

Auf dem Global Media Forum (GMF) habe ich Isabelle und Hendrik getroffen, die auf eine Schule für Kinder mit körperlichen und motorischen Schwierigkeiten gehen und an einem Austauschprogramm ihrer Bonner Schule mit einer tunesischen Schule teilgenommen haben. Momentan wird in Deutschland sehr viel über das Thema Bildung für Menschen mit Behinderungen diskutiert. Denn seit zwei Jahren gilt die UN-Behindertenrechtskonvention – auch in Deutschland. Sie sieht vor, dass auch Kinder mit Behinderung auf die sogenannten Regelschulen gehen. Behinderte sollen so nicht länger aufgrund ihrer Handicaps ausgeschlossen werden. Das Fachwort dafür ist „Inklusion“. Momentan haben Nicht-Behinderte aber noch wenige Berührungspunkte mit Behinderten. Auch ich meist nur durch meinen Onkel, der selbst vor Jahrzehnten auf eine Regelschule ging, heute aber in einem Wohnheim für Behinderte lebt und in einer Behindertenwerkstatt arbeitet.

Datum

Mittwoch, 04.07.2012 | 14:56

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Mit Engagement gegen soziale Probleme (Teil 1)

Juan hilft während seines Urlaubs einem Mädchen in Humahuaca bei den Hausaufgaben

Bereits in früheren Einträgen habe ich beschrieben, wie sich Menschen auf unterschiedlichste Weise für andere Menschen in Notsituationen einsetzen – und der Bildungsstand in den ärmlichen Gegenden Argentiniens stellt definitiv eine Notsituation dar.

Wenn ich in diesem Zusammenhang über ziviles Engagement nachdenke, fallen mir besonders zwei Personen ein: Mein Kollege Juan und meine langjährige Freundin Victoria.

Datum

Freitag, 08.06.2012 | 15:36

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